Der Druck auf den TSV nimmt zu
Greding vor dem Duell in Zirndorf mit Abstiegs- und Personalsorgen – TV Hilpoltstein noch nicht in Form

25.03.2023 | Stand 17.09.2023, 0:31 Uhr |

Nach dem Auftakterfolg in Zirndorf gehen Jonas Rehm (links) und der TSV Meckenhausen voller Selbstbewusstsein in das Duell gegen Feuchtwangen. Foto: Schlirf

Der 22. Spieltag der Bezirksliga Süd führt den abstiegsbedrohten TSV Greding bereits am Samstag nach Zirndorf. Heimrecht haben dann am Sonntag der TV Hilpoltstein sowie der TSV Meckenhausen.

ASV Zirndorf - TSV Greding (Samstag, 15 Uhr): Der TSV Greding hat erneut ein Auswärtsspiel. Die Elf von Trainer Patrick Grabmann tritt beim ASV Zirndorf an. Beide Mannschaften verzeichneten nach der Winterpause einen Fehlstart. Die Gredinger unterlagen beim FV Dittenheim mit 1:2, und Zirndorf musste sich dem Aufsteiger TSV Meckenhausen auf eigenem Platz mit 0:1 geschlagen geben. Damit ist der ASV mit 34 Punkten nun Tabellenvierter, während der TSV elf Zähler weniger auf dem Konto hat und weiterhin auf einem Relegationsplatz gegen den Abstieg steht.

Bei einer erneuten Niederlage könnte sich der Abstand der Grünhemden zum rettenden Ufer von bislang drei auf mindestens vier Zähler erhöhen. Daher fordert ihr Trainer: „Wir brauchen Punkte, egal gegen welchen Gegner.“ Jedoch müsse seine Elf sich bietende Torchancen wieder deutlich besser nutzen als zuletzt. Laut Grabmann verfügt der ASV Zirndorf über eine technisch beschlagene Mannschaft, die dem TSV „nicht unbedingt liegt“. Etliche der überwiegend jungen Akteure hätten im Nachwuchsbereich bei höherklassigen Vereinen gespielt, ehe sie sich dem ASV anschlossen. Die spielerischen Fähigkeiten der Zirndorfer blitzten bereits Ende August vergangenen Jahres beim Hinspiel in Greding auf. Damals unterlag der TSV mit 1:2.

Beim Abschlusstraining am Donnerstag war laut Grabmann noch völlig ungewiss, in welcher Formation seine personell einmal mehr gebeutelte Mannschaft aufläuft. Sicher nicht dabei sind der beruflich verhinderte Jonas Finger sowie der verletzte Leon Mayinger. Moritz Rabl und Dominik Ochsenkühn sind angeschlagen. Ihr Einsatz entscheide sich erst kurzfristig. Zudem stehe hinter dem Einsatz der Brüder Daniel und Fabian Schlupf noch ein Fragezeichen. Dennoch sagt Gredings Coach Grabmann: „Jammern hilft nichts. Die, die da sind, müssen ihre Leistung aufs Feld bringen und es richten.“

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TV Hilpoltstein - SV Lauterhofen (Sonntag, 15 Uhr): Nachdem für den TV Hilpoltstein vergangene Woche keine Nachholspiele angestanden sind, startet er nun an diesem Sonntag zu Hause gegen den SV Lauterhofen in die Restrückrunde der Saison 2022/2023. Während der SVL bereits voll im Saft steht und dem FC Wendelstein am vergangenen Wochenende ein 1:1 abringen konnte, befinden sich die Burgstädter noch auf der Suche nach ihrer Form, wollen sich aber dennoch für die 1:6-Hinspielpleite revanchieren.

„Wir hatten, wohl wie jedes Team, witterungsbedingt Probleme mit den Möglichkeiten auf dem Platz und zudem sehr viele Krankheitsfälle – das Fazit der Vorbereitung ist deshalb etwas durchwachsen“, meint das TV-Trainerduo Julian Schmidpeter und Martin Beack-Gugel und ergänzt: „Die Leistungskurve und Entwicklung ging über die letzten Wochen in die richtige Richtung. Wir nutzen die letzten Einheiten jetzt, um uns bestmöglich vorzubereiten – werden aber sicher noch die ersten Punktspiele brauchen, um uns an die Bestform heran zu arbeiten.“ Ihre Mannschaft müsse versuchen, so schnell wie möglich in den Pflichtspielmodus zu kommen und die intensive Spielweise der Oberpfälzer, die den zehnten Tabellenplatz belegen, anzunehmen.

„Aber wir sind zurecht Fünfter und haben vor dem Winter überragende Spiele gezeigt; wir brauchen uns sicher nicht verstecken.“ Christian Meixner und Benedikt Herzog sind laut dem Hilpoltsteiner Trainergespann derzeit etwas angeschlagen. „Möglicherweise reicht es da für einen Einsatz noch nicht. Ein Risiko werden wir bei den beiden nicht eingehen.“

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TSV Meckenhausen - TuS Feuchtwangen (Sonntag, 16 Uhr): Es war ein Mittwochabend, an dem der TSV Meckenhausen die weite Reise Richtung Westen antrat, um gegen den dort ansässigen TuS Feuchtwangen zu bestehen. Und die Mannen von Trainer Dominik Betz sollten damals mit 4:1 die Oberhand behalten. Nun steigt das Rückspiel in Meckenhausen. Damals war es das Spitzenspiel der Liga, dieses Mal sind beide Teams tabellarisch etwas weiter voneinander entfernt. Der TSV steht mit 36 Punkten auf dem zweiten Rang, der TuS mit fünf Zählern weniger auf dem siebten. „Wir spielen bis dato eine gute Runde, wollen schnellstmöglich den Klassenerhalt in der Tasche haben. Wenn wir zuhause nach dem Winter direkt weiter punkten, ist das hoffentlich zügig geschafft“, sagt TSV-Abteilungssprecher Christoph Baumann.

Ebenso wie der TSV (1:0 in Zirndorf) haben auch die Feuchtwanger (2:0 in Herrieden) vergangene Woche drei Punkte in der Fremde einstreichen können. Das Team von Trainer Daniel Pfeuffer hat gar die vergangenen vier Punktspiele immer gepunktet. Das weiß natürlich Meckenhausens Spielertrainer Betz, der personell auch an diesem Wochenende wieder beinahe aus dem Vollen schöpfen kann. „Der TuS ist eine gestandene Bezirksliga-Mannschaft mit guten Einzelspielern, die uns das Leben sicher nicht leicht machen werden.“

HK