Wölke: „Wir müssen vieles besser machen“
Bad Kötzting kämpft: Beim frechen Aufsteiger gegen den Abwärtsstrudel

03.11.2023 | Stand 03.11.2023, 20:00 Uhr

Der FC Bad Kötzting ist ins Straucheln geraten. Nun gilt es zu punkten, punkten, punkten. Foto: Simon Tschannerl

Es wird enger für die Kicker des 1. FC Bad Kötzting, die zuletzt sechs Mal in Folge ohne Dreier blieben.

Am Samstagnachmittag (Anpfiff 16 Uhr) geht’s für die Hartl-Elf zum Aufsteiger SC Luhe-Wildenau.
Verlieren verboten dürfte deshalb für die Badstädter die Devise im Michael-Höhbauer-Stadion lauten.

Die so lange gut dastehenden Bad Kötztinger sind in einer Krise – ohne wenn und aber. Seit der Partie in Tegernheim scheint der Wurm drin zu sein bei den Rotblauen. Es reicht bislang nicht, den Bock umzustoßen, auch zuletzt nicht gegen keinesfalls übermäßige Gäste aus Ettmannsdorf, die – ohne groß zu glänzen – routiniert die drei Punkte vom Roten Steg entführten.

Große Lücken taten sich auf bei den Badstädtern, vor allem beim Umschaltspiel der Ettmannsdorfer, die bereits in den Anfangsminuten gleich mal schnell zwei Treffer vorlegten. Die Kompaktheit, insbesondere das gemeinsame Verteidigen und das miteinander Angreifen, scheint bei den Badstädtern gänzlich verloren gegangen sein.

Dazu kommt jetzt in dieser Situation in vielen Phasen die Verunsicherung bei einigen Akteuren. Die Verantwortlichen suchen gemeinsam mit den Spielern nach Erklärungen.
Ein Grund sicherlich sind die vielen verletzten Spieler. Für FC-Coach Erich Hartl ein zunehmendes Problem, denn die Alternativen werden von Spiel zu Spiel weniger.

Ein Lichtblick zuletzt die Rückkehr von Sturmführer Dominik Hanninger, der nach seiner Einwechslung nur eine knappe Viertelstunde brauchte, um einzunetzen. Er könnte dem zuletzt lauen Angriffsspiel der Badstädter frischen Wind verleihen. Es muss sich jedenfalls etwas tun in der Mannschaft, denn beim heimstarken Aufsteiger hängen die Trauben am Samstagnachmittag hoch.

Bereits im Hinspiel spielte der Neuling frech auf, der 2:0-Heimsieg musste schwer erkämpft werden. Und genau ein solches Match erwartet Bad Kötztings sportlicher Leiter Uwe Wölke erneut. „Luhe ist eine sehr kampfstarke Truppe und hat einige sehr gute Kicker in seinen Reihen. Wir müssen jedenfalls vieles besser machen als zuletzt, um dort etwas mitzunehmen.“

Besser machen heißt also, wieder die alten FC-Tugenden auspacken. „Zweikampfstärke, Laufstärke – einer wieder für den anderen da zu sein“, so Wölke. Dass die Mannschaft das kann, hat sie im ersten Drittel der Saison so oft unter Beweis gestellt. Ansonsten wird es schwierig in Luhe und nicht nur das. Bei einer weiteren Niederlage würden die Badstädter dann mittendrin stecken im Abstiegskampf. Und das sollten sie tunlichst vermeiden.

cuk