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10.10.2018 | 10:31 Uhr

Halbzeit-Highlights im Kreis Ost: Die Serien-Sieger aus Beutelsbach – "da geht was voran"

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Viel Grund zum Jubeln hatte der SV Beutelsbach um Spielertrainer Thomas Hidringer und Martin Sicner. −Foto: Mike Sigl

Viel Grund zum Jubeln hatte der SV Beutelsbach um Spielertrainer Thomas Hidringer und Martin Sicner. −Foto: Mike Sigl

Viel Grund zum Jubeln hatte der SV Beutelsbach um Spielertrainer Thomas Hidringer und Martin Sicner. −Foto: Mike Sigl


Halbzeit im neuen Fußball-Kreis Ost – die ersten Herbstmeister sind gekürt, die ersten Trainerwechsel vollzogen, die ersten verrückten Geschichten geschrieben. Zeit also für ein kleines Fazit. heimatsport.de hat die Klassen im Kreis Ost analysiert und einige Auffälligkeiten herausgepickt. Unsere Halbzeit-Highlights quasi – diese wollen wir euch in den kommenden Tagen als kleine Serie präsentieren. Den Anfang macht der SV Beutelsbach − das einzige Team, das bisher alle seine Spiele gewinnen konnte.

Von Jonas Kraus

Zwölf Siege aus zwölf Spielen und das bei 47 eigenen Treffern und nur acht Gegentoren. Dominanter als der SV Beutelsbach in der A-Klasse Vilshofen kann man eine Hinrunde gar nicht bestreiten. Nun hat der SVB natürlich den Aufstieg zum Ziel. "Alles andere wäre gelogen", sagt Spielertrainer Thomas Hidringer (23), der das Amt vor der Saison zusammen mit seinem Vater Franz übernommen hat. Trotz der komfortablen Ausgangslage und sieben Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Aunkirchen warnt der junge Übungsleiter aber: "Ein Selbstläufer wird das sicher nicht."

Dass es derart gut läuft führt Hidringer vor allem auf die Ausgeglichenheit des Kaders zurück. Er habe 14 bis 15 gleichwertige Spieler zur Verfügung, "die auch so gut wie immer im Training sind und voll mitziehen". Dass darüber hinaus auch viele Akteure der Reserve, die ebenfalls auf Platz eins liegt, regelmäßig ins Training gehen, erleichtere die Arbeit zusätzlich. "Da geht was voran, das macht Spaß, so zu arbeiten", so Hidringer.

Herausragender Spieler der Hinserie ist der tschechische Mittelfeldspieler Jiri Pravda (33), der in seiner dritten Saison in Beutelsbach so richtig aufblüht und in elf Spielen zwölf Treffer erzielte und neun weitere vorbereitete. "Dass er eine besondere Klasse hat, ist unbestritten", sagt Hidringer, der aber nicht zu Unrecht auf die anderen, ebenfalls sehr erfolgreichen Offensivspieler verweist. Der zweite tschechische Legionär im Team, Martin Sicher (34), steht bereits bei neun Treffern und fünf Vorlagen, Neuzugang Dominik Fisch (23), der von Handlab nach Beutelsbach wechselte, war sieben Mal erfolgreich.

"Diese Ausgeglichenheit macht es für Jiri natürlich einfacher, da er mehr Unterstützung bekommt", sagt Hidringer, der in Beutelsbach bereits seine fünfte Trainerstation bestreitet und nach der Hinrunde bei beachtlichen sechs Treffern und sieben Torvorlagen steht. Nur an der Offensive liegt der Beutelsbacher Höhenflug aber nicht, nur acht Gegentore bedeuten den besten Wert der Liga. "Wir stehen kompakt und diszipliniert", sagt der Trainer, der hofft, dass das auch in der zweiten Saisonhälfte der Fall ist. "Nur so wird es was mit dem Aufstieg."












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