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Er trainiert Kreisligist Mehring | 23.08.2020 | 13:13 Uhr

"Es hat mir wahnsinnig gefehlt": Uwe Wolfs neues Fußball-Glück – und Papa ist er auch nochmal geworden

von Alexander Nöbauer

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Der Wolf brüllt wieder: Nach seiner Burnout-Erkrankungen mit depressiven Episoden steht Uwe Wolf wieder an der Seitenlinie. Zwar coacht er "nur" in der Kreisliga beim SV Mehring, "doch das ist wie eine Wiedereingliederungsmaßnahme für mich", sagt der 53-Jährige. −Foto: Zucker

Der Wolf brüllt wieder: Nach seiner Burnout-Erkrankungen mit depressiven Episoden steht Uwe Wolf wieder an der Seitenlinie. Zwar coacht er "nur" in der Kreisliga beim SV Mehring, "doch das ist wie eine Wiedereingliederungsmaßnahme für mich", sagt der 53-Jährige. −Foto: Zucker

Der Wolf brüllt wieder: Nach seiner Burnout-Erkrankungen mit depressiven Episoden steht Uwe Wolf wieder an der Seitenlinie. Zwar coacht er "nur" in der Kreisliga beim SV Mehring, "doch das ist wie eine Wiedereingliederungsmaßnahme für mich", sagt der 53-Jährige. −Foto: Zucker


Das Strahlen steht Uwe Wolf ins Gesicht geschrieben: Vor zehn Wochen erst ist der 53-Jährige nochmal Vater geworden, Sohn Emilio – in Anlehnung an den guten Freund und Kicker-Kollegen Emilio Butragueno – und der Mutter geht es blendend. Genauso wie dem Fußballtrainer Uwe Wolf. Endlich steht er wieder auf dem Fußballplatz.

Nach seiner aufsehenerregenden Entlassung im März 2017 beim Regionalligisten Wacker Burghausen beginnt eine schwere Zeit für den Pfälzer. Burnout, Depressionen, er nimmt stark zu. Zehn Monate ist er außer Gefecht gesetzt. "Meine Freundin hat mich unglaublich unterstützt", erzählt er über diese Zeit. Nun ist der ehemalige Profi-Coach wieder im Geschäft. In der 8. Liga beim SV Mehring, nur zwei, drei Kilometer vor den Toren Burghausens. "Für mich ist das nach meiner Krankheit wie eine Wiedereingliederungsmaßnahme. Und ich merke schon: Es hat mir wahnsinnig gefehlt", sagt Wolf. Jetzt, da er wieder komplett der Alte sei, blühe er wieder so richtig auf. Das merken auch seine Spieler. "Ich trainiere mit den Jungs von den Inhalten her so ähnlich wie in Burghausen", sagt Wolf. Teilweise waren sogar Sechs-Tage-Wochen dabei. "Aber es ziehen alle super mit, da bin ich stolz drauf."

Dass es dann aber doch die Kreisliga ist, hat sich erst kürzlich gezeigt: Beim Test gegen den Landesligisten FC Töging (1:3) waren nur elf Mann am Start. Und einer, Christoph Popp, der unter Wolf schon bei Wacker gekickt hatte, musste zur 75. Minute raus, weil er sonst den Zug nach München, wo er arbeitet, nicht bekommen hätte. "So was erlebst du im Profi-Geschäft halt nicht." Für Wolf soll Mehring freilich nicht das Ende der Karriereleiter bleiben: "Wir sind so verblieben, dass, wenn ein professionelles Angebot kommt, mir Mehring keine Steine in den Weg legen wird. Aber ob ich jetzt zu Hause sitze und nichts mache oder die hungrigen Jungs trainiere … Da ist es doch so viel besser."

Mehr zum Thema in der Montagausgabe der Passauer Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben oder im Online-Kiosk.












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Anger
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Hammerau
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Inzell
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Kay
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SG Perach/Winhöring
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Surheim
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Teisendorf
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Töging II
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Traunreut
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Tüßling
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Waging/See
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