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22.11.2018 | 10:53 Uhr

"Münsters" klarer Plan: Mit Spielertrainer Johannes Reitberger zurück in die Kreisklasse

von Jonas Kraus

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Spielt beim TSV Rotthalmünster eine tragende Rolle auf und abseits des Platzes: Johannes Reitberger verantwortet als Spielertrainer die Geschicke beim A-Klassisten. −Foto: Georg Gerleigner

Spielt beim TSV Rotthalmünster eine tragende Rolle auf und abseits des Platzes: Johannes Reitberger verantwortet als Spielertrainer die Geschicke beim A-Klassisten. −Foto: Georg Gerleigner

Spielt beim TSV Rotthalmünster eine tragende Rolle auf und abseits des Platzes: Johannes Reitberger verantwortet als Spielertrainer die Geschicke beim A-Klassisten. −Foto: Georg Gerleigner


Thomas Hopfinger (40), der Sportliche Leiter des Pockinger A-Klassisten TSV Rotthalmünster, ist ein Freund klarer Worte. Deshalb nimmt er auch kein Blatt vor den Mund, wenn man ihn nach den Zielen für die restliche Saison fragt: "Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg."

Alles andere wäre wohl auch unglaubwürdig, nach 16 Spielen liegt "Münster" mit starken 41 Zählern auf Platz 1 der A-Pocking, mit einem Punkt Abstand folgt Absteiger RSV Kirchham. Hinter den beiden Spitzenteams hat sich indes schon eine kleine Lücke aufgetan, der Tabellendritte Bayerbach hat acht Punkte Rückstand auf den Tabellenführer, dahinter lauern Ering und Bad Griesbach auf Ausrutscher der Topteams.

Der Erfolg seines TSV Rotthalmünster, der 2016 von der Kreisliga abgestiegen war und im Jahr drauf auch in der Kreisklasse den Ligaverbleib verpasste, kommt für Hopfinger nicht überraschend. Nachdem die Mannschaft im vergangenen Jahr den Aufstieg in der Relegation noch knapp versäumt hatte, wurde der Kader im Sommer mit Bedacht verstärkt – unter anderem kamen Daniel Unterbuchberger (34) und Benedikt Jordan (26) vom Bezirksligisten ASCK Simbach. Ohne, dass sie in Rotthalmünster Geld mit dem Kicken verdienen, betont Hopfinger: "Wir zahlen keine Spieler."

Eine derart erfolgreiche Spielzeit war aber zunächst trotz der verbesserten Mannschaft nicht zu erwarten, musste der TSV doch bereits zu Saisonbeginn einen schweren Rückschlag verkraften, als der erst im Sommer zurückgeholte Trainer Hans Jürgen Nebauer (52) schon nach zwei Partien seinen sofortigen Rücktritt erklärte. Für Nebauer sprang Mittelfeld-Mann Johannes Reitberger in die Bresche. Der 28-Jährige wechselte vor eineinhalb Jahre von Fürstenzell nach Rotthalmünster, agierte zunächst als Co-Trainer und dann nach dem Abgang von Torsten Holl (48) in der Rückrunde der vergangenen Saison bereits als Coach. Nach seinem Wechsel zurück ins zweite Glied wurde er schneller als gedacht wieder zum Cheftrainer befördert. Ein wahrer Glücksgriff, sagt Abteilungsleiter Hopfinger: "Wir sind mit Johannes super zufrieden und würden am liebsten jetzt schon mit ihm verlängern."

Auch der neue alte Trainer freut sich über den bisherigen Saisonverlauf. "Die Mannschaft hat auf jeden Fall Potenzial, da macht die Arbeit Spaß", sagt Reitberger. Noch aber laufe nicht alles rund. "Wir sind auf dem Platz nicht immer eine richtige Einheit", sagt der Trainer mit Blick auf einige "schwierige Charaktere" in seiner Mannschaft. "Aber das wird von Spiel zu Spiel besser." Positiv stimmt ihn, dass die Kicker das neue Spielsystem mittlerweile besser verinnerlicht haben. "Nach der Umstellung auf Vierkette mitten unter der Saison gab es noch die eine oder andere Schwierigkeit", erinnert sich Reitberger, "jetzt läuft das besser." Nur zehn Gegentore, die "Münster" bis zur Winterpause kassiert hat, sprechen für den Erfolg dieser Maßnahme.

Dennoch, so Reitberger, sei die Situation zu Saisonbeginn alles andere als optimal gewesen. "Eine Mannschaft zu übernehmen, wenn jemand anderes die Vorbereitung gestaltet hat, ist natürlich nicht ganz einfach." Deshalb ist der Coach nun optimistisch, dass die Leistungen seines Teams mit einer gemeinsamen Vorbereitung nochmal besser werden, zumal der Kader mit dem rumänischen Mittelfeldspieler Irinel Munteanu (30) von Ligakonkurrent Bad Griesbach verstärkt wird. Deshalb gibt Reitberger die gleiche Vorgabe aus wie sein Abteilungsleiter Thomas Hopfinger: "Ganz klar: Unser Ziel ist der Aufstieg."












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Rotthalmünster
16
47:10
41
2.
Kirchham
16
52:12
40
3.
Bayerbach/Rott
16
40:19
33
4.
Ering
15
34:14
31
5.
Bad Griesbach
16
26:21
28
6.
Tettenweis
16
26:30
22
7.
Aigen/Inn
15
28:23
21
8.
Bad Füssing
15
28:30
19
9.
Kößlarn II
15
26:28
18
10.
Asbach
16
29:39
17
11.
Karpfham II
16
23:49
11
12.
Würding
16
13:46
7
13.
Malching
16
12:63
3




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