England im Glück
Ganz schwerer Weg ins Finale: Kurioser EM-Turnierbaum – alle Top-Favoriten auf deutscher Seite

27.06.2024 | Stand 27.06.2024, 10:31 Uhr |

So geht‘s ins Finale: Bundestrainer Julian Nagelsmann und sein Co. Sando Wagner kennen jetzt den möglichen Weg. − Foto: dpa

Ein bisschen Hoffnung, irgendwie findet man sie immer. Man muss nur danach suchen, so wie es etwa die englische Zeitung „Daily Mail“ gemacht hat. Ebenjene Fußball-Hoffnung scheint in England angesichts der bislang dürftigen EM-Auftritte der Three Lions zwar nicht besonders weit verbreitet. Eigentlich. Denn nun stimmt etwas anderes positiv, nämlich der Blick auf den Turnierbaum.

Die Engländer treffen in ihrem Achtelfinale auf die Slowakei, ein machbarer Gegner für den Mitfavoriten. Bei einem Erfolg würde es im Viertelfinale gegen den Sieger des Duells zwischen Italien und der Schweiz gehen. Die weiteren Achtelfinal-Spiele in Englands Turnierhälfte lauten: Niederlande gegen Rumänien und Österreich gegen die Türkei.

Also alles keine Mannschaften, die vorab zu den Top-Favoriten auf den EM-Sieg gezählt worden waren. Denn diese Teams finden sich komplett in der anderen, der deutschen Hälfte wieder. Dem „Haifischbecken“, wie die portugiesische Zeitung „A Bola“ schreibt.

Die DFB-Elf trifft in ihrem Achtelfinale bekannterweise auf Dänemark. Bei einem Erfolg würde es anschließend gegen den Sieger aus Spanien gegen Georgien gehen. Die weiteren K.o.-Duelle in dieser Turnierhälfte heißen Portugal gegen Slowenien und Frankreich gegen Belgien.

„England hat nun die besten Voraussetzungen für den Einzug ins Finale“, schreibt die „Daily Mail“ dazu. „Denn Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien und Gastgeber Deutschland stehen alle auf der anderen Seite der Auslosung.“ Wie gesagt: Hoffnung gibt es immer. Auf allen Seiten.

Auch Titelverteidiger Italien, der bislang ebenso wenig überzeugen konnte wie England, träumt schon vom Finale in Berlin. „Azurblaue Gelegenheit“, titelte die „Gazzetta dello Sport“. „Auf unserer Seite sind nur England und die Niederlande. Italien, glauben wir daran!“

− sid