Studtrucker fordert Einsatz
Burglengenfeld steht unter Druck: Der ASV muss in Osterhofen „unbedingt punkten“

24.11.2023 | Stand 24.11.2023, 13:45 Uhr
Josef Schaller

Das Trainerteam des ASV Burglengenfeld, Timo Studtrucker (r.) und Erkan Kara, geht trotz der Niederlagenserie in den vergangenen Spielen optimistisch in die letzten Partie vor der Winterpause. Foto: Josef Schaller

Trotz der Negativserie von zuletzt vier Niederlagen in Folge sind Timo Studtrucker und sein Co-Trainer Erkan Kara hoffnungsvoll: Im letzten Spiel vor der Winterpause der Landesliga Mitte gastiert der ASV Burglengenfeld am Samstag (14 Uhr) bei der SpVgg Osterhofen.

Leicht dürfte diese Partie allerdings nicht werden, denn der ASV trifft auf einen Mitkonkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte, der sehr heimstark ist, wie erst kürzlich auch der SV Schwandorf-Ettmannsdorf bei seiner 2:3-Niederlage schmerzlich feststellen musste. Mit 24 Punkten hat die SpVgg Osterhofen drei Zähler mehr auf dem Konto als die Burglengenfelder und belegt den elften Rang des Tableaus.

Auch Studtrucker selbst erklärt, dass die Aufgabe alles andere als leicht sei. Die Niederlagen gegen Kötzting und Weiden hätten jedoch gezeigt, dass beim ASV zuletzt nicht alles schlecht war. Seine Mannschaft hätte in beiden Spielen auch gute Phasen gehabt. Auch mit der Abwehrleistung war der ASV-Coach zufrieden: „Wir hatten in beiden Partien im Kollektiv gut verteidigt und nur durch individuelle Fehler die Gegentore kassiert.“

Studtrucker mache seiner Mannschaft wegen der Niederlagenserie keinen Vorwurf. Seine Spieler würden schließlich alles probieren und deshalb sei die Hoffnung nun groß, dass der Knoten in Osterhofen platzt. Die Burglengenfelder gehen außerdem davon aus, dass sie wieder mehr Räume nach Balleroberungen haben werden, als zuletzt gegen den Spitzenreiter aus Weiden. Diese müssen laut dem Trainer dann „dynamisch“ genutzt werden.

„Jeder muss für den anderen laufen und seinen Mitspieler unterstützen. Die Mannschaft mit dem größeren Willen wird am Ende als Sieger vom Platz gehen“, erklärt Studtrucker. „Wir müssen unbedingt punkten, am besten dreifach.“