Landesliga Mitte
Studtrucker warnt personell geschwächte Burglengenfelder vor dem FC Tegernheim

Burglengenfeld will das Schlusslicht nicht unterschätzen – Anschließend warten schwere Aufgaben

03.11.2023 | Stand 03.11.2023, 13:42 Uhr
Josef Schaller

Der ASV Burglengenfeld will mit einer ähnlichen Leistung wie im Spiel gegen Hauzenberg drei wichtige Punkte gegen das Schlusslicht aus Tegernheim holen. Foto: Josef Schaller

Am Sonntag um 14.30 Uhr hat der ASV Burglengenfeld den FC Tegernheim im Naabtalpark zu Gast – vom Papier her eigentlich eine klare Angelegenheit, denn das Team von Trainer Markus Kandsberger steht weit abgeschlagen am Tabellenende der Landesliga Mitte. Doch Burglengenfelds Coach Timo Studtrucker sieht darin auch eine Gefahr.

Der ASV-Trainer hoffe, dass sich nicht das Gefühl in den Köpfen seiner Spieler festsetzt, dass die drei Punkte schon eingefahren sind. Tegernheim ist in den bisherigen 17 Spielen dieser Saison noch ohne Sieg. Lediglich drei Unentschieden stehen auf der Habenseite. Und auch die Torbilanz spiegelt die Situation der Regensburger Vorstädter wieder: Nur zehn Mal brachten sie die Kugel im gegnerischen Tor unter. Auf der anderen Seite hat es bereits schon 58 mal im eigenen Kasten geklingelt. Studtrucker fordert von seinen Spielern, ähnlich gut zu arbeiten wie am vergangenen Samstag gegen Hauzenberg, wo er trotz der unglücklichen Niederlage auch viel Positives von seiner Mannschaft gesehen habe: „Wenn wir das hinbekommen, dann können wir das Spiel schnell auf unsere Seite ziehen. Das muss unser Ziel sein."

Studtrucker rechnet mit einem tiefstehenden Gegner, der versuchen werde, die Null zu halten und nach vorne Nadelstiche zu setzen. Da sei es wichtig, die Tiefe gut abzusichern und bei Kontern des Gegners eine gute Restverteidigung aufzubieten. Er fordert von seinen Spielern zudem, die Räume gut zu belaufen und zu bespielen, das eigene Spiel gut zu verlagern und nach vorne dynamisch und mit viel Präzision zu arbeiten, um schnell ein Tor zu machen. „Je länger das Spiel zu Null steht, umso mehr baut man den Gegner auf", so der Coach des ASV.

„Personell pfeifen wir aus der letzten Rille", wie Studtrucker sagt. Der Kader sei inzwischen auf 14 Feldspieler geschrumpft. Neben den vielen Verletzten und Kranken wird nach seiner Roten Karte gegen Hauzenberg nun auch Dominic Fritz die nächsten drei Spiele nicht zur Verfügung stehen. Klar ist: Der ASV braucht die drei Punkte gegen Tegernheim unbedingt, um etwas entspannter in die kommenden Spiele gehen zu können. Dann nämlich warten mit dem 1. FC Kötzting, der SpVgg SV Weiden und dem TSV Seebach harte Brocken.