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28.10.2018 | 16:55 Uhr

Platzsturm, zwei Rote und angeblich Attacke auf den Schiri: VfB Passau-Grubweg sorgt für Spielabbruch

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−Foto: Symbolbild Lakota

−Foto: Symbolbild Lakota

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Unschöne Szenen in der A-Klasse Passau. Die Partie SG Neuhaus/Sulzbach gegen den VfB Passau-Grubweg wurde nach 82 Minuten abgebrochen. Grund: "Der Schiedsrichter wurde von den Gästen tätlich angegriffen", übermittelt der Heimverein im Spielbericht. SG-Abteilungsleiter Josef Gottlieb bestätigt auf Nachfrage den Abbruch und die Aussagen des Schiedsrichters, attackiert worden zu sein. Der VfB weist die Vorwürfe eines tätlichen Angriffs indes entschieden zurück.

Beim Spielstand von 1:1 kam es demzufolge in Minute 82 zu einer Grätsche eines Spielers der Heimelf, Grubweg sah ein klares Foul, Schiedsrichter Josef Weiss (Kirchberg v.W.) ließ aber weiterlaufen. Dies brachte den VfB, der sich schon zuvor mehrmals über Entscheidungen des Unparteiischen beklagt hatte, dermaßen aus der Fassung, dass zahlreiche Personen auf den Platz stürmten. Schiri Weiss zückte daraufhin zweimal Rot gegen Daniel Mainka und Philipp Landegl. Wenig später brach er die Partie ab. "Er sagte, er sei tätlich angegriffen worden und fühlte sich bedroht. Vom Gegner standen 20 bis 25 Mann auf dem Platz. Wir haben den Schiedsrichter dann ins Sportheim begleitet", sagt Josef Gottlieb.

Von Zuschauer-Seite war zu hören, dass es im Spiel einige sehr fragliche Pfiffe zu Ungunsten des VfB gegeben habe, mehrmals fühlte sich der Gast klar vom Schiedsrichter benachteiligt, u.a. wurde ein Tor nicht anerkannt. Die Stimmung habe sich dann immer weiter aufgeschaukelt, bei der Aktion, die zum Platzsturm führte, monierten die Grubweger eine heftige Attacke mit gestreckten Beinen gegen Nikola Vasic. Der SG-Spieler verletzt sich bei diesem "Zweikampf" und musste später sogar mit den Sanka ins Krankenhaus gebracht werden.

VfB-Trainer Joachim Schiermeier bestätigte, dass nach der Aktion zahlreiche Personen auf dem Platz standen. Allerdings habe es keinen tätlichen Angriff auf den Schiedsrichter gegeben. "Von uns hat niemand den Unparteiischen angefasst", sagt Schiermeier. Man habe verbal seinen Unmut kundgetan, schließlich sei es laut VfB-Sicht eine "brutale Attacke gegen einen unserer Spieler" gewesen. Dass die Emotionen anschließend überkochten, sei nicht richtig gewesen. "Das darf nicht passieren, da muss man sich besser im Griff haben, auch wenn das in so einer Situation nicht so leicht ist – wir dachten zunächst, Nikola hat sich schwer verletzt. Und es war nicht das erste heftige Foul", sagt Schiermeier. Der VfB-Coach findet, dass man die Situation insgesamt auch anders lösen hätte können. "Es gab wie gesagt keinen Angriff auf den Schiedsrichter, es waren viele Personen auf dem Platz, ja, aber auch Leute vom Gastgeber. Unsere Spieler haben verbal ihren Unmut zum Ausdruck gebracht, eine rote Karte geht in Ordnung. Aber wie gesagt, angefasst hat den Schiedsrichter niemand." Zwischen den beiden Vereinen habe es im Spiel keinerlei Probleme gegeben, auch hinterher nicht.

Nach Aussagen des SG-Abteilungsleiters Gottlieb war Grubweg im Spiel klar überlegen, konnte allerdings nach dem frühen 1:0 durch Nikola Vasic aus der 1. Minute zahlreiche Chancen nicht nutzen. "Wenn die mit fünf oder sechs Toren führen, dann ist das in Ordnung. Wir haben dann glücklich das 1:1 erzielt", sagt Gottlieb. Am Ende verloren die Gäste die Nerven – nach zuvor drei Spielen ohne Sieg gab’s jetzt einen Spielabbruch. Über die Wertung entscheidet nun das Sportgericht. − red












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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SG Preming
24
72:33
54
2.
Passau Grubweg
24
84:30
50
3.
Neukirchen v. W.
24
72:31
50
4.
Haselbach
24
71:32
50
5.
Eintracht Passau
24
60:49
40
6.
Batavia Passau
24
48:38
39
7.
SV Schalding-Heining III
24
49:44
38
8.
Salzweg II
24
44:46
32
9.
Hacklberg
24
46:64
27
10.
Vornbach II
24
32:67
22
11.
SG Neuhaus/Sulzbach
24
32:59
21
12.
Ruderting II
24
40:82
15
13.
SG Fürstenz. II/Höhenst.
24
27:102
8




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