Nur ein Ersatzspieler
Ettmannsdorf will trotz dünnem Kader in Hauzenberg den 60 Punkten näher kommen

10.05.2024 | Stand 10.05.2024, 18:15 Uhr

So prall gefüllt, wie beim Heimspiel am vergangenen Wochenende, wird die Ersatzbank des SV Schwandorf-Ettmansdorf am Samstag nicht sein. Foto: Schneider

Die weiteste Auswärtsfahrt hat der SV Schwandorf-Ettmannsdorf am Samstag vor sich. Er tritt am Samstag um 14 Uhr beim FC Sturm Hauzenberg an. In diesem Spiel geht es für die Gastgeber darum, ihre Minimalchance auf den zweiten Tabellenplatz zu wahren. Diese ist jedoch nur noch theoretischer Natur, nachdem der aktuelle Zweite TSV Seebach, am Donnerstag in Tegernheim gewonnen hat.

Damit sind die Hauzenberger fünf Zähler im Rückstand, was bedeutet, dass sie gegen den SV Schwandorf-Ettmannsdorf auf alle Fälle gewinnen müssen. Dass dieses Unterfangen nicht ganz einfach werden wird, sollte ihnen klar sein. Die Gäste kommen mit der Empfehlung von sieben Siegen in Folge. Am vergangenen Wochenende besiegten sie den TB/ASV Regenstauf ohne größere Schwierigkeiten mit 4:1. Auch für das letzte Auswärtsspiel der Saison hat sich der SV vorgenommen, dem Gegner alles abzuverlangen. Diesen von Anfang an unter Druck zu setzen. Und letztlich wenigstens einen Zähler mit nach Hause zu nehmen.

Fünfter Tabellenplatz ist SV Schwandorf-Ettmansdorf sicher

Die Ausgangsposition ist nicht schlecht, die Mannschaft scheint nach den letzten Erfolgen gefestigt zu sein. Zudem können die Gäste ohne Druck antreten. Denn die Saison ist gelaufen, der fünfte Tabellenplatz gesichert. Seitens der Oberpfälzer wird es also kein Taktieren geben. „Bei uns ist alles klar, wir können ganz entspannt sein. Alles, was jetzt kommt, sind Bonuspunkte für die neue Saison“, sagt Trainer Mario Albert. Er hat sein Ziel „60 Punkte“ noch nicht aus den Augen verloren. Vier Punkte fehlen, zwei Spiele sind noch offen. Zum Erreichen des Ziels muss Alberts Mannschaft auch am Samstag punkten.

Ganz anders sieht das beim FC Sturm Hauzenberg aus, der unter allen Umständen gewinnen muss. Die Hauzenberger gelten als spielstarkes Team, das sich auch von Rückständen nicht aus der Bahn werfen lässt. Zuletzt gab es ein torloses Remis gegen den Tabellenzweiten Seebach.

Duell zweier befreundeter Trainer

In diesem Spiel treffen mit Dominik Schwarz und Mario Albert zwei Trainer aufeinander, die sich bestens kennen und die einen intensiven Austausch von Spieldaten betreiben. Für die Dauer der Begegnung tritt die Freundschaft jedoch in den Hintergrund.

Weil es bei den Gästen einige Personalprobleme gibt, gilt der FC Sturm als Favorit. Fehlen werden neben Michael Plank auch Tobias Bernkopf, der sich an den Bändern verletzt hat, sowie der privat verhinderte Maximilian Schreyer. Florian Tausendpfund ist angeschlagen, und Kevin Grünauer fehlt aus dienstlichen Gründen. Weil auch die zweite Mannschaft verstärkt werden soll, stehen Mario Albert am Samstag nur zwölf Feldspieler zur Verfügung. Er wird sich deshalb eine andere Taktik und Spieldynamik ausdenken, um in Hauzenberg bestehen zu können.

sho