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Mitten in der Männerdomäne Fußball | 05.01.2021 | 06:00 Uhr

"Große Ehre": Wie Manuela Topolski (33) als Vorsitzende die Dampfsäge aufmischt

von Felix Drexler

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Eine Frau hat in der Dampfsäge das Sagen: Manuela Topolski (33), Abteilungsleiterin einer großen Baufirma und Mutter einer achtjährigen Tochter, ist seit einem Jahr die Vorsitzende der Spvgg Zwieselau. Sie sagt: "Ziel ist es, den Verein auf Vordermann zu bringen und einen sportlichen Neuanfang zu starten." −Foto: Felix Drexler

Eine Frau hat in der Dampfsäge das Sagen: Manuela Topolski (33), Abteilungsleiterin einer großen Baufirma und Mutter einer achtjährigen Tochter, ist seit einem Jahr die Vorsitzende der Spvgg Zwieselau. Sie sagt: "Ziel ist es, den Verein auf Vordermann zu bringen und einen sportlichen Neuanfang zu starten." −Foto: Felix Drexler

Eine Frau hat in der Dampfsäge das Sagen: Manuela Topolski (33), Abteilungsleiterin einer großen Baufirma und Mutter einer achtjährigen Tochter, ist seit einem Jahr die Vorsitzende der Spvgg Zwieselau. Sie sagt: "Ziel ist es, den Verein auf Vordermann zu bringen und einen sportlichen Neuanfang zu starten." −Foto: Felix Drexler


Manuela Topolski (33) ist Mutter einer Tochter (Maya, 8), Marketingleiterin in einer großen Baufirma – und seit einem Jahr die neue Vorsitzende der Spvgg Zwieselau. Eine junge Frau an der Vereinsspitze, das gibt es nicht nur im Bayerischen Wald selten. Wie die gebürtige Zwieslerin sich in der Männerdomäne Fußball behauptet und was sie in den kommenden Jahren anpacken will, das erzählte sie im Interview mit der Passauer Neuen Presse.

Ein außergewöhnliches Jahr geht zu Ende. Wie haben Sie die vergangenen Monate erlebt, Frau Topolski?
Manuela Topolski: Gleich zu Beginn gab es einen tollen Start. Ich habe das Amt als Vereinsvorsitzende der Spvgg Zwieselau übernommen. Mit viel Elan und Tatendrang haben wir Faschingsbälle gefeiert, den Kinderfasching ins Leben gerufen, ein Hallenturnier organisiert. Aber dann sind auch wir schnell ausgebremst worden. Die Krise hat mich in allen Lebenslagen erwischt. Meine Tochter Maya ist damals in die erste Klasse gegangen. Ein wirklich außergewöhnliches erstes Schuljahr. Auch beruflich bin ich normalerweise viel auf Achse, aber auch das hat sich jetzt natürlich gewandelt. Corona hat vieles verändert, aber wir haben immer versucht, das Beste draus zu machen.

Wie wirkt sich die Pandemie auf einen kleinen Verein wie die Spvgg Zwieselau aus?
Topolski: Momentan gibt es zumindest keinen Mitgliederrückgang. Im Gegenteil: Wir haben auf Facebook einen Aufruf gestartet, den Verein zu unterstützen – und haben wahnsinnig viel positive Rückmeldungen erhalten. Unter anderem ist unser baden-württembergischer Partnerverein, der FC Hochemmingen, sehr aktiv, sodass wir sogar einige Neumitglieder begrüßen können. Die wollen uns unbedingt unterstützen – eine tolle Sache! Grundsätzlich glaube ich, dass die Leute schon bereit sind, den kleinen Vereine weiterhin zu helfen. Denn was ist das Ende vom Lied? Letztlich gibt es die Vereine nicht mehr. Dabei gibt es auch ein Leben nach Corona.

An der Vereinsspitze der Spielvereinigung haben Sie seit einem Jahr das Sagen. Im Januar haben Sie Johann Müller abgelöst, der 28 Jahre lang die Geschicke der Spielvereinigung lenkte. Wie ist es zu dieser Konstellation gekommen?
Topolski: Seit meiner Geburt bin ich Vereinsmitglied, mein Opa war über 20 Jahre Vorsitzender, mein verstorbener Vater war Spieler, mein Mann Spielertrainer. Ich selber habe zwar lange Zeit in München gewohnt, gearbeitet und studiert. Dennoch bin ich immer nach Zwieselau gefahren. Ich bin hier aufgewachsen, kenne die Leute und bin sehr mit dem Verein verbunden. Dass mir das Amt der Vorsitzenden übertragen wurde, hat mehrere Gründe. Ich trau es mir zu. Und auch die Leute trauen es mir zu. Als nach dem 90-jährigen Vereinsjubiläum im vergangenen Jahr ein neuer Vorsitzender gesucht wurde, haben die Jungen gesagt: Manuela, das machst du. Ich habe es mir wirklich nicht leicht gemacht, aber natürlich freut es mich, dass mir soviel Vertrauen entgegengebracht wird. Ich empfinde das als große Ehre.
Das gesamte Interview lesen Sie in der Samstagsausgabe des Bayerwald-Boten.



Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bodenmais
14
40:8
34
2.
Schweinhütt
14
60:18
34
3.
22 Zwiesel
14
50:18
31
4.
Oberkreuzberg
14
49:17
27
5.
Bürgerholz Regen
14
46:30
26
6.
Langdorf
13
41:17
25
7.
Brandten
14
31:28
21
8.
Rinchnach
14
32:21
16
9.
Spiegelau
14
11:52
6
10.
Zwieselau
14
16:82
5
11.
Rabenstein
14
13:67
5
12.
Frauenau II
13
11:42
5




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