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22.11.2018 | 13:49 Uhr

Das "Dorfkind" in der 1. Liga: Alina Angerer aus Sonnen kickt jetzt bei den "Zebras"

von Gabriel Bub

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Professionelle Präsentation: Alina Angerers Profil auf der Homepage des MSV Duisburg. −Foto: msv-duisburg.de

Professionelle Präsentation: Alina Angerers Profil auf der Homepage des MSV Duisburg. −Foto: msv-duisburg.de

Professionelle Präsentation: Alina Angerers Profil auf der Homepage des MSV Duisburg. −Foto: msv-duisburg.de


Für Alina Angerer waren es 80 besondere Minuten. Die 20-Jährige aus Sonnen (Landkreis Passau) machte ihr erstes Bundesliga-Spiel für die Damen des MSV Duisburg. Und dann gleich gegen den zweifachen Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg. Ein Team, das zuletzt zwei Mal in Folge das Double aus Pokal und Meisterschaft gewann und mit Nationalspielerinnen gespickt ist.

"Da schaut man schon ein bissl, wenn im Kabinentrakt auf einmal eine Alex Popp vorbeiläuft. Während des Spiels blende ich sowas aber aus", sagt Angerer. Und sportlich ist sie mit ihrem Debüt auch zufrieden: "Es war cool. Wir haben gegen eine Top-Mannschaft gut mitgespielt." Trotzdem hieß es am Ende 1:2.

Sieben, acht mal die Woche trainiert Angerer in Duisburg. Am Anfang habe sie sich als "Dorfkind" erstmal an die Stadt gewöhnen müssen, sagt sie. Als Rückennummer hat sie die 31 gewählt. Wie Bastian Schweinsteiger, den sie "schon immer gut" fand. Ausschlaggebend für ihren Umzug war die Möglichkeit, Studium und Fußball zu kombinieren. Nebenbei studiert sie BWL. Da kommt es zwangsläufig zu Überschneidungen. Aber: "Training geht vor Uni. Wenn ich nicht zu einer Vorlesung gehen kann, arbeite ich sie nach", sagt Angerer. Sie weiß aber auch: Mit Fußball wird sie, im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen, nicht reich. "Wenn du als Frau Bundesliga spielst, dann machst du das, weil du es gern machst. Man weiß ja, worauf man sich einlässt."

Alina Angerer (vorne) kickt jetzt in der Bundesliga. Im ersten Spiel traf sie auf den zweifachen Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg. −Foto: Daniel Matic/MSV Duisburg

Alina Angerer (vorne) kickt jetzt in der Bundesliga. Im ersten Spiel traf sie auf den zweifachen Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg. −Foto: Daniel Matic/MSV Duisburg

Alina Angerer (vorne) kickt jetzt in der Bundesliga. Im ersten Spiel traf sie auf den zweifachen Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg. −Foto: Daniel Matic/MSV Duisburg


Die Niederbayerin spielte lange mit Jungs in einem Team. Bis zur C-Jugend bei der DJK Sonnen, mit 13 wechselte sie zum FC Passau. In Passau spielte sie gleichzeitig in einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft. "Ab der U17 wurde es körperlich schwierig, bei den Jungs mitzuhalten", meint sie. 2015 wechselte Angerer in die Damen-Regionalliga zum SV Frauenbiburg. Seit letzter Saison steht sie beim MSV Duisburg unter Vertrag und kam zunächst in der zweiten Mannschaft in der Niederrheinliga zum Einsatz. In 15 Spielen erzielte die Offensivspielerin dort 20 Tore.

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