Nächstes Spektakel gegen Bogen?
Fußball-Landesligist Kareth-Lappersdorf sieht sich für das erste Heimspiel bestens präpariert

24.07.2023 | Stand 13.09.2023, 6:29 Uhr
Gerd Winkler

Lukas Scheinost (l., hier im Pokal gegen Donaustaufs Lukas Dotzler) ist eine der positiven Überraschungen im Karether Team. Foto: Brüssel

Zwei „spektakuläre Spiele“ in der Fußball-Landesliga gegen den TSV Bogen sind dem sportlichen Leiter Matthias Bösl vom TSV Kareth-Lappersdorf „in bester Erinnerung“. Als Coach im November 2019 gab es nach einem 1:3-Rückstand zur Pause noch einen 4:3-Erfolg bei den Niederbayern. Vorigen August setzte der TSV noch eins drauf: Diesmal im Duett mit Michael Kirner auf der Bank, drehte die Mannschaft ein 0:2 in ein fulminantes Heim-6:2 – Angreifer Thomas Schmidt traf binnen 13 Minuten vierfach.

Am heutigen Dienstag um 19 Uhr macht Bogen nun wieder seine Aufwartung auf Kareths Höhen. „Vielleicht wird es ja wieder so ein torreiches und hochklassiges Spiel“, spekuliert Bösl. Die Vorzeichen sprechen für die Lila-Weißen: Während sich Kareth zum Saisonauftakt mit einem 2:0-Sieg in Landshut auf die Heimfahrt machte, kam Bogen über ein Heim-1:1 gegen Aufsteiger Ruhmannsfelden nicht hinaus.

Vom Unentschieden gegen Kareths Freitagsgegner lässt sich der sportliche Leiter nicht täuschen: „Bogen hat auch heuer wieder eine gute Mannschaft beisammen, das ist für mich ein Kandidat für einen einstelligen Tabellenplatz.“ Vorige Saison kamen die Niederbayern als Elfter ins Ziel, da seien sie unter ihren Möglichkeiten geblieben. Derweil wurde Kareth auf Platz neun seinen Ansprüchen nicht gerecht.

Körperlich auf einem sehr guten Level



Einerlei. Das Hier und Jetzt zählt und da sieht Bösl den 28er-Kader bestens präpariert: „Die Landesliga startet mit einer Englischen Woche, ich bin zuversichtlich, dass wir gut durchkommen.“ Körperlich sei die Mannschaft auf einem sehr guten Level. Mit einer sehr disziplinierten Leistung sei der Dreier in Landshut eingefahren worden, darauf könne man aufbauen. „Das einzige Haar in der Suppe war die Chancenverwertung, die ließ zu wünschen übrig“, bedauerte Bösl.

Lukas Scheinost überrascht positiv



Als positive Überraschung hebt der sportliche Leiter Lukas Scheinost hervor: „Lukas hat eine super Vorbereitung hinter sich, von den nachgerückten A-Jugendlichen ist er momentan am weitesten.“ Das solle ein Ansporn für seine Altersgenossen sein, dass der Sprung in die Startelf schnell zu schaffen ist. Weil bis auf Michael Gröschl alle Innenverteidiger seit geraumer Zeit ausfallen, ist der eigentlich auf der Sechs (Bösl: „da sehe ich ihn noch stärker“) beheimatete Rechtsfuß in die Lücke gestoßen.

Personell ist die Auswahl für Coach Kirner noch größer geworden, nachdem sich Peter Hofbauer und Christoph Ostermayr von ihren Kurzurlauben zurückgemeldet haben.