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06.12.2018 | 16:03 Uhr

Favoriten hinken hinterher: Kreisklassen-Absteiger schwächeln in der A-Klasse Waldkirchen

von Andreas Hödl

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Augen zu und durch heißt es für die DJK Fürsteneck um Kapitän Niklas Friedl (rechts) in der Frühjahrsrunde. Nur mit einer Super-Serie kann man noch an den sechs Punkte besseren "Vize" TSV Wegscheid (links Fritz Ulirsch) heranschnuppern. −Foto: Alex Escher

Augen zu und durch heißt es für die DJK Fürsteneck um Kapitän Niklas Friedl (rechts) in der Frühjahrsrunde. Nur mit einer Super-Serie kann man noch an den sechs Punkte besseren "Vize" TSV Wegscheid (links Fritz Ulirsch) heranschnuppern. −Foto: Alex Escher

Augen zu und durch heißt es für die DJK Fürsteneck um Kapitän Niklas Friedl (rechts) in der Frühjahrsrunde. Nur mit einer Super-Serie kann man noch an den sechs Punkte besseren "Vize" TSV Wegscheid (links Fritz Ulirsch) heranschnuppern. −Foto: Alex Escher


An der Meisterschaft der DJK Karlsbach (39 Punkte) zweifelt in der A-Klasse Waldkirchen so gut wie niemand mehr. Und auch auf Platz 2 hat sich überraschend der TSV Wegscheid (32) schon ein kleines Polster auf die Verfolger erarbeitet. Ursprünglich wurde ein spannenderer Saisonverlauf erwartet, da mit dem SV Untergriesbach, der DJK Fürsteneck und dem SV Kropfmühl gleich drei Kreisklassen-Absteiger in die A-Klasse Waldkirchen eingeteilt wurden. Doch diese hinken allesamt den (eigenen) Erwartungen hinterher.

SV Untergriesbach

Erster Verfolger des Zweitplatzierten aus Wegscheid ist der Rangdritte aus Untergriesbach. Der SVU überwintert mit fünf Zählern Rückstand auf den Releganten und rechnet sich durchaus noch kleine Chancen auf Platz 2 aus: "Da wir noch gegen alle vorderen Mannschaften spielen, ist der Relegationsplatz nicht ausgeschlossen", so Helmut Rohn, sportlicher Leiter des SVU. Zu Saisonbeginn setzte es für die Elf von Trainer Egon Doblhofer (58) vier Niederlagen aus den ersten neun Partien. Im Anschluss stabilisierte sich die Mannschaft um Kapitän Johannes Duschl (30) mit sechs Siegen in Serie, doch zum Jahresabschluss folgt eine ernüchternde Niederlage gegen die Reserve des SV Wildenranna (2:4 aus Sicht des SVU). "In den ersten Partien fehlte neben einigen Langzeitverletzten und Urlaubern bei einigen nach dem Abstieg auch die hundertprozentige Motivation, wie sie noch in der Aufstiegssaison vor zwei Jahren vorhanden war.

Bis zum letzten Spiel vor der Winterpause folgten sechs Siege in Folge, ein Aufwärtstrend bis zum Spiel in Wildenranna, die offenbar unterschätzt wurden und verdient gewonnen haben", lässt Helmut Rohn die bisherige Saison Revue passieren. Mithelfen im Kampf um Platz 2 soll der torgefährliche Winterneuzugang Michael Schwarz (34) von der SG Breitenberg/Sonnen. Sollte es diese Saison nicht mehr mit dem sofortigen Wiederaufstieg klappen ist dies allerdings auch kein Problem: "Vor der Saison war unser Saisonziel unter die ersten fünf Mannschaften zu kommen, Trainer und Mannschaft haben von Vereinsseite keinerlei Druck – und sollte es dieses Jahr nicht klappen, versuchen wir es im nächsten Jahr erneut mit den gleichen Zielen – und auch mit Trainer Egon Doblhofer", informiert Rohn.

DJK Fürsteneck

Die große Unkonstante in der A-Klasse Waldkirchen ist die DJK Fürsteneck. Dem 1:0-Sieg gegen den designierten Meister aus Karlsbach stehen heftige Derbyklatschen (0:4 gegen Prag) und Niederlagen gegen die Nachzügler der Liga zu Buche. Somit überwintert die DJK um Spielführer Niklas Friedl (24) als Tabellenvierter mit sechs Punkten Rückstand auf den Releganten TSV Wegscheid. Zudem muss die DJK nach dem neuerlichen Rücktritt von Urgestein Bernhard Meisl im Winter auf Trainersuche gehen: "Eine Lösung können wir bis dato nicht präsentieren, wir wollen das aber bis zum Vorbereitungsstart nachholen", gibt sich Abteilungsleiter Patrick Draxinger zuversichtlich.

