0:0 im Kellerduell
Auch ein Wolf kann nicht zaubern: Buchbacher Magerkost beim Schlusslicht Heimstetten

21.03.2023 | Stand 17.09.2023, 0:39 Uhr

Uwe Wolf und seine Buchbacher mussten sich in Heimstetten mit einem 0:0 begnügen. −Foto: Buchholz

Der TSV Buchbach tritt nach dem 3:0 gegen Greuther Fürth II schon wieder auf der Stelle, hat aber immerhin erneut keinen Gegentreffer kassiert: Beim Nachholspiel der Fußball-Regionalliga Bayern am Dienstag kam die Mannschaft von Trainer Uwe Wolf nicht über ein 0:0 beim abgeschlagenen Schlusslicht SV Heimstetten hinaus und hat so den Absprung aus der Abstiegszone verpasst.

Buchbach ohne den gesperrten Léon Schmit, dafür aber mit Benedikt Orth in der Anfangsformation, zudem ersetzte Trainer Wolf Tobias Sztaf durch Winterzugang Andreas Hirtlreiter. Die Ersatzbank war ohne die Langzeitenverletzten, erkrankte Spieler und den vorläufig suspendierten Moritz Sassmann erneut nur mit fünf Feldspielern besetzt, während die Gastgeber das Kontigent voll ausschöpfen konnten.
In einer munteren Anfangsphase, in der beide Teams mutig nach vorne spielten, erwischten die Gäste den besseren Start, wobei SVH-Kapitän Lukas Riglewski mit einem abgefälschten Schuss für die erste Torannährung sorgte (7.). In der Folge Buchbach bei zwei Ecken gefährlich, doch Keeper Maximilian Riedmüller war beim ersten Kopfball von Alex Spitzer zur Stelle und lenkte die Kugel ins Seitenaus, beim zweiten Versuch köpfte Kapitän Aleksandro Petrovic über den Kasten (16.). Danach verteiltes Spiel ohne große Höhepunkte, aber Buchbach die Mannschaft, die Mannschaft, die etwas entschlossener wirkte.

Nach der Pause, in der Wolf Routinier Christian Brucia für Hirtlreiter aufs Feld schickte, hatten die Rot-Weißen die erste dicke Chance durch Sammy Ammari, der seinen Gegenspieler austanzte, jedoch dann freistehend knapp über den Kasten zielte – überhastet, das hätte das 1:0 für die Gäste sein müssen! Ab der 70. Minute mussten die Gäste nach Gelb-Rot gegen Marcel Spitzer in Unterzahl agieren und prompt kamen die Hoaschdenger zu einer ganzen dicken Möglichkeit, als Riglewski einen Freistoß an den Pfosten zimmerte und Jasper Maljojoki den Abpraller in den Nachthimmel beförderte.

Aber Buchbach sammelte sich und war am Ende in Unterzahl gefährlicher als das Schlusslicht. In der 79. Minute lief Tobias Steer der gesamten SVH-Hintermannschaft davon, brachte aber nur einen überschaubaren Abschluss zustande, anstatt auf den freistehenden Daniel Muteba querzulegen, der das leere Tor vor sich hatte. Zum Schluss hätte sich Heimstetten dann aber fast noch belohnt, doch Buchbach konnte den Versuch von Severin Müller blocken. Punktgewinn für Buchbach, oder zwei verlorene Zähler? Wird man erst Ende Mai bei der Saisonabrechnung wissen!