Fußball-Bezirksliga Mittelfranken Süd
Lauterhofen bleibt an Zirndorf dran – Meisterschaft wird erst am letzten Spieltag entschieden

12.05.2024 | Stand 12.05.2024, 20:38 Uhr
Jürgen Schlegel

Durch den Sieg hat sich Lauterhofen (schwarz/gelbe Trikots) die Chance auf den Meistertitel bewahrt Foto: Jürgen Schlegel

Im Aufstiegskampf in die Landesliga erledigte der SV Lauterhofen im vorletzten Spiel in der Bezirksliga Süd seine Hausaufgaben. Mit 2:0 gewannen die Oberpfälzer bei Ansbach/Eyb. Jetzt fehlt noch ein Sieg zur Meisterschaft.

Denn Zirndorf hat zwar nach dem Erfolg gegen Meckenhausen weiterhin drei Punkte Vorsprung. Am letzten Spieltag hat der Tabellenführer allerdings spielfrei und so kann Lauterhofen bei einem Sieg gegen Fortuna Neuses durch den besseren direkten Vergleich am kommenden Samstag Meister werden. Ansonsten geht es in die Relegation.

Die Lauterhofener machten bei ihrem Spiel in Ansbach von Anfang an durch starken Einsatz und hohes Tempo klar, dass sie gewinnen wollen. Bereits in der dritten Minute schoss Fabian Scherer zur Führung der Gäste ein. Trotz dieses schnellen Rückstandes spielten die Gastgeber gut mit. Die Nervosität, die dem Spiel beiwohnte, war klar an den zahlreichen lautstarken Kommentaren und Aufforderungen von Lauterhofens Trainer Thomas Brunner an die Spieler zu bemerken.

Nach einer Vorlage von seinem Bruder Andreas schoss Alexander Wastl in der 33. Minute zum 2:0 ein. Die Lauterhofener taten sich teilweise schwer gegen die Ansbacher Abwehr, die die Räume gut zustellte. In der 68. Minute vergab Simon Süß eine klare Torchance, während der Lauterhofener Torhüter Simon Gottschalk in der 88. Minute durch eine Glanzparade den Anschlusstreffer verhinderte.

Ansonsten waren die Ansbacher ungefährlich. Einige Spieler waren nicht topfit, weshalb Brunner das Auswechselkontingent von fünf Spielern ausnutzte. Der vom Training angeschlagene Achim Meyer musste bereits in der 15. Minute vom Platz, Alexander Wastl wurde in der 60. Minute ausgewechselt.

Brunner erklärte ihm sei klar gewesen, dass das kein leichtes Spiel werden würde. Die Ansbacher seien vielfach nur hinten drinnen gestanden. Wenn man aber nachlässig würde, würden sie vorpreschen.

Sportlicher Leiter Jochen Pucknus fügte hinzu, man habe bei der Mannschaft die Nervosität gespürt, es sei eine Verkrampfung da gewesen. Beide sind sich einig, der Sieg sei aber verdient gewesen.