Die Gründe für den schwankenden Saisonverlauf sieht der Sportchef teilweise auch in der Einstellung seiner Mannschaft: "Vielleicht gehen wir manche Partien zu locker an, aber im Vorbeigehen schlägst du auch in der A-Klasse niemanden. Was mit dem richtigen Einsatz möglich ist hat mein beim Sieg gegen Karlsbach gesehen", gibt der junge Verantwortliche zu Protokoll. Auch die Ausfälle langjähriger Stammspieler sieht Draxinger als Grund für die fehlende Konstanz: "Mit Christoph Gahbauer und Christian Küblböck fehlen uns aus verschiedenen Gründen zwei absolute Stützen unserer Mannschaft bereits die ganze Saison, hinzu kamen immer wieder Verletzungen von wichtigen Spielern wie Wedig Gandiljan, Alexander Sigl und Fabian Weichselsdorfer", so Patrick Draxinger. Die Hoffnung auf Platz 2 hat die DJK um Führungsspieler Jonas Guarino allerdings noch nicht aufgegeben: "Sechs Punkte sind aufzuholen, mit einer guten Vorbereitung unter neuer Führung ist noch alles möglich – allerdings dürfen wir uns keine Ausrutscher mehr erlauben", lautet die Devise von Draxinger. Doch auch ein weiteres Jahr in der A-Klasse wäre für die Fürstenecker kein Beinbruch, allerdings sollte innerhalb von drei Jahren die Rückkehr in die Kreisklasse stehen: "Unsere Mannschaft ist jung und hat viel Potenzial, vielleicht braucht das Ganze noch ein wenig mehr Zeit."

SV Kropfmühl

Bereits für ein weiteres Jahr in der A-Klasse planen kann der letzte Absteiger, der SV Kropfmühl. Mit Platz 7 und satten elf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist der Zug nach vorne frühzeitig abgefahren. Nach einem guten Saisonstart mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen sah man sich in Kropfmühl auf einem guten Weg. Im Herbst verlor man allerdings mit vier Niederlagen in Folge gegen die Spitzenteams aus Karlsbach, Untergriesbach, Wegscheid und Fürsteneck den Anschluss, die Gründe hierfür erläutert Abteilungsleiter Stefan Grübl: "Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die jüngste der gesamten Liga. Daher fehlt in den engen und entscheidenden Momenten einfach die Erfahrung. Zum anderen ist die Klasse relativ ausgeglichen, vom Kader her können einige Teams um die vorderen Plätze spielen, jeder kann jeden schlagen", so der spielende Verantwortliche.

Ein weiterer Grund für das eher enttäuschende Abschneiden ist die harmlose Offensive – mit 24 Treffern hat der SV Kropfmühl die drittwenigsten Treffer erzielt: "Wir haben im Spielaufbau derzeit große Defizite und können uns daher in der Offensive kaum zwingende Möglichkeiten erarbeiten", so der langjährige Abwehrspieler Stefan Grübl. In Kropfmühl wird also schon für ein weiteres Jahr in der A-Klasse geplant: "Der Aufstieg ist für uns in dieser Saison kein Thema mehr. Wir befinden uns derzeit in einem Umbruch und Entwicklungsprozess. Der Fokus liegt daher klar auf der taktischen und technischen Entwicklung unserer jungen Mannschaft", lässt Stefan Grübl wissen. Mit Johannes Würfl (19) kann der SVK im Winter einen weiteren jungen, hungrigen Spieler von der SG Waldkirchen/ Böhmzwiesel II verpflichten. Desweiteren wollen die "Knappen" auch in der neuen Saison an Trainer Andreas Graml (44) festhalten: "Hier gibt es aktuell keinen Grund für Veränderungen und wir sind überzeugt dass wir mit Andi den richtigen Trainer für unsere junge Mannschaft haben", so der sportliche Leiter.

Im nächsten Jahr will die Mannschaft um Spielführer Maximilian Freund (28), wieder etwas weiter vorne mitmischen, wenngleich der Umbruch weitergeht: "Wir setzen auch in Zukunft voll auf unsere hervorragende Jugendarbeit. Nächste Saison rücken voraussichtlich acht Spieler in den Seniorenbereich auf – darunter einige vielversprechende Talente. Auch diese werden allerdings wieder eine gewisse Anlaufzeit im Seniorenbereich benötigen", freut sich Stefan Grübl über die Entwicklung des Vereins.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Karlsbach
14
64:9
39
2.
Wegscheid
14
48:16
32
3.
Untergriesbach
14
38:27
27
4.
Fürsteneck
14
34:22
26
5.
Prag
14
49:27
25
6.
SG Breitenberg/Sonnen
15
35:32
22
7.
SV Glückauf Kropfmühl
14
24:25
21
8.
SG Wildenranna/Hochwinkl II
15
32:41
20
9.
Schaibing
14
32:38
14
10.
Holzfreyung
14
17:42
11
11.
Gottsdorf
15
27:42
9
12.
Hintereben II
15
12:91
0




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