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Rauchen aufgehört, Fanfahrten abgewöhnt | 11.11.2020 | 08:00 Uhr

"Lebenswandel" aus Langeweile: Christian Blöchl – und sein Comeback als Läufer

von Michael Duschl

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Früher Fußballer, jetzt Läufer: Christian Blöchl im Lauf-Outfit an der Donau, wo er am Sonntag den Halbmarathon in 1:29:12 Stunden absolvierte. −Fotos: Privat/PNP-Archiv

Früher Fußballer, jetzt Läufer: Christian Blöchl im Lauf-Outfit an der Donau, wo er am Sonntag den Halbmarathon in 1:29:12 Stunden absolvierte. −Fotos: Privat/PNP-Archiv

Früher Fußballer, jetzt Läufer: Christian Blöchl im Lauf-Outfit an der Donau, wo er am Sonntag den Halbmarathon in 1:29:12 Stunden absolvierte. −Fotos: Privat/PNP-Archiv


In sechs Monaten vom ersten Lauf bis zum Halbmarathon in unter 1:30 Stunden. Christian Blöchl (43) aus Freyung hat das Corona-Jahr für ein sportliches Comeback genutzt. Im Frühjahr holte der frühere Fußballer seine verstaubten Sportschuhe aus dem Keller und fing an zu laufen. Immer weiter, immer schneller. Ein halbes Jahr später kann Blöchl stolz sein auf eine beachtliche Halbmarathonzeit – und einen Lebenswandel.

Es klingt paradox: Das Coronavirus hat die Gesundheit von Christian Blöchl positiv beeinflusst. Zumindest indirekt. Während des ersten Lockdown im Frühjahr war ihm schlichtweg langweilig geworden und wie viele andere Menschen suchte Bundespolizist Blöchl im Sport Abwechslung. An einem Sonntagnachmittag Anfang Mai ging er "erstmals seit zig Jahren eine Runde laufen". Fünf Kilometer ganz locker. "Danach hatte ich drei Tage Muskelkater", erzählt der gebürtige Vorderfirmiansreuter und lacht. Trotzdem schnürte er die Laufschuhe drei Tage später erneut. "Außerdem habe ich von heute auf morgen das Rauchen aufgehört." Ein Lebenswandel setzt ein.

Im Trikot der SG Haidmühle/Philippsreut (kleines Bild). Ein Verein, für den Blöchl jahrelang auflief. −Foto: PNP-Archiv

Im Trikot der SG Haidmühle/Philippsreut (kleines Bild). Ein Verein, für den Blöchl jahrelang auflief. −Foto: PNP-Archiv

Im Trikot der SG Haidmühle/Philippsreut (kleines Bild). Ein Verein, für den Blöchl jahrelang auflief. −Foto: PNP-Archiv


"Wer mich kennt, weiß, dass es bei mir in jeder Hinsicht nur Extreme gibt", gesteht Blöchl offen. Vor der Pandemie rauchte er rund eine Schachtel pro Tag. Stundenlang saß er in Bus und Stadion, um praktisch jedes Spiel des FC Bayern München live verfolgen zu können. Durch halb Europa ist der glühende Fußballfan jahrelang mit seinem Lieblingsverein gereist. Fahrten organisierte er als Vorsitzender des Fanclubs "Waidler Bayern Philippsreut" selbst mit. Zeit – und Lust – für bzw. auf eigenen Sport nach dem Karriereende als Fußballer des SV Philippsreut, SC Herzogsreut oder der SG Haidmühle/Philippsreut – Fehlanzeige.

Durch die Pandemie konnte Blöchl dieser Lethargie entfliegen. Fußballspiele waren verboten oder fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nach sechs Wochen lockerem Joggen lief Blöchl im Sommer erstmals in seinem Leben einen Halbmarathon in 1:52 Stunden). Spätestens jetzt packte ihn das Lauffieber. Drei Wochen später benötigte er nur mehr 1:40 Stunden für die 21,1 Kilometer. Wöchentlich nahm er sich fortan fünf Trainingseinheiten und 70 bis 75 Trainingskilometer vor.

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch, 11. November, im Heimatsport der Passauer Neuen Presse (Online-Kiosk) – oder hier als registrierter Abonnent.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Jandelsbrunn
14
51:17
32
2.
SG Breitenberg/Sonnen
15
48:25
31
3.
Haag
16
50:28
30
4.
Schaibing
14
36:19
29
5.
SV Untergriesbach
15
35:30
26
6.
Kropfmühl
15
28:25
24
7.
SG Wildenranna/Hochwinkl II
15
37:32
20
8.
SV Gottsdorf
16
35:54
19
9.
TSV Wegscheid
16
37:38
17
10.
SG Vorderfreundorf/Grainet II
14
21:53
4
11.
SG Haidmühle/Philippsreut
16
19:76
3




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