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06.02.2019 | 06:00 Uhr

Langlaufloipe statt Fußballplatz, oder: Wenn die Vorbereitung zur Lotterie wird ...

von Michael Duschl

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Erschwerte Bedingungen: Die Fußballer des SV Schöfweg können angesichts rund einem Meter Schnee auf Haupt- und Trainingsplatz noch mehrere Wochen nicht auf der heimischen Anlage trainieren. Ein Nachteil im Abstiegskampf der Bezirksliga Ost, aber in Schöfweg wollen Spieler und Mannschaft das beste aus der Situation machen. −Foto: E. Schönberger

Erschwerte Bedingungen: Die Fußballer des SV Schöfweg können angesichts rund einem Meter Schnee auf Haupt- und Trainingsplatz noch mehrere Wochen nicht auf der heimischen Anlage trainieren. Ein Nachteil im Abstiegskampf der Bezirksliga Ost, aber in Schöfweg wollen Spieler und Mannschaft das beste aus der Situation machen. −Foto: E. Schönberger

Erschwerte Bedingungen: Die Fußballer des SV Schöfweg können angesichts rund einem Meter Schnee auf Haupt- und Trainingsplatz noch mehrere Wochen nicht auf der heimischen Anlage trainieren. Ein Nachteil im Abstiegskampf der Bezirksliga Ost, aber in Schöfweg wollen Spieler und Mannschaft das beste aus der Situation machen. −Foto: E. Schönberger


Eines vorweg: Für viele sind es keine außergewöhnlichen Bedingungen, sondern ein normaler Winter. Der hat heuer aber deutlich mehr Schnee als in zurückliegenden Jahren gebracht und stellt die regionalen Amateurfußballer deshalb vor einige Herausforderungen. Viele Mannschaften haben den Trainingsbetrieb vor der Mitte bzw. Ende März beginnenden Frühjahrsrunde aufgenommen – und vor allem im Bayerwald müssen die meisten improvisieren, zumal nicht wie in der Region Passau zahlreiche Kunstrasenplätze zur Verfügung stehen. Die Heimatzeitung hat bei mehreren Klubs nachgefragt, wie sie mit den winterlichen Verhältnissen zurecht kommen und sie umgehen.

Erschwerte Bedingungen, das heißt: "An Training auf unserer Sportanlage ist bei einer derzeitigen Schneelage von circa einem Meter nicht zu denken", berichtet Eduard Schönberger, Vorsitzender des Bezirksligisten SV Schöfweg. Er bezweifelt sogar, dass das erste Schöfweger Heimspiel in sechs Wochen (16. März gegen SSV Eggenfelden) stattfinden kann und obwohl Schönberger durch diese "extreme Schneelage einen Nachteil gegenüber anderen Mannschaften" sieht, versucht das SVS-Team sich ordentlich auf die restliche Rückrunde – die Schöfweger stecken mitten im Abstiegskampf – vorzubereiten und das beste aus der Situation zu machen. "Die Not macht erfinderisch und so ist für dieses Wochenende ein Schneeschuhtraining geplant", erzählt Eduard Schönberger.

Seit Jahresbeginn bietet der SV Riedlhütte wöchentlich Trainingsmöglichkeiten für seine Fußballer an. Dazu gehört auch – wie am Wochenende – eine gemeinsame Wanderung auf den Lusen. −Foto: Christian Sterr

Seit Jahresbeginn bietet der SV Riedlhütte wöchentlich Trainingsmöglichkeiten für seine Fußballer an. Dazu gehört auch – wie am Wochenende – eine gemeinsame Wanderung auf den Lusen. −Foto: Christian Sterr

Seit Jahresbeginn bietet der SV Riedlhütte wöchentlich Trainingsmöglichkeiten für seine Fußballer an. Dazu gehört auch – wie am Wochenende – eine gemeinsame Wanderung auf den Lusen. −Foto: Christian Sterr


Wintersport nutzen viele Trainer und Spieler, um wenigstens an körperlichen Grundlagen in den Bereichen Ausdauer und Kraft zu arbeiten. So können die Fußballer des SV Schöfweg, SC Herzogsreut oder SV Grainet direkt am Sport- und Trainingsgelände in die Langlaufloipe einsteigen. Die Kreisliga-Fußballer des SV Riedlhütte, die sich seit 1. Februar offiziell in der Vorbereitung befinden, marschierten dagegen am vergangenen Wochenende mit Trainer Alexander Adam auf den Lusen. "Sport verbunden mit Spaß", kommentiert Abteilungsleiter Christian Sterr, der dem TV Freyung sehr dankbar ist, dass man dort ab dieser Woche zwei Mal wöchentlich auf dem Kunstrasen trainieren kann. Gleiches gilt für den SC Herzogsreut, der nach Röhrnbach ausweicht.

Training auf Schnee: Auch Bezirksligist Osterhofen musste beim Vorbereitungsstart mit ungewohnten Bedingungen zurecht kommen. −Foto: Müller

Training auf Schnee: Auch Bezirksligist Osterhofen musste beim Vorbereitungsstart mit ungewohnten Bedingungen zurecht kommen. −Foto: Müller

Training auf Schnee: Auch Bezirksligist Osterhofen musste beim Vorbereitungsstart mit ungewohnten Bedingungen zurecht kommen. −Foto: Müller


Apropos künstliches Grün: Insgesamt stehen im Landkreis Freyung-Grafenau drei Kunstrasenplätze zur Verfügung (Freyung, Röhrnbach und Waldkirchen). Die Heimvereine haben selbstredend organisiert, dass die Plätze bereits geräumt sind, weil durch Platzmieten natürlich Geld reinkommt. Trainings- und Testspielzeiten auf Kunstrasen in der Region sind gefragt. "Teilweise bekommt man dann was zu unchristlichen Zeiten", erzählt Maximilian Göttl, sportlicher Leiter beim SV Perlesreut.

Und deshalb bleiben dann vielen Mannschaften doch die Klassiker: Hallentraining, Straßenläufe oder Kraftzirkel im Fitnessstudio. Wobei heuer selbst Lauftraining angesichts hoher Schneewände an den Straßenränden mit großer Vorsicht zu genießen ist. "Wir planen die Vorbereitung bis ins kleinste Detail und trotzdem bleibt es oft eine Lotterie und man muss von Training zu Training schauen und den Plan umwerfen", gibt der Perlesreuter Maxi Göttl an. Sein Verein will zwar zeitnah den Sandplatz räumen, "aber bei der diesjährigen Schneemasse musst erstmal alles rausbringen und wegfahren". Göttl hat gemessen, am Dienstag lagen noch 60 Zentimeter Schnee auf dem Sandplatz des Bezirksligisten.

Wie sieht der Trainingsalltag für die Fußballer ihres Vereins aus? Schicken Sie uns Informationen und gerne auch Bilder an heimatsport.de@pnp.de












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