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23.02.2019 | 06:00 Uhr

Comeback nach Horror-Start: Wolfgang Weidlich (35) will Kollnburg zum Titel schießen

von Felix Drexler

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Brennt auf sein Comeback: Kollnburgs Co-Trainer Wolfgang Weidlich (auf dem Bild noch im Trikot der Spvgg Ruhmannsfelden) kehrt nach seinem Kreuzbandriss auf den Platz zurück und rechnet fest damit, dass den Burgdorfkickern in dieser Saison der Wiederaufstieg in die Kreisklasse gelingt. −Foto: Michael Sigl

Brennt auf sein Comeback: Kollnburgs Co-Trainer Wolfgang Weidlich (auf dem Bild noch im Trikot der Spvgg Ruhmannsfelden) kehrt nach seinem Kreuzbandriss auf den Platz zurück und rechnet fest damit, dass den Burgdorfkickern in dieser Saison der Wiederaufstieg in die Kreisklasse gelingt. −Foto: Michael Sigl

Brennt auf sein Comeback: Kollnburgs Co-Trainer Wolfgang Weidlich (auf dem Bild noch im Trikot der Spvgg Ruhmannsfelden) kehrt nach seinem Kreuzbandriss auf den Platz zurück und rechnet fest damit, dass den Burgdorfkickern in dieser Saison der Wiederaufstieg in die Kreisklasse gelingt. −Foto: Michael Sigl


Es läuft die zehnte Minute im Testspiel gegen den SV Thenried – und Kollnburg muss bereits wechseln. Wolfgang Weidlich bleibt nach einem Zweikampf im Rasen hängen und hält sich das linke Knie. Schnell steht die Diagnose fest: Kreuzbandriss. "Das war natürlich erstmal ein Schlag ins Gesicht", sagt der 35-jährige Torjäger, der zu diesem Zeitpunkt erst das zweite Mal das Trikot des SV Kollnburg trägt. Es ist Mitte Juli und die Burgdorfkicker bereiten sich nach dem Abstieg aus der Kreisklasse auf den Saisonstart in der A-Klasse Viechtach vor.

Und die Erwartungen könnten größer nicht sein: Spätestens, als bekannt wird, dass den Rot-Weißen ein echter Transfer-Coup gelungen ist, zählen die Kollnburger zum absoluten Titelfavoriten: Die SVK-Verantwortlichen schaffen es tatsächlich, Wolfgang Weidlich, den weit über die Landkreis-Grenzen hinaus bekannten Torjäger, von der Spvgg Ruhmannsfelden loszueisen. Mehr noch: Sie überzeugen ihn, von der Bezirksliga in die A-Klasse zu wechseln. Mit Weidlich (155 Tore in 288 Spielen) wollen die Kollnburger nun das Ziel "sofortiger Wiederaufstieg" in Angriff nehmen. Doch ausgerechnet jetzt macht dem Routinier, der gleichzeitig das Amt des Co-Trainers übernimmt, das eigene Kreuzband einen Strich durch die Rechnung.

"Das war eine harte Zeit für mich", blickt Weidlich zurück. Nun, knapp ein halbes Jahr und eine Operation später, steht er kurz vor der Wiedergenesung. Derzeit bereitet sich der ehrgeizige Stürmer mit der Mannschaft auf die anstehende Frühjahrsrunde vor. "Zugegeben, damals habe ich mich schon manchmal gefragt: Warum tust du dir das in deinem Alter noch an?" Am Ende aber ist die Leidenschaft des 35-Jährigen für das Spiel mit dem runden Leder zu groß. Angetrieben vom Gedanken, endlich wieder auf dem Platz zu stehen, verdrängt Weidlich die Zweifel – und freut sich nun auf sein Comeback. "Es kribbelt schon seit Monaten in den Füßen", sagt er – und geht sogar noch einen Schritt weiter: Um sich wieder voll auf seine Aufgaben als Spieler konzentrieren zu können, wird der Torjäger im Sommer von seinem Co-Traineramt zurücktreten.

Einen Vereins-Wechsel hat er dabei nicht im Hinterkopf, sagt er. Im Gegenteil: Weidlich verlängerte beim A-Klassisten unlängst sein Engagement über das Saisonende hinaus und fühlt sich in Kollnburg "pudelwohl". Nicht zuletzt wohl auch deswegen, weil Verein und Mannschaft von Beginn an alles unternehmen, um den hochkarätigen Neuzugang bestmöglich zu integrieren. Der ehemalige Ruhmannsfeldener ist darüber hinaus vom Konzept der Kollnburger überzeugt. "Es ist richtig, dass der Verein auf junge, einheimische Spieler setzt. Das Vereinsleben ist intakt und in der Mannschaft steckt viel Potenzial."

Und auch sportlich könnte es besser nicht laufen. Nach einer erfolgreichen Herbstrunde rangiert die Mannschaft von Spielertrainer Roland Geiger (44) an der Tabellenspitze – mit vier Punkten Vorsprung auf den Zweiten FSV Saulburg. Wolfgang Weidlich freut sich über die gute Ausgangslage, denkt allerdings schon weiter. "Ich rechne ehrlich gesagt damit, dass wir aufsteigen und hoffentlich auch in der Kreisklasse eine gute Rolle spielen werden." Was er dabei nicht sagt: Er ist davon wohl auch deswegen überzeugt, weil er bald selber wieder auf dem Rasen steht – und für noch mehr Torgefahr im Spiel der Kollnburger sorgen will.












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Kollnburg
15
50:20
32
2.
Saulburg
16
46:29
28
3.
St. Englmar
15
40:26
27
4.
Haibach
16
38:30
26
5.
Viechtach II
15
39:24
24
6.
Elisabethszell
15
26:32
23
7.
Wiesenfelden
15
26:23
23
8.
Rattenberg
15
40:33
21
9.
Konzell
15
35:36
21
10.
Haselbach
16
45:43
21
11.
Mitterfels
16
38:49
17
12.
Moosbach
16
41:56
16
13.
Prackenbach II
15
10:73
1




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