Hammer zum Vorbereitungsstart
Dieser Weggang trifft den SV Wacker hart: Mittelstürmer Bosnjak (37 Tore) geht nach Österreich

14.06.2024 | Stand 14.06.2024, 10:17 Uhr |
Michael Buchholz

Läuft künftig für die SPG Hogo Wels in Österreich auf: Andrija Bosnjak. − Foto: mb-Presse

Schwerer Verlust für den SV Wacker Burghausen: Mittelstürmer Andrija Bosnjak wechselt zur SPG Hogo Wels und wird ab der neuen Saison in der österreichischen Regionalliga Mitte auflaufen, wo er unter Profibedingungen spielen wird.

Der 28-jährige Kroate hat eine Ausstiegsklausel mit fest verankerter Ablöse in seinem Spielervertrag gezogen, um sich ausschließlich auf Fußball konzentrieren zu können. Über die Stationen Wasserburg und 1860 Rosenheim hat sich Bosnjak erstmals im Januar 2019 dem SV Wacker Burghausen angeschlossen, wechselte dann im Frühjahr 2021 zum finnischen Erstligisten FC Haka, ehe er im Januar 2022 an die Salzach zurückgekehrt ist. Insgesamt absolvierte der 1,88 Meter große Angreifer 108 Regionalliga- sowie sechs Totopokal-Partien für die Salzachstädter und erzielte dabei 37 Treffer.

„Andrija verlässt den SV Wacker Burghausen auf eigenen Wunsch hin, was wir natürlich sehr bedauern. Er ist ein sehr torgefährlicher Mittelstürmer, den wir gerne auch in der kommenden Saison im Kader dabeigehabt hätten. Nichtsdestotrotz möchten wir uns jetzt bei ihm für seinen Einsatz in Burghausen bedanken und wünschen ihm für seinen weiteren Weg selbstverständlich alles Gute und viel Erfolg in Österreich“, erklärt Wacker-Geschäftsführer Andreas Huber und Trainer Robert Berg ergänzt: „Wir wussten schon länger, dass Andrija noch mal eine Herausforderung gesucht hat, aber mir tut das persönlich schon weh, weil wir ein sehr gutes Verhältnis hatten. Gott sei Dank haben wir ja sonst den Kader schon fast zusammen und müssen uns nicht noch um fünf andere Baustellen kümmern.“

Die Lücke, die Bosnjak hinterlässt will Wacker nun möglichst zeitnah füllen. Huber: „Da Andrija bereits seit Winter mit Wechselgedanken gespielt hat, konnten wir in diese Transferperiode bereits dementsprechend handeln und vorgreifen. Trotzdem müssen wir in der Offensive nochmals nachlegen und werden daher am Transfermarkt erneut tätig werden. Erste Gespräche laufen bereits und wir sind guter Dinge auch hier einen passenden Stürmer verpflichten zu können.“

Noch nicht geklärt ist übrigens die Zukunft von Abwehrspieler Viktor Miftaraj, der ja ebenfalls einen Profi-Verein sucht. Berg: „Ich hoffe für ihn, dass er das findet, was er sucht. Er ist in jeder Hinsicht ein absoluter Topmann.“