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Juniorenfußball | 25.07.2020 | 10:00 Uhr

Bisher nur 1000 Teams registriert: Vereine zögern bei der Junioren-"Meldeliga"

von Michael Scherer

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−Foto: Imago Images

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Die Botschaft ist eindeutig: "Wir wollen, dass so viele Mannschaften wie möglich gemeldet werden", sagt BFV-Bezirks-Jugendleiter Karl Schlecht vor der neuen, wegen Corona ungewöhnlichen Saison. Noch bis zum 31. Juli können die Vereine im neuen Projekt "Meldeliga" ihre Teams für den Spielbetrieb beim Verband anzeigen, bis dato liegen Schlecht jedoch erst knapp 1000 Meldungen vor – im vergangenen Jahr gingen knapp 1800 Fußball-Jugendmannschaften auf den niederbayerischen Fußballplätzen zu Werke.

Für die neue Saison können die niederbayerischen Vereine erstmals in der Geschichte des Bayerischen Fußball-Verbandes selbst entscheiden, welche Liga ihre A- bis D-Junioren stemmen können. Der Verband teilt dann die Ligen ein; für jeden Verein wählbar sind: Kreisliga, Kreisklasse und Gruppe. Da der Junioren-Fußball Mitte September startet – nach derzeitigem Stand der Dinge ohne die gefürchtete "2. Welle" –, hatte der Verband den Vereinen eine Frist bis zum 31. Juli gesetzt.

Bis zum Ende des zeitlichen Rahmens ist es nun nicht mehr lange hin – doch einige Klubs harren wohl noch der Dinge. 1000 Mannschaften, so der aktuelle Stand am Mittwoch, werden schon garantiert ins Rennen gehen, den Kampf um Auf- und Abstieg annehmen. "Mir fehlen einige Vereine, die noch gar keine Mannschaften gemeldet haben", sagt der Bezirks-Jugendleiter, "einige warten bis zum Schluss und entscheiden sich dann auf den letzten Drücker."

Doch Schlecht will nicht tatenlos zusehen und kündigte gegenüber dieser Zeitung an, dass er die säumigen Klubs nochmals anschreiben werde. Denn: "Wir brauchen so viele Teams wie nur irgend möglich, damit die Fahrzeiten überschaubar und im Rahmen bleiben." Sein Beispiel: Wenn aus dem Bayerwald nur fünf Teams eines Jahrgangs in den Spielbetrieb einsteigen wollen, stünden für diese möglicherweise weite Auswärtsfahrten ins Rottal auf dem Programm: "Je mehr Mannschaften, desto regionaler werden die Spielklassen."

Schlecht hat bei den ersten 1000 Nennungen bereits eine Tendenz ausgemacht: Obschon die Verantwortung für die Vereine steige, die eigenen Kicker nicht zu überfordern, habe sich die große Mehrheit dafür entschlossen, mindestens die selbe Klasse wie im Vorjahr zu melden – oder eine Etage höher. Für die höchsten Spielklassen (Bezirksoberliga) hat Schlecht – dort ist der Chamerauer zuständiger Spielleiter – seine "Schäfchen" bereits im Trockenen. Statt bisher in einer Staffel wird es von der A- bis zur C-Jugend zwei Neuner-Ligen geben, bei der D-Jugend kämpfen die Mannschaften in zwei Achter-Gruppen. Auf Video-Tagungen wird der Bezirks-Jugendleiter den Vereinen im Fußballkreis West am 5. August und denen im Kreis Ost am 13. August alle nötigen Infos online näherbringen. "Natürlich wäre mir eine Präsenz-Veranstaltung lieber, aber das ist derzeit nicht möglich", sagt Schlecht.

Zum Modus: Im niederbayerischen Junioren-Fußball wird bis zum Winter eine Einfach-Runde ausgetragen, danach werden Auf- und Absteiger ermittelt "und im neuen Jahr geht’s wieder mit einer Einfach-Runde weiter", erläutert Schlecht. Eine detaillierte Rückmeldung, wie Niederbayerns Vereine das neue Meldeligen-System bewerten, liegt Schlecht noch nicht vor. Die ersten Reaktionen seien jedoch ausschließlich positiv, denn "es macht in diesen Corona-Zeiten ja auch Sinn".












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