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09.03.2019 | 06:00 Uhr

Erstmals seit 1997 unterhalb der Bezirksliga – aber Rudi Damberger arbeitet akribisch wie immer

von Michael Duschl

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Trainer mit Leib und Seele seit rund 30 Jahren: Rudi Damberger, der seit Sommer die Union Peilstein trainiert. −Foto: Privat

Trainer mit Leib und Seele seit rund 30 Jahren: Rudi Damberger, der seit Sommer die Union Peilstein trainiert. −Foto: Privat

Trainer mit Leib und Seele seit rund 30 Jahren: Rudi Damberger, der seit Sommer die Union Peilstein trainiert. −Foto: Privat


Mit sportlichen Grüßen aus dem niederösterreichischen Melk hat sich Rudi Damberger am Donnerstag an seine rund 1500 Facebook-Freunde gewandt. Dort bereitet sich der 56-Jährige bis Sonntag auf die am nächsten Wochenende beginnende Rückrunde der 1.Klasse Nord Oberösterreichs vor – ja, Rudi Damberger ist wieder als Trainer im Einsatz. Bereits seit einem halben Jahr steht der Waldkirchner bei der Union Peilstein im Mühlviertel an der Seitenlinie – und hat "sehr viel Spaß", wie er der Heimatzeitung erzählt.

Nach seinem Abschied bei der Union Putzleinsdorf 2017 war es still geworden um den A-Lizenz-Inhaber. Sein Name tauchte öffentlich "nur" noch im Schach auf, wo Damberger gelegentlich Turniere spielt und hin und wieder für den SV Röhrnbach ans Brett geht. Bis die Union Peilstein bzw. mit Roland Mayrhofer ein alter Bekannnter Dambergers anklopfte. Es passte für beide Seiten. Mit rund 30 Kilometern Anfahrt ist der Aufwand für Damberger in der 1. Klasse (vorletzte Liga) überschaubar. "Mir war wichtig, dass die Erwartungshaltung nicht zu hoch ist", erklärt der Waldkirchner, der damit erstmals seit 1997 wieder unterhalb der Bezirksliga tätig ist. Der Schritt, eine Klasse unter die Bezirksebene zu gehen, ist ihm nicht schwer gefallen. Damberger hat sogar das Angebot eines Landesligisten abgelehnt, verrät er. "Ich bin immer noch ehrgeizig und Trainer mit Leib und Seele, aber im Moment hat das hier viele Vorteile", sagt er über die Entscheidung zum vierten Mal in seiner 30-jährigen Trainer-Karriere nach Österreich zu gehen. "Der Verein hat eine super tolle, neue Anlage und die Leute sind sehr sympathisch", berichtet Rudi Damberger.

Als Tabellensiebter hat die Union Peilstein überwintert, geht mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge in die Rückrunde und als Ziel gilt der Klassenerhalt. "Vor der Saison sind vier Leistungsträger weggebrochen, von daher sind wir auf einem ganz guten Weg", meint Rudi Damberger, dessen Team zwischenzeitlich zehn Spiele lang ungeschlagen war und nur zwei Gegentore mehr (18) kassiert hat als Tabellenführer Union Neustift/Oberkappel.

Obwohl Rudi Damberger weniger Aufwand betreibt als zum Beispiel in Diensten der Spvgg Ruhmannsfelden, mit der er 2015 in die Bayernliga aufstieg, ernst nimmt er die Trainer-Arbeit trotzdem: "Nur dann macht es auch Spaß", betont er. Video-Analysen, Gegner-Studium und zwei Mal wöchentliches Training – der Coach Rudi Damberger arbeitet genauso akribisch wie man ihn beim TV Freyung, FC Sturm Hauzenberg oder 1.FC Passau kannte.

Dementsprechend ist der 56-Jähriger immer sehr nahe dran an Entwicklungen des Fußballs. Besucht (sofern es die Zeit zulässt) Trainingslager von Bundesligisten und nimmt an Fortbildungen teil. "Man muss da schon immer dabei bleiben", gerade im Hinblick auf die Fitness habe sich der Fußball in den 30 Jahren des Trainers Damberger stark verändert. Eines ist in dieser Zeit aber immer gleich geblieben: Dambergers Leidenschaft für das Spiel. Und die gibt der Waldkirchner mindestens bis Sommer an die Fußballer der Union Peilstein weiter. Und dann? "Ich sage grundsätzlich immer nur für ein Jahr bei einem Verein zu", merkt Damberger an. "Die Zeiten, wo du fünf Jahre bei einem Verein bist, sind sowieso vorbei", meint der 56-Jährige. Im Amateurfußball sei es nach drei bis vier Jahren Zeit für einen Wechsel – "dann sollten sich Verein und Trainer neu orientieren", ist der A-Lizenz-Inhaber überzeugt.












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