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13.08.2013 | 10:01 Uhr

BFV gibt Stützpunkt Deggendorf eine zweite Chance

von Ben Weinberger

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BFV-Nachwuchsleistungszentrum Nummer 19 in Bayern ist Deggendorf. Darüber freuen sich (von links) Paul Linsmeier (Jugendbeauftragter der Stadt), Margret Tuchen (Stadtsportverbandsvorsitzende und Bezirksrätin), Hermann Griesbeck, Peter Wimmer (DFB-Stützpunktkoordinator), Manfred Wallner (Trainer und NLZ-Leiter), Franz Liebl (Vorsitzender Spvgg GW Deggendorf), Klaus Jacke (BFV-Bezirksvorsitzender), Dr. Felix Brych (Abteilungsleiter für Talentförderung im BFV), Artur Sedlmeier, Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, Daniel Reichelt und Otto Baumann (Organisationsleiter).  − Foto: Roland Binder

BFV-Nachwuchsleistungszentrum Nummer 19 in Bayern ist Deggendorf. Darüber freuen sich (von links) Paul Linsmeier (Jugendbeauftragter der Stadt), Margret Tuchen (Stadtsportverbandsvorsitzende und Bezirksrätin), Hermann Griesbeck, Peter Wimmer (DFB-Stützpunktkoordinator), Manfred Wallner (Trainer und NLZ-Leiter), Franz Liebl (Vorsitzender Spvgg GW Deggendorf), Klaus Jacke (BFV-Bezirksvorsitzender), Dr. Felix Brych (Abteilungsleiter für Talentförderung im BFV), Artur Sedlmeier, Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, Daniel Reichelt und Otto Baumann (Organisationsleiter).  − Foto: Roland Binder

BFV-Nachwuchsleistungszentrum Nummer 19 in Bayern ist Deggendorf. Darüber freuen sich (von links) Paul Linsmeier (Jugendbeauftragter der Stadt), Margret Tuchen (Stadtsportverbandsvorsitzende und Bezirksrätin), Hermann Griesbeck, Peter Wimmer (DFB-Stützpunktkoordinator), Manfred Wallner (Trainer und NLZ-Leiter), Franz Liebl (Vorsitzender Spvgg GW Deggendorf), Klaus Jacke (BFV-Bezirksvorsitzender), Dr. Felix Brych (Abteilungsleiter für Talentförderung im BFV), Artur Sedlmeier, Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, Daniel Reichelt und Otto Baumann (Organisationsleiter).  − Foto: Roland Binder


 Nach einjähriger Zwangspause kehrt Deggendorf in den Kreis der BFV-Nachwuchsleistungszentren zurück. In Niederbayern gibt es somit wieder vier dieser vom DFB speziell unterstützten Trainingsstandorte, wo die besten Nachwuchsfußballer der Region professionell, aber heimatnah gefördert werden. Neben Deggendorf haben auch Landshut, Dingolfing und Passau den Status eines BFV-NLZ.

 Von 2010 bis 2012 war die Spvgg GW Deggendorf schon einmal Nachwuchsleistungszentrum, von denen es bayernweit jetzt insgesamt 19 gibt. Dann allerdings wurde einer der erfolgreichsten Fußball-Talentschmieden Bayerns dieser Status plötzlich wieder entzogen. Der Bayerische Fußball Verband warf den Verantwortlichen damals vor, mehrmals die vorgegebenen Trainingszeiten nicht eingehalten und ein gefordertes Konzept nicht fristgerecht eingereicht zu haben. Dass dabei auch der persönliche Zwist zwischen dem damaligen Deggendorfer NLZ-Leiter Barbaros Yalcin und DFB-Stützpunktkoordinator Michael Köllner eine entscheidende Rolle gespielt hat, war kein großes Geheimnis. Deggendorf wurde zum DFB-Basis-Stützpunkt degradiert – immerhin mit drei statt wie üblicherweise zwei Stützpunkttrainern. Dr. Felix Brych, damals Hauptabteilungsleiter Sport beim BFV, heute Abteilungsleiter für Talentförderung, versprach 2012: "Wir haben Deggendorf weiterhin im Fokus."

 Ein Jahr später sitzt Brych zusammen mit der neuen und deutlich breiter aufgestellten Jugendleitung der Spvgg GW Deggendorf sowie regionalen Sportfunktionären und Lokalpolitikern im kleinen Sitzungssaal des Neues Rathauses, um dem Neuanfang einen offiziellen Rahmen zu geben. Deggendorf hat sich erneut als BFV-NLZ beworben und seine zweite Chance erhalten. Am Rande der eigens dazu angesetzten Pressekonferenz sagt Otto Baumann den entscheidenden Satz: "Wir haben aus unseren Fehlern gelernt und unsere Hausaufgaben gemacht." Baumann ist Vorsitzender des Jugendfördervereins der Spvgg Grün-Weiß und hat die erneute Bewerbung Deggendorfs beim BFV federführend mit großem Engagement vorangetrieben. Die qualifizierte Förderung der jungen Fußball liegt Baumann, der "nebenbei" auch BLSV-Kreisvorsitzender ist, sehr am Herzen, wobei er nicht nur an seinen eigenen Verein denkt. "Die ganze Region profitiert davon, wenn in Deggendorf professionell ausgebildet wird", so Baumann mit Blick auf die vielen anderen hochklassigen Mannschaften im Landkreis, deren beste Spieler zu großen Teilen einst die Talentförderung in Deggendorf durchlaufen haben.

 Die Spvgg Grün-Weiß will diesmal einiges anders und besser machen als noch vor zwei Jahren. Dabei sei besonders wichtig, so Baumann, die große Verantwortung auf viele Schultern zu verteilen. Die Jugendleitung setzt sich inzwischen aus sechs Personen zusammen. Dazu gehören Daniel Reichelt, Otto Baumann, Hermann Griesbeck, Artur Sedlmeier, Alex Reitberger und Brigitte Weinfurtner. Die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums übernimmt der langjährige U17-Trainer Manfred Wallner. Als weiterer Stützpunkttrainer steht der erfolgreiche U13-Trainer Udo Stefandl schon fest. Ob Christian Dullinger auch am NLZ Trainer bleibt, ist noch offen, weil er darüber hinaus die Bezirksliga-Mannschaft der Spvgg Plattling betreut. In Absprache mit dem zuständigen DFB-Stützpunktkoordinator – Deggendorf wurde zwischenzeitlich von Michael Köllners Ost- in Peter Wimmers Süd-Gruppe verlegt – sollen noch zwei vakante Trainerstellen rasch besetzt werden.

 Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, DFB-Stützpunktkoordinator Peter Wimmer, Spvgg GW-Vorsitzender Franz Liebl und BFV-Bezirksvorsitzender Klaus Jacke betonten gestern unisono, wie wichtig es für den regionalen Fußball sei, dass nun auch in Deggendorf wieder die idealen Voraussetzungen für eine Talentförderung auf höchstem Niveau geschaffen worden sind. Dazu gehört freilich auch der vor einem Jahr fertig gestellte Kunstrasenplatz. "Die Hausaufgaben wurden gemacht, der Verein ist jetzt gut aufstellt", musste Felix Brych anerkennen. Deggendorf ist als Nachwuchsleistungszentrum nun ein noch besseres Sprungbrett für regionale Talente zu den Profivereinen.












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