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A-Klasse Pocking | 17.01.2022 | 06:00 Uhr

Jung und unberechenbar: RSV Kirchham nimmt weiteren Anlauf zur Kreisklasse

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Entschlossen wirkt RSV-Kapitän Benedikt Göschl (3. v.l.), der hier nach einem Treffer im Spiel gegen Aigen von den Teamkameraden (v.l.) Felix Klingseisen, Kevin Auzinger, Felix Penninger und Michael Weber beglückwünscht wird. −Foto: Georg Gerleigner

Entschlossen wirkt RSV-Kapitän Benedikt Göschl (3. v.l.), der hier nach einem Treffer im Spiel gegen Aigen von den Teamkameraden (v.l.) Felix Klingseisen, Kevin Auzinger, Felix Penninger und Michael Weber beglückwünscht wird. −Foto: Georg Gerleigner

Entschlossen wirkt RSV-Kapitän Benedikt Göschl (3. v.l.), der hier nach einem Treffer im Spiel gegen Aigen von den Teamkameraden (v.l.) Felix Klingseisen, Kevin Auzinger, Felix Penninger und Michael Weber beglückwünscht wird. −Foto: Georg Gerleigner


Mit dem RSV Kirchham und der Kreisklasse ist es so eine Sache, kaum hat man sich ein bisserl aneinander gewöhnt, muss man sich schon wieder trennen. Anders formuliert: Viermal sind die Fußballer des Rasensportvereins in den vergangenen 30 Jahren aus der untersten Etage um eine höher gerückt – und nach einem Jahr prompt wieder abgestiegen. Das war so in den Spielzeiten 1988/89, 1990/91, 2017/18 und zuletzt in der Corona-Saison 2019/21. Und wieder ist man jetzt drauf und dran, eine "Beziehung" mit der Kreisklasse einzugehen.

Platz 1 in der A-Klasse Pocking, 40 Punkte nach 16 der insgesamt 24 Spiele und damit vier Zähler vor dem TSV Rotthalmünster und sieben vor dem TSV Karpfham II. Es sieht nicht schlecht aus für die Mannschaft von Trainer Alex Harres. Der aber bremst gehörig. "Alles Zukunftsmusik. Natürlich wollen wir die maximal mögliche Ausbeute aus den restlichen Spielen holen. Der Aufstieg war aber nicht unser primäres Ziel. Auch weil wir eine ganz junge Mannschaft haben. Darum sind wir sehr vorsichtig", begründet der 35-Jährige seine Zurückhaltung.

"Unsere Stärke ist, dass wir schwer auszurechnen sind", sagt Trainer Alex Harres. −F.: Archiv Sigl

"Unsere Stärke ist, dass wir schwer auszurechnen sind", sagt Trainer Alex Harres. −F.: Archiv Sigl

"Unsere Stärke ist, dass wir schwer auszurechnen sind", sagt Trainer Alex Harres. −F.: Archiv Sigl


Am Ehrgeiz, es zu packen, mangelt es nicht. Und: "Man kann sehen, dass sich die jungen Spieler von Saison zu Saison steigern und immer mehr das Zepter in die Hand nehmen", freut sich Harres, der als Abteilungsleiter bei einem Flugzeugteile-Zulieferer im oberösterreichischen Reichersberg arbeitet und als gebürtiger Rottthalmünsterer (spielte dort Bezirksoberliga und Bezirksliga) seine 15. Saison in Kirchham bestreitet. 218 Spiele absolvierte er bislang für den RSV, heuer hält der 35-Jährige bei einem Einsatz. "Ich bin nur Standby-Spieler", sagt er, "und lass’ lieber die Jungen ran."

Der Leistungsstand gibt seiner Personalpolitik recht. "Unsere Stärke ist die Kaderbreite. Falls wir mal sieben, acht Leute ersetzen müssen, leidet die Qualität im Vergleich zu anderen Mannschaften kaum", versichert der Übungsleiter. Ein weiteres Plus sieht er darin, "dass wir nicht leicht auszurechnen sind. Wir haben viele verschiedene Torschützen". Freilich, es gibt doch auch besonders treffsichere: Peter Gunszt (32 Jahre) mit 14, Felix Klingseisen (20) mit neun, Kevin Auzinger (24) und Benedikt Göschl (27) mit je acht Einschüssen. Neuzugang Gunszt ist auch der Älteste im Kader nach Harres, der Jüngste ist Jonas Roidner (19, 8 Spiele). Unverzichtbar sind bereits Felix Klingseisen (15 Spiele), Lukas Hager (21 Jahre, 16 Spiele), Michael Weber (20, 13) oder Maximilian Sobotta (20, 13).

Zwei bedeutende Kräfte vermisst Harres allerdings schon: Korbinian Hook; der 24-Jährige Defensivmann hat sich im Totopokal vor der Punkterunde das Wadenbein gebrochen. "Er war als feste Größe eingeplant", versichert der Coach. Ebenso Konrad Seidl, der 23-Jährige im fünften Saisonspiel mit fast der gleichen Verletzung: Schien- und Wadenbeinbruch. "Eigentlich unsere Stamm-Sechs. Er fehlt sehr."

Die Mannschaft hat’s bislang gut aufgefangen, erst zweimal verloren: in Hartkirchen (1:4) – Harres: "Unser einziger Ausreißer, komplett verdient, auch in der Höhe". Und daheim gegen Ering (2:3) – dazu der Coach: "Das nehm’ ich auf meine eigene Kappe. Ich habe mit der Aufstellung experimentiert und wir haben die erste Halbzeit vergeigt."

Zurechtrücken kann er dieses Resultat im Rückspiel am 10. April. Der Frühjahrsstart erfolgt am 27. März daheim gegen Asbach. Und schließlich die vermutlichen Höhepunkte gegen Karpfham II (16. April) und zum vorletzten Spieltag Rotthalmünster (15. Mai), den Tabellendritten bzw. Zweiten. Der Wettlauf mit "Münster wird wahrscheinlich erst zum Saisonschluss entschieden", mutmaßt Alex Harres. Die Karpfhamer Kreisliga-Reserve hat seiner Ansicht nach "auf jeden Fall das Potenzial, sie ist aber auch davon abhängig, ob sie Spieler der ersten Mannschaft zu Verfügung hat". Ein Glück, dass die Kirchhamer mit breit gefächerter Qualität aufwarten können. Dann wird’s vielleicht wieder was mit einer Beziehung zur Kreisklasse. − bröRSV-Punktspiele bis Saisonende: 27. März Asbach, 10. April Ering, 16.4. Karpfham II, 23.4. Bad Füssing, 1. Mai Bad Griesbach, 8.5. Aigen, 15.5. Rotthalmünster, 22.5. Bayerbach.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Rotthalmünster
23
89:20
57
2.
Ering
23
84:32
55
3.
Kirchham
23
73:30
51
4.
Karpfham II
23
63:44
44
5.
Aigen/Inn
23
52:29
39
6.
SG Hartkirchen/Pocking II
23
46:49
38
7.
Bayerbach
23
58:58
31
8.
Malching
23
37:62
27
9.
SG Neuhaus/Sulzbach
24
43:72
23
10.
Bad Füssing
23
35:58
20
11.
Bad Griesbach
23
29:70
17
12.
Asbach
23
31:85
16
13.
SG Ruhstorf/Indling
23
34:65
15




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