Fußball
Bei Bezirksliga-Aufsteiger DJK-SV Berg setzt man auf Kontinuität

28.01.2024 | Stand 28.01.2024, 17:00 Uhr
Holger Gißke

Carlo Neugebauer (Spielleiter, v.l.), Reinhard Stark (2. Abteilungsleiter), Roland Haubner (Abteilungsleiter) und Alexander Lang (Trainer) setzen sich dafür ein, dass die Fußballer des DJK-SV Berg die Bezirksliga am Saisonende halten. Foto: Holger Gisske

Nach fast 30 Jahren spielt die Fußball-Mannschaft des DJK-SV Berg erstmals wieder in der Bezirksliga. Die Bilanz der aktuellen Saison in der Gruppe Mittelfranken Süd ist gemischt, fällt aber vor allem aufgrund der Entwicklung durchaus positiv aus.

Laut der beiden Berger Abteilungsleiter Roland Haubner und Reinhard Stark war der Aufstieg in der Vorsaison die logische Folge der Entwicklung in den letzten Jahren. Coach Alex Lang ist bereits im sechsten Jahr im Amt und auch Abteilungsleiter Haubner kann zusammen mit seinem Co Reinhard Stark seit Amtsantritt 2016 auf erfolgreiche Jahre zurückblicken. Zwei Aufstiege gelangen in der bisherigen Amtszeit von Trainer und Abteilungsleiter.

Carlo Neugebauer ist ein Berger Urgestein



Urgestein Carlo Neugebauer ist seit 20 Jahren mit kurzen Unterbrechungen der gute Geist der Fußballabteilung und gehört dazu wie die Farbe Grün beim DJK-SV Berg. Personell ist man also sehr beständig und langfristig aufgestellt in der Führungsriege, lediglich die Position des Co-Trainers der 1.Mannschaft ist noch vakant.

Von einer weiteren Zusammenarbeit zwischen Trainer und Verein im kommenden Jahr ist auszugehen. Beide Seiten bestätigten, dass hier nur noch Kleinigkeiten zu klären seien, unabhängig davon, in welcher Liga Berg kommende Saison spielt.

Berg verpatzte den Saisonstart



Nach sehr schwierigem Start in der neuen Liga sind die Grün-Weißen in der Bezirksliga angekommen. Platz 13 mit 19 Punkten bedeuten momentan einen der Relegationsplätze. Ob man am Ende Platz elf oder Platz zwölf erreichen muss, um direkt gesichert zu sein, kann man erst nach Abschluss der Saison sagen, wenn klar ist, welche Teams aus den oberen Ligen in die Bezirksliga Süd absteigen.

Lesen Sie auch: Berg zahlt in Hilpoltstein Lehrgeld und verspielt erneut eine Führung

Nach ihrem Tipp zur Abschlusstabelle befragt, waren sich alle Verantwortlichen fast einig: Berg beendet die Saison auf Platz elf, Zirndorf wird Meister. Nur Roland Haubner, traut den Lauterhofern noch die Meisterschaft zu.

Durchaus optimistisch ist die Erwartungshaltung für die Rückrunde der Berger Fußballer. Personell bleiben alle an Bord, vielleicht gebe es auch noch einen Neuzugang zu vermelden, so der Tenor.

Coach Alex Lang freut sich besonders auf eine „richtige Vorbereitung“, wie er sagte. Diese war in der kurzen Sommerpause nicht möglich, was man auch in den ersten Spielen der Bezirksliga sah, als die Berger viel Lehrgeld zahlten.

DJK-SV Berg setzt auf Flutlichtspiele



Die Vorbereitung startet Anfang Februar, und gerade die ersten Pflichtspiele mit Lauterhofen, Dinkelsbühl und Hofstetten sind wohl richtungsweisend. „Am liebsten spielen wir die Heimspiele Freitagabend, dass setzt aber immer die Zustimmung des Gegners voraus“, sagten die Verantwortlichen.

Ansonsten werden Lang, Haubner und Co den eingeschlagenen Weg mit eigenen, jungen Spielern weitergehen, egal in welcher Liga, wie sie betonten. „Gerne kann sich uns jeder anschließen, aber wir werden keinen Spieler bezahlen“, sagten sie übereinstimmend. Deshalb sind auch Verpflichtungen von höherklassigen Spielern, wie bei manchen Landkreis-Konkurrenten in der Winterpause, nicht möglich und auch nicht gewünscht.

Aber man darf ja mal träumen. Gefragt nach den Wunschspielern in Berg, nannte Roland Haubner seinen Sohn Daniel, der momentan in Bayreuth in der Regionalliga kickt. Trainer wie Spielleiter hätten gerne wieder alle Fußballer aus Berg, die meist höherklassig spielen, zu Hause. Träumen ist erlaubt.