Wiesbaden oder Rostock als Gegner
SSV verliert Spiel und Fernduell: Münster zieht es durch, der Jahn geht in die Relegation

18.05.2024 | Stand 18.05.2024, 18:46 Uhr

Jahn strauchelt: Christian Viet (Mitte) und der Jahn schaffen es nicht, ihr Heimspiel zu gewinnen. Foto: Gatzka

Die Hoffnung war groß, die Enttäuschung ist es auch. Fußball-Drittligist SSV Jahn Regensburg hat es am letzten Spieltag verpasst, doch noch auf den zweiten Platz zu springen und damit den direkten Aufstieg zu realisieren.

Über weite Strecken enttäuschende Regensburger verloren ihr Heimspiel vor 14.112 Zuschauern im im Jahnstadion gegen Saarbrücken (nun 5.) mit 0:1 (0:1). Preußen Münster wiederum machte seine Hausaufgaben (2:0 gegen Unterhaching) und marschiert damit wie Ulm in die 2. Bundesliga durch. Der Jahn wird nun am Sonntagnachmittag genau hinschauen. Als mögliche Gegner in der am kommenden Freitag mit einem Heimspiel beginnenden Relegation verbleiben nur mehr Wiesbaden und Rostock um den früheren Jahn-Coach Mersad Selimbegovic. Feststeht, dass die seit sechs Spielen sieglosen Oberpfälzer in jedem Fall als absoluter Außenseiter ins Rennen gehen werden.

Weil mit Andreas Geipl und Konrad Faber zwei wichtige Regensburger wegen Gelbsperren fehlten, war Jahn-Coach Joe Enochs zum Umbauen gezwungen. Benedikt Saller kehrte zurück in die Startelf und übernahm auch die Kapitänsbinde. Auch Niclas Anspach und Elias Huth durften von Beginn an ran. Noah Ganaus saß vorerst nur auf der Bank. Christian Viet rückte zurück auf die Doppelsechs an die Seite von Rasim Bulic.

Die Gäste sind schwungvoller und mutiger



Saarbrücken begann so, wie man sich das vom Jahn gewünscht hätte. Schwungvoll und mutig. Die Führung für die Gäste durch Simon Stehle (8.) war vollauf verdient. Zuvor hatte dem Jahn sogar noch der Pfosten geholfen. Der Jahn lag früh hinten, Münster früh vorne. Das sah nicht gut aus. Es passte ins Bild beim Jahn, dass sich dann auch noch Huth früh verletzte (18.). Für den Angreifer kam Ganaus.

Vom Jahn war in der Offensive zu wenig zu sehen. Einzig Dominik Kother war gefährlich (11.). Ansonsten fehlten wieder einmal Ideen.

Kein Ertrag aus Regensburger Drangphase



Nach dem Seitenwechsel sah es besser aus. Die Regensburger starteten druckvoll – und mit zahlreichen Abschlüssen, die aber nicht den Weg ins Netz fanden. Die beste Chance auf einen Treffer hatte aber Saarbrücken. Jahn-Keeper Felix Gebhardt bewahrte seine Mannschaft im Duell gegen Patrick Sontheimer vor einem weiteren Gegentreffer (64.). Nur sieben Minuten später war der Torhüter nach einem tollen Spielzug der Gäste erneut stark zur Stelle. Auf der Gegenseite war Tobias Eisenhuth nahe dran an einem Tor (81.). Er zielte aber zu ungenau. Es blieb beim 0:1. Es war zu wenig vom Jahn. Wieder mal!

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