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22.03.2020 | 14:03 Uhr

Frischer Wind muss her: Geratskirchener Fußball-Damen suchen neuen Trainer – Andreas Ertl geht nach elf Jahren

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Nimmt nach elf Jahren Abschied: Trainer Andreas Ertl. −Foto: red

Nimmt nach elf Jahren Abschied: Trainer Andreas Ertl. −Foto: red

Nimmt nach elf Jahren Abschied: Trainer Andreas Ertl. −Foto: red


Bereits in der Bezirksoberliga-Saison 2009/2010 hat An-dreas Ertl die Fußball-Damen von DJK-SV Geratskirchen trainiert, schaffte 2014/2015 mit den Mädels den Sprung in die Landesliga Süd und spielte dort eine gute Rolle, als beste Platzierung sprang im Vorjahr Platz drei heraus. Dass das Team von Kapitänin Sandra Utzschmid in der aktuellen Punkterunde nur Achter ist, nachdem das Ziel "Vorne mitspielen" ausgegeben worden war, hat jedenfalls nichts damit zu tun, dass der 45-jährige Übungsleiter Abschied nimmt.
"Andi hat maßgeblichen Anteil an unserem Erfolg und Aufschwung, die Mannschaft hat neben dem Aufstieg in die Landesliga Süd ja auch zweimal den BFV-Bezirkspokal gewonnen", erinnert Abteilungsleiterin Lisa Moser, "aber nach so langer Zeit – elf Jahre – haben wir uns in beiderseitigem Einvernehmen dazu entschlossen, dass sich die Wege trennen werden. Die Mannschaft braucht einen frischen Wind."
Und wie soll das Anforderungsprofil des künftigen Übungsleiters sein? "Wir haben einen guten Mix im Kader, die Jüngste ist 16, Hanna Thumser, die Älteste ist 39, Bettina Häglsperger-Ertl. Ich denke, dass bei den Spielerinnen noch einiges an Potenzial heraus geholt werden kann. Es muss natürlich passen, die Chemie stimmen. Wir sind ein lustiger, dynamischer und erfolgsorientierter Haufen, der Spaß darf aber nicht zu kurz kommen. Wichtig ist außerdem, dass der Neue eine moderne Spielphilosophie hat und seine Ideen gut rüber bringen kann."
Denn mittelfristig hat der DJK-SV Geratskirchen einiges vor, erst sich an der Spitze der Landesliga Süd etablieren und schließlich die Bayernliga ins Auge fassen. Dazu braucht es überall noch um einen Tick mehr, gerade was das Kombinationsspiel, das Tempo oder die Handlungsschnelligkeit anbetrifft. Hingegen ist die Mannschaft im kämpferischen Bereich kaum zu toppen. "In einem Monat wollen wir Vollzug melden", so Abteilungsleiterin Lisa Moser.
Bis dahin geht wegen Corona nichts. Das Training und der normale Spielbetrieb sind eingestellt, das Viertelfinale im BFV-Verbandspokal am Ostermontag gegen den Regionalligisten FC Forstern ist abgesetzt. Dabei haben die Geratskirchener Fußballerinnen eine sehr gute Vorbereitung hinter sich, sie hatten alles dafür getan, um in der Frühjahrsrunde nach vorne zu kommen. Rang vier, den der FFC Wacker München II einnimmt, liegt gerade Mal zwei Punkte entfernt. Eine machbare Angelegenheit.
Mehrere Spinning-Stunden beim SV Mehring, die Andreas Oberendfellner, Papa von Torfrau Teresa, leitete, Grundlagenausdauer-Training (Laufband, Stepper, Rad) im TZ Gangkofen oder das Indoor-Soccer-Training in der Multifunktionshalle des ESV Mitterskirchen auf dem Kunstrasen: "Wir wollten nichts dem Zufall überlassen. Es ist teilweise intensiv gewesen, wir sind manchmal an unsere Grenzen gekommen. Nicht nur in der Halle, sondern auch bei den Freiluft-Einheiten. Wir hatten hier aber gute Plätze, nachdem der Winter ausgefallen ist", erzählt Abteilungsleiterin Lisa Moser.
Der Einsatz sollte sich lohnen, die Tests liefen gut – ein 3:2 gegen den österreichischen Zweitligisten Union Geretsberg (Tore: Lena Steinleitner, Sandra Utzschmid, Anna Tändler), ein 3:2 gegen den SC Biberbach (Achtelfinale BFV-Verbandspokal, Tore: Sandra Utzschmid/2, Sabrina Eder) und ein 3:5 gegen den Bayernligisten FC Stern München (Tore: Sandra Utzschmid, Anna Tändler, Franziska Reiter).
Auch angesichts der personellen Verstärkungen war der Optimismus groß, tatsächlich den Vorwärtsgang einlegen zu können. Franziska Reiter aus Reischach kehrte zurück. Sie kickte bereits in der Punkterunde 2014/2015 und 2015/2016 für den DJK-SV Geratskirchen, legte danach studienbedingt eine Pause ein. "Franzi hat im B-Juniorinnen-Bereich erfolgreich für den FC Bayern München gespielt und ist eine enorme Verstärkung für unser Mittelfeld", findet Abteilungsleiterin Lisa Moser, "sie kann auf der Zehner-Position selbst die Initiative ergreifen und abschließen, hat aber auch eine unglaubliche Übersicht für ihre Mitspielerinnen."
Von ihren Qualitäten und präzisen Vorlagen kann speziell Torjägerin Sandra Utzschmid profitieren, die in der aktuellen Saison erst dreimal ins Schwarze getroffen hat. "Sie hatte sich am Anfang der Saison eine Nasenverletzung zugezogen, musste mit einer Maske spielen, war sehr gehemmt, oft auch etwas glücklos", kommentiert Abteilungsleiterin Lisa Moser, "doch dieses Handicap ist jetzt weg und – sie trifft wieder."
Hinzu gekommen sind im Winter darüber hinaus Anna Mattig vom Bezirksoberligisten SC Aufhausen. Sie ist für die "Zweite" vorgesehen, trainiert aber in der "1a" mit. Nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder da: Magdalena Tramonti, genauso wie Leonie Edenhofer und Lisa Moser nach ihren Kreuzbandrissen. Einzig Julia Reiterer fehlt nach einer Knie-Operation noch mehrere Wochen. Doch die Zeit läuft für sie, denn der Ball rollt momentan nicht. Und ziemlich sicher wird das auch noch etwas dauern. − mh












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