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08.01.2019 | 08:56 Uhr

Gewinner, Verlierer, Torjäger und wenig Zuschauer: Regener Landkreiscup – die Analyse

von Felix Drexler

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"Letztlich war es ein verdienter Erfolg, weil wir defensiv wenig zugelassen und die meisten unserer Tore schön herausgespielt haben", zieht Andreas Greil, sportlicher Leiter des TSV Regen, ein Turnierfazit. Die Kreisstädter holten sich mit einem 1:0-Sieg im Endspiel gegen Ruhmannsfelden erstmals nach vier Jahren wieder den Cup. −Fotos: Frank Bietau

"Letztlich war es ein verdienter Erfolg, weil wir defensiv wenig zugelassen und die meisten unserer Tore schön herausgespielt haben", zieht Andreas Greil, sportlicher Leiter des TSV Regen, ein Turnierfazit. Die Kreisstädter holten sich mit einem 1:0-Sieg im Endspiel gegen Ruhmannsfelden erstmals nach vier Jahren wieder den Cup. −Fotos: Frank Bietau

"Letztlich war es ein verdienter Erfolg, weil wir defensiv wenig zugelassen und die meisten unserer Tore schön herausgespielt haben", zieht Andreas Greil, sportlicher Leiter des TSV Regen, ein Turnierfazit. Die Kreisstädter holten sich mit einem 1:0-Sieg im Endspiel gegen Ruhmannsfelden erstmals nach vier Jahren wieder den Cup. −Fotos: Frank Bietau


Spannende Spiele, viele Tore – und ein packendes Finale mit einem verdienten Sieger: Die Endrunde der Landkreismeisterschaft hielt, was sich zuvor viele versprochen hatten. Erstmals nach vier Jahren durfte in Zwiesel, wie berichtet, der TSV Regen den Pokal wieder in die Höhe stemmen. Der Kreisligist holte sich mit einem knappen 1:0-Erfolg im Endspiel gegen Titelverteidiger und Favorit Ruhmannsfelden den Turniersieg. "Der Erfolg kam für uns sehr unerwartet, da wir keine Priorität auf die Halle legen und ohne Druck ins Turnier gingen", zieht Regens sportlicher Leiter Andreas Greil ein Fazit. "Letztlich war es verdient, weil wir defensiv wenig zugelassen und die meisten unserer Tore schön herausgespielt haben." Was am Samstag noch passiert ist? Die Übersicht:

Die Zahlen
250 Zuschauer kamen in die Zwieseler Realschulhalle, die Ränge waren gut gefüllt. An den beiden Vorrundentagen waren es zwar mehr (265 am Samstag, 326 am Sonntag), allerdings ist dieser Trend wohl auf den starken Schneefall zurückzuführen, den es am Samstag gab und somit die Anfahrt erschwerte. In den 16 Spielen gab insgesamt 55 Tore (inkl. Sechsmeterschießen) zu bestaunen (3,4 pro Spiel). Im Vorjahr waren es noch 83 Tore, damals nahmen allerdings zehn Mannschaften (anstatt heuer acht) an der Endrunde teil. Im Schnitt fielen damals 3,5 Tore pro Spiel. Die Schiedsrichter Manfred Pfeffer (Ruhmannsfelden), Michael Holzapfel (Allersdorf), Andreas Egner (Bodenmais) und Leonhard Burghartswieser (Bodenmais) mussten nur eine Zeitstrafe aussprechen: Ruhmannsfeldens Armin Pfeffer sah im Halbfinale gegen Viechtach wegen Meckerns "Gelb-Rot".

Etwas weniger Zuschauer als an den beiden Vorrundenspieltagen kamen zur Endrunde in die Zwieseler Realschulhalle. Ein Grund dafür war offenbar auch der Wintereinbruch im Bayerwald.

Etwas weniger Zuschauer als an den beiden Vorrundenspieltagen kamen zur Endrunde in die Zwieseler Realschulhalle. Ein Grund dafür war offenbar auch der Wintereinbruch im Bayerwald.

Etwas weniger Zuschauer als an den beiden Vorrundenspieltagen kamen zur Endrunde in die Zwieseler Realschulhalle. Ein Grund dafür war offenbar auch der Wintereinbruch im Bayerwald.


Die Gewinner
Neben Finalsieger TSV Regen überraschten vor allem die beiden Kreisklassisten Lindberg und Viechtach. Beide Teams spielten mutig nach vorne und verteidigten sicher. Für den ganz großen Coup fehlte ihnen aber letztlich das nötige Quäntchen Glück. Besonders bitter war es für die Viechtacher, die im Halbfinale gegen den turmhohen Favoriten Ruhmannsfelden bis zur letzten Minute mit 2:0 führten, dann aber zwei Zehnmeter verursachten, die jeweils Ruhmannsfeldens Matthias Pauli souverän verwandelte. In der Sechsmeter-Lotterie setzte sich letztlich der Bezirksligist durch.

Die einzige Zeitstrafe kassierte Ruhmannsfeldens Armin Pfeffer im Halbfinale gegen Viechtach.

Die einzige Zeitstrafe kassierte Ruhmannsfeldens Armin Pfeffer im Halbfinale gegen Viechtach.

Die einzige Zeitstrafe kassierte Ruhmannsfeldens Armin Pfeffer im Halbfinale gegen Viechtach.


Die Verlierer
Enttäuschend verlief der Nachmittag für den SC Zwiesel. Die als Mitfavorit gestartete Mannschaft von Trainer Michael Schaller scheiterte bereits in der Vorrunde. Dabei gewannen die Lokalmatadoren ihr erstes Gruppenspiel gegen den SV Kirchberg i. W. noch klar mit 3:0. Hallencrack Michal Strajt steuerte alle drei Tore bei – und es schien, dass er damit bereits alle Zweifel am K.o.-Runden-Einzug des SC beseitigt hätte. Aber es kam anders: In Erinnerung bleibt den Zuschauern nun das 1:4-Debakel im Derby gegen den frisch aufspielenden "Underdog" Lindberg. Neben den Zwieselern verpassten es auch die drei Kreisligisten Geiersthal, SG Teisnach/Gotteszell und Kirchberg im Wald ins Halbfinale einzuziehen.

Die Torjäger
Am treffsichersten war Ruhmannsfeldens Matthias Pauli, der sich mit fünf Treffern die Torjägerkanone sicherte. Bereits in der Vorrunde netzte der 35-Jährige fünf Mal ein. Bemerkenswert ist vor allem seine Nervenstärke "vom Punkt". So verwandelte der Angreifer gleich mehrere Sechs- und Zehnmeter – allesamt souverän. Sein Geheimnis? "Ich spiele schon immer gerne Halle und verspüre bei den Strafstößen keinerlei Druck." Mit jeweils vier Toren reihen sich hinter ihm vier Akteure ein: Patrick Preuß (Viechtach), Michal Strajt (Zwiesel), Michael Neumeier (Kirchberg) und Tobias Schreder (Lindberg).












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