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Ohne Niederlage in der A-Klasse 5 | 18.05.2021 | 16:37 Uhr

TuS Engelsberg kehrt in die Kreisklasse zurück – Team von Trainer Stanley König kassiert nur 14 Gegentore in 19 Spielen

von Wolfgang Czernin

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Aufmerksam lauschen die Kicker des TuS Engelsberg den Kommandos von Trainer Stanley König. Der 48-Jährige führte das Team in seiner dritten Saison beim Verein in die Kreisklasse. Er sagt: "Wer nach 19 Spielen mit deutlichem Vorsprung ganz oben steht, der steht da auch zurecht." −Fotos: Butzhammer

Aufmerksam lauschen die Kicker des TuS Engelsberg den Kommandos von Trainer Stanley König. Der 48-Jährige führte das Team in seiner dritten Saison beim Verein in die Kreisklasse. Er sagt: "Wer nach 19 Spielen mit deutlichem Vorsprung ganz oben steht, der steht da auch zurecht." −Fotos: Butzhammer

Aufmerksam lauschen die Kicker des TuS Engelsberg den Kommandos von Trainer Stanley König. Der 48-Jährige führte das Team in seiner dritten Saison beim Verein in die Kreisklasse. Er sagt: "Wer nach 19 Spielen mit deutlichem Vorsprung ganz oben steht, der steht da auch zurecht." −Fotos: Butzhammer


Geschafft: Der TuS Engelsberg ist Meister der Fußball-A-Klasse 5 und kehrt nach drei Spielzeiten Abstinenz wieder in die Kreisklasse zurück. Nach dem Abbruch der zwei Jahre dauernden Saison weist der Klub nach 19 absolvierten Begegnungen einen Punktequotienten von 2,79 auf und hält mit dieser Marke die Konkurrenz deutlich auf Distanz. Hinter dem Titelträger folgen die SG Chieming/Grabenstätt (2,39) und der TSV Traunwalchen (2,22).

Die Engelsberger marschierten ohne Niederlage durch die Corona-Runde, am Ende stehen 17 Siege und zwei Unentschieden in der Statistik des Vereins, der seit 2017 auf die Ansagen des A-Lizenz-Inhabers Stanley König hört. Der Übungsleiter, der zuvor im Trainerteam des Regionalligisten SV Wacker Burghausen gestanden ist und interimsmäßig sogar bei sechs Partien das Sagen hatte, legt Wert auf die Feststellung, dass der Titel und der damit verbundene Aufstieg mehr als verdient ist. "Freilich ist es etwas Besonderes, wenn man zum Meister gekürt wird, bevor die Saison regulär zu Ende ist, aber wer nach 19 Spielen mit deutlichem Vorsprung ganz oben steht, der steht da auch zurecht", betont der 48-Jährige.

Mit 15 Toren war Engelsbergs Kapitän Markus Abel der zweitbeste Schütze der A-Klasse 5.

Mit 15 Toren war Engelsbergs Kapitän Markus Abel der zweitbeste Schütze der A-Klasse 5.

Mit 15 Toren war Engelsbergs Kapitän Markus Abel der zweitbeste Schütze der A-Klasse 5.


Die Theorie, wonach Titel "in der Abwehr gewonnen werden", scheint zu stimmen, denn der TuS stellte zwar nicht den besten Angriff, dafür aber die sattelfesteste Hintermannschaft der 14er-Staffel. Nur 14 Mal musste Torwart Andreas Absmeier, mit 39 Jahren einer der Routiniers im Team, den Ball aus dem Netz fischen. In der Offensivbilanz taucht der Meister mit 50 Treffern auf dem 3.Platz auf – hinter Traunwalchen (65) und Chieming/Grabenstätt (59). Im Ranking der besten Torschützen der Liga hat der TuS Position2 gebucht – in Person von Markus Abel, der 15 Treffer zum Gesamterfolg beigetragen hat. Besser war nur Nico Ernst vom TuS Kienberg mit 20 Einschüssen.

Wo der Weg hinführen soll, zeigte das Team vom ersten Spieltag an, denn nach neun Siegen in Folge war die Favoritenrolle nicht mehr wegzudiskutieren. "Das war schon eine tolle Serie", sagt König rückblickend. Er räumt aber ein, dass ihn das gar nicht so sehr überrascht habe und erinnert daran, dass seine Schützlinge schon zuvor im Totopokal überzeugend gespielt hätten. Im Cup war nach vier Siegen in Serie (bei 10:0 Toren) erst im Viertelfinale Schluss – gegen den jetzigen Kreisliga-1-Vizemeister TuS Prien. Punktverluste in der Liga gab es lediglich gegen zwei Reserven, deren "Erste" in der Kreisliga kickt. In Runde10 musste man sich zuhause gegen den TSV SiegsdorfII mit einem 1:1 begnügen, vier Spieltage später wurde beim Unterbau des SV Kay ein 2:2 notiert.

Neuland ist die Kreisklasse für den TuS nicht, denn schon von 2014 bis 2017 kickte man auf dieser Ebene, ehe es wieder eine Etage nach unten ging. Mit König kamen neue Ideen in den Verein, doch es dauerte zwei Jahre, bis die Maßnahmen griffen. Der Coach erinnert sich: "Nach dem Abstieg, zeitgleich ist ja die Reserve in die C-Klasse abgestiegen, haben zehn Spieler den Verein verlassen, übrig blieben fast nur Verteidiger. Ein Jahr später gingen fünf weitere. Da war schon ein Umbruch." Im ersten Jahr unter seiner Regie ging man als Vierter über die Linie, dann als Elfter. Trotzdem war König eigenen Angaben zufolge nicht unzufrieden: "Zwar waren wir sportlich noch nicht so erfolgreich wie gewünscht, aber gerade in der zweiten Saison hat sich die Mannschaft unheimlich entwickelt." Vor der Meistersaison entspannte sich die personelle Lage. Mit Markus Abel (TSV Velden), Adrian Zabergja und Marco Pugliese (beide TSV Altenmarkt) kamen drei erfahrene Neuzugänge. Dazu wurden mit Phillip Dick, Dennis Czika und Filip Makopek-Pusec drei Talente aus der eigenen U19 aufgenommen, die als SG mit dem SV Linde Tacherting und dem TSV Peterskirchen in der Bezirksoberliga kickt.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TV Obing II
1
4:1
3
2.
TSV Palling
1
3:1
3
3.
SV Waldhausen
1
2:0
3
4.
TSV Feichten
1
3:2
3
5.
TuS Kienberg
1
2:1
3
6.
TSV Tittmoning
0
0:0
0
6.
FC Traunreut
0
0:0
0
8.
TSV Schnaitsee
1
2:3
0
9.
SV Oberfeldkirchen
1
1:2
0
10.
SV Kay II
1
1:3
0
11.
TuS Traunreut II
1
0:2
0
12.
TSV Traunwalchen
1
1:4
0




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