Bezirksliga Mfr. Süd
Fernduell mit Zirndorf: SV Lauterhofen greift nach der Meisterschaft

16.05.2024 | Stand 16.05.2024, 19:00 Uhr
Jürgen Schlegel

Fiebern dem Spiel am Samstag entgegen: Sportlicher Leiter Jochen Pucknus und Trainer Thomas Brunner vom SV Lauterhofen Foto: Jürgen Schlegel

Am Samstag findet in der Bezirksliga Mittelfranken Süd der letzte Spieltag statt. Zeitgleich werden um 14 Uhr alle Paarungen ausgetragen, lediglich Zirndorf ist spielfrei.

Der Tabellenführer hat 62 und damit drei Punkte mehr auf dem Konto als der SV Lauterhofen. Aufgrund des besseren Direktvergleichs kann Lauterhofen sich allerdings bei einem Sieg an die Tabellenspitze setzen und zum Meister machen. Platz eins bedeutete auch den direkten Aufstieg in die Landesliga. Auch der Tabellenzweite hat noch Chancen, muss allerdings die Relegationsspiele gewinnen.

Hinspiel gegen Neuses verloren



Für Lauterhofen geht es am Samstag gegen den FV Fortuna Neuses. Im Hinspiel gab es vor heimischer Kulisse auf dem Ausweichplatz bei Flutlicht ein 1:3. Die Zuschauer werden sich erinnern, wie die Gäste bereits in der 2. Minute durch ein Eigentor von Philipp Gottschalk in Führung gingen und Jan Zimmermann nur vier Minuten später auf 2:0 erhöhte. Christian Meyer verkürzte in der 51. Minute auf 1:2, doch Lauterhofen schaffte es trotz zahlreicher Torchancen nicht, nachzulegen. Jan Zimmermann stellte den 1:3-Endstand her (90.+3).

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Mit Neuses haben es die Oberpfälzer mit dem Tabellenfünften zu tun, der eine starke Offensive habt. Mit 67 Toren hat er eines mehr geschossen als die Lauterhofener. Allerdings stehen die Oberpfälzer mit 32 Gegentreffer (Neuses 53) deutlich besser da.

Starke Offensive, löchrige Defensive bei Neuses



Lauterhofens Trainer sieht die Offensiv-Stärke von Neuses, weist aber auch daraufhin, dass die Fortuna die fünftmeisten Tore eingefangen hat. An der Aufstellung vom letzten Spiel wird sich nicht viel ändern, allein der Einsatz von Achim Meyer ist fraglich. Die Statistik spräche zwar für Lauterhofen, doch das zähle nicht viel, so Thomas Brunner. „Das wird auch ein Kopfspiel.“

Allerdings wolle die Mannschaft den Aufstieg. Damit es auch auswärts eine Super-Stimmung gibt, dafür werden zahlreiche Lauterhofener Zuschauer sorgen. Unter anderem werden zwei oder gar drei Busse eingesetzt, Thomas Brunner rechnet mit bis zu 200 Lauterhofener Fans.