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Nur ein Gegentor in neun Spielen | 16.11.2020 | 11:52 Uhr

"Weltklasse": Bayerns Frauen beeindrucken Präsident Hainer gegen Serienmeister Wolfsburg

von Thomas Niklaus

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Siegesfreude: (von links) Amanda Ilestedt, Marina Hegering, Carina Wenninger, Viviane Asseyi und Sydney Lohmann jubeln über eines von vier Toren im Spitenspiel gegen den VfL Wolfsburg. −Foto: Imago Images

Siegesfreude: (von links) Amanda Ilestedt, Marina Hegering, Carina Wenninger, Viviane Asseyi und Sydney Lohmann jubeln über eines von vier Toren im Spitenspiel gegen den VfL Wolfsburg. −Foto: Imago Images

Siegesfreude: (von links) Amanda Ilestedt, Marina Hegering, Carina Wenninger, Viviane Asseyi und Sydney Lohmann jubeln über eines von vier Toren im Spitenspiel gegen den VfL Wolfsburg. −Foto: Imago Images


In der Frauen-Bundesliga deutet sich eine Wachablösung an. Bayern München hat beim 4:1 gegen Serienmeister Wolfsburg seine Ambitionen noch einmal deutlich unterstrichen.

Uli Hoeneß und Herbert Hainer klatschten sich auf der Tribüne stolz und zufrieden ab. "Wir wollten vor der Saison in Deutschland angreifen. Jetzt haben wir neun Spiele in Folge gewonnen und sind Tabellenführer mit fünf Punkten Vorsprung, da kann man wirklich nicht meckern", sagte Präsident Hainer nach dem beeindruckenden 4:1 von Bayern München im "Frauen-Clasico" der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg.

Noch steht eine lange Saison bevor, doch es deutet sich tatsächlich eine Wachablösung an. Der überraschend deutliche Sieg gegen den Serienmeister der vergangenen Jahre untermauerte noch einmal die großen Ambitionen des FC Bayern, der auch im Frauenfußball (inter-)national zur Nummer eins aufsteigen will.

"Wir können noch eine Schippe drauflegen"

Für Hainer, der den Erfolg neben Ehrenpräsident Hoeneß im Bayern-Campus genüsslich verfolgte, war die Leistung gegen den VfL schon einmal "weltklasse". Die Mannschaft sei in dieser Saison "unheimlich stabil", betonte er. Dennoch bleiben die Bayern vorsichtig. Für Trainer Jens Scheuer ist "noch lange keine Vorentscheidung gefallen". Kapitänin Lina Magull lobte zwar eine "absolute Willensleistung", aber fußballerisch sei das Spiel "nicht immer auf dem höchsten Niveau" gewesen: "Wir können auch noch eine Schippe drauflegen." Zumal sich Wolfsburg, das zuletzt viermal in Serie das Double gewann, nach der ersten Liganiederlage seit 21 Monaten (2:4 in München) längst nicht aufgeben will.

Die Bayern müssten jetzt erst einmal mit dem Druck als Tabellenführer fertig werden – und der sei "enorm. Wir sind jetzt die Jäger", sagte VfL-Trainer Stephan Lerch. "Wir werden jetzt nicht aufgeben und sagen: Die Meisterschaft ist entschieden", ergänzte Nationalspielerin Lena Goeßling kämpferisch. Dennoch: Die Investitionen in den Kader machen sich bei den Bayern klar bemerkbar. Viviane Asseyi, Klara Bühl oder Martina Hegering sind die erhofften Verstärkungen. In puncto Effizienz und mentaler Stärke haben die Münchnerinnen deutlich zugelegt.

Und auch die Defensive um Hegering ist stabiler als in der Vergangenheit. Erst ein Gegentor in der bisherigen Saison - und das per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen Wolfsburger Anschlusstreffer - unterstreichen dies. Der VfL konnte im Topspiel dagegen den Abgang von Pernille Harder und die Verletzungen von Alexandra Popp oder Ewa Pajor nicht kompensieren. − sid












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