Saisonstart in Künzing
Nach „einer brutal kurzen Pause“: Garhamer Festspiel gegen Seebach – Ruhmannsfelden legt in Landau los

21.06.2023 | Stand 14.09.2023, 22:58 Uhr

Gefeiert wurde in Garham lange genug, jetzt geht es auf dem Platz wieder ernsthaft zur Sache. −Foto: Mike Sigl

„Eine brutal kurze Pause“ haben die Fußballer des SV Garham nach den Worten ihres Spielertrainers Jonas Moser hinter sich.

Nach dem über den Relegationsweg geschafften erstmaligen Bezirksliga-Aufstieg gehen sie aber jetzt wieder hochmotiviert ans Werk. Letzten Freitag war Trainings-Auftakt, nach zwei knackigen Einheiten steht an diesem Mittwoch um 18.30 Uhr der erste Test auf dem Programm. Und der hat es in sich. Mit dem TSV Seebach kreuzt nämlich gleich ein Landesliga-Spitzenteam auf.

Moser ist aber nicht bange: „Wir haben schon letztes Jahr gegen die Seebacher gespielt und uns beim 1:2 ganz gut aus der Affäre gezogen.“ Diesmal will der SVG möglichst vielen Akteuren eine Bewährungs-Chance geben. Ab Donnerstag herrscht dann beim fünftägigen Vorwaldfest Ausnahmezustand in Garham. Die Kicker sind hier allesamt arbeitstechnisch eingespannt, der Trainingsbetrieb ruht.

„Aber das sind auch Kraft-Einheiten“, schmunzelt Jonas Moser, der sich schon auf den Saisonstart freut. Am Samstag, 22. Juli, geht es los beim FC Künzing, am Dienstag drauf steigt das erste Heimspiel gegen den SV Oberpolling. „Das sind zwei Superspiele, darauf werden wir jetzt konsequent hinarbeiten.“

Landau empfängt Ruhmannsfelden



Auch das Bezirksliga-Team des FSV Landau bestreitet am Mittwoch um 19 Uhr sein erstes Testspiel und hat sich dazu den Landesligisten SpVgg Ruhmannsfelden eingeladen. Die Gäste kehrten nach sieben Spielzeiten in der Bezirksliga Ost als Meister wieder in die Landesliga Mitte zurück und werden weiter von Spvgg-Urgestein Erich Hagengruber trainiert. Bereits in der Saison 2021/22 trafen sich beide Teams zweimal zu Testspielen in Ruhmannsfelden, wobei der FSV Landau mit 1:0 und 3:1 jeweils noch die Oberhand behielt.
Beiderseits geht es jedoch zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung weniger um das Ergebnis, sondern viel mehr um die Integration der Neuen in das Gesamtgefüge ihrer Mannschaften.
Da es sich jedoch bei der Spvgg um ein sehr spielstarkes Team handelt, wie die 63 Punkte aus der Aufstiegs-Saison belegen, wird sich für die Bergstädter daraus eine Mammutaufgabe ergeben. Denn wenngleich am Montag 19 Akteure am Abschlusstraining teilgenommen haben, wird Trainer Jochen Freidhofer aus unterschiedlichsten Gründen noch auf eine ganze Reihe von Jungs verzichten müssen.
Daher werden die Anhänger der Bergstädter zahlreiche „neue Gesichter“ zu sehen bekommen, für die wiederum das Fehlen ihrer Kollegen die Chance bietet, gleich im ersten Testspiel mehr Einsatzzeit zu sammeln, als sie sich womöglich erhofft hatten.

− red