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04.07.2018 | 08:35 Uhr

Auch FC Schalding erhält neuen Platz: Die Kunstrasen-Offensive in Passau rollt und rollt

von Thomas Seider

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Die Struktur an Kunstrasen-Sportplätzen im Passauer Stadtgebiet wird dichter und dichter. Inzwischen nähern sich die Baukosten solcher Anlagen der Millionengrenze – dennoch ließ es sich die Stadt in den letzten Jahren einen Platz um den anderen wert sein. Und die Offensive ist noch nicht zu Ende: Nun soll auch noch der FC Schalding einen Kunstrasen-Platz für 850000 Euro erhalten. Die Stadt will dafür 750000 Euro Zuschuss geben. Die Stadträte sollen am Donnerstag im Schul- und Sportausschuss zustimmen. In Passau gäbe es dann künftig sechs Kunstrasenplätze.

Den ersten Kunstrasen neuer Generation nahm die Stadt erst vor vier Jahren in Betrieb, am Reuthinger Weg in Schalding r.d.D. für 675000 Euro. Es folgten die Sanierung des alten Kunstrasens im Dreiflüssestadion für 340000 und der neue Platz des VfB Grubweg für 795000 Euro.

Für den geplanten neuen Kunstrasen-Platz am Söldenpeterweg (Passau-West) samt Betriebsgebäude steht heuer im städtischen Haushalt eine Million Euro bereit. Dies ist der Ersatz für die frühere Bundeswehr-Sportanlage in Kohlbruck, die zugunsten eines weiteren Gewerbegebiets aufgelassen wird. Den Auftrag zum Neubau am Söldenpeterweg soll der Ausschuss ebenfalls am Donnerstag vergeben, für knapp 728000 Euro an eine Firma aus Traunstein.

Damit nicht genug. Für den geplanten vereinseigenen Kunstrasen der DJK Eintracht Patriching wird die Stadt nächstes Jahr 600000 Euro Zuschuss geben, das ist bereits beschlossen. Auch nördlich der Donau sollte es Kunstrasen geben, hatte OB Jürgen Dupper schon den Platz in Grubweg begründet.

Und nördlich der Donau setzt die Stadt nun noch einmal einen drauf: In Schalding l.d.D. soll der dortige FC ebenfalls Kunstrasen bekommen. Von den auf 850000 Euro geschätzten Baukosten will die Stadt wie bei den anderen vereinseigenen Anlagen den Großteil übernehmen, nämlich bis zu 750000 Euro, wenn der Stadtrat zustimmt.

Natürlich freut sich jeder Verein über einen neuen Kunstrasen- und damit Allwetter-Platz. Aber sind sie tatsächlich in dieser Zahl nötig – immerhin entscheidet der Stadtrat nun über den sechsten neuen Kunstrasen seit 2014. Ja, sagt OB Dupper, jede Anlage sei wohl begründet. Das Spiel auf vermeintlich "guten alten" Sandplätze sei nicht mehr gefragt, sie würden von den Fußballern ungern genutzt. "Die meisten unserer Fußballplätze sind in die Jahre gekommen", sagt Dupper. Und das Sportamt meint: "Es ist allgemein bekannt, dass Sandplätze keine zeitgemäßen Sportflächen mehr sind.

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