Inn/Salzach-Duell beim punktgleichen 1860 Rosenheim
Für Kastl ist noch Rang7 drin – Wohl keine Abgänge und Team soll weiter verjüngt werden

09.05.2024 | Stand 09.05.2024, 5:00 Uhr |

Ihre Auswärtsbilanz aufpolieren wollen Dominik Grothe (rechts) und seine Kastler am Freitag, 10. Mai, beim Inn/Salzach-Rivalen 1860 Rosenheim. − Foto: Zucker

In der Fußball-Landesliga Südost steht der TSV Kastl am Freitag, 10. Mai, vor seiner letzten Dienstfahrt dieser Saison. Das Team um Dominik Grothe, der die Kapitänsbinde trägt, wenn der etatmäßige Spielführer Martin Göppinger nicht in der Startelf steht, stellt sich um 19 Uhr zum Inn/Salzach-Duell beim TSV 1860 Rosenheim vor. Die kürzeste Anreise hat dabei Kastls Trainer Slaven Jokic, der nur 15 Kilometer vom Spielort entfernt wohnt.

Vor einem Jahr trennten die beiden Klubs noch zwei Spielklassen, jetzt liegen sie in der Landesliga Südost gleichauf im Mittelfeld der 18er-Konkurrenz und sind froh, nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. Kastl ist nach dem 3:2-Heimerfolg gegen den TuS Holzkirchen zwei Runden vor Schluss mit 44 Zählern Neunter. Die „Sechziger“, deren Zwischenhoch (vier Spiele ungeschlagen) letzten Sonntag mit einer 0:3-Pleite ausgerechnet beim Kellerkind SV Neufraunhofen endete, liegen punktgleich eine Position dahinter, weil sie das Hinspiel und damit den direkten Vergleich gegen die Schwarz-Weißen mit 0:1 verloren haben.

Jokic versicherte schon letzte Woche, man werde auch mit dem sicheren Klassenerhalt im Rücken nicht nachlassen. „Weiterhin gewinnen ist das Ziel. Immer“, so der ehrgeizige Ex-Profi. Einem Dreier prompt einen weiteren hinterherschieben – das steht auf der Wunschliste der Kastler. Gelungen ist dies in den letzen fünf Runden nicht, da folgte der vollen Ausbeute stets eine Nullrunde. In der Rangfolge könnte das Jokic-Team schon noch Boden gutmachen, bei optimalem Verlauf und Schützenhilfe der Konkurrenz ist Rang7 drin. Gelingt das Vorhaben, würde die gute Saison zu einer sehr guten werden für den Neuling. Gleichwohl: Auch nach hinten ist es knapp, sogar ein Abrutschen auf Platz 13 ist theoretisch noch möglich – soll aber in einem ersten Schritt via Saisonsieg Nummer 15 verhindert werden. Am Personal sollte es nicht scheitern, denn Jokic kann nahezu nach Wunsch aufstellen.

Derweil treiben die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Jochen Brehm die Planungen für die kommende Spielzeit voran. Die wichtigste Personalentscheidung – der Verbleib von Jokic – ist schon vor Wochen gefallen und auch der Kader wird wohl zusammenbleiben. „Stand heute wird uns niemand verlassen, auch aufhören wird keiner", informiert Brehm. Zudem soll der Weg der Verjüngung der Mannschaft weiter vorangetrieben werden.

− cze