Schanzer stellen Weichen
FC Ingolstadt: Sabrina Wittmann neue Cheftrainerin der Schanzer

05.06.2024 | Stand 06.06.2024, 5:07 Uhr |

Gibt die Richtung vor: Sabrina Wittmann. Foto: Imago Images

Der FC Ingolstadt hat einen neue Cheftrainerin: Sabrina Wittmann wird die Schanzer in der kommenden Saison der 3. Liga betreuen.



Dies gaben die Schanzer am Mittwoch bekannt. Sabrina Wittmann hatte als erste Cheftrainerin einer deutschen Profimannschaft Geschichte geschrieben und die FCI-Profis nach der Entlassung Michael Köllners Anfang Mai zunächst interimsweise betreut.

Beiersdorfer lobt Wittmann

„Sabrina Wittmann hat in ihrer bisherigen Zeit auf der Schanz eindrucksvoll bewiesen, dass sie nicht nur die Fähigkeit besitzt, junge Spieler zu fördern, sondern auch Mannschaften nachhaltig zu entwickeln, deren volles Potenzial auszuschöpfen und zum Erfolg zu führen. Dies hat sie über Jahre hinweg sowohl im Nachwuchs wie auch zuletzt bei den Profis eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dafür bedarf es neben einer hohen inhaltlichen Qualität, einer konsequent gelebten Leistungskultur auch einer stark ausgeprägten Führungskompetenz“, lobt FCI-Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer.

Schanzer müssen für Wittmann zahlen
Wie die SpVgg Unterhaching (bei ihrem Trainer Marc Unterberger) wird nun auch der FCI aufgrund Wittmanns (noch) nicht vorhandender Lizenz zur Kasse gebeten: pro Spiel werden bis Start des Lehrgangs 3500 Euro fällig, dazu kommt eine Einmalzahlung von 10000 Euro – viel Geld, das Wittmann den Schanzern aber wert ist. „ Unsere tiefgehende Analyse nach Saisonabschluss mit Blick auf ihre Zeit als Interimstrainerin, in der sie dem Team schon in der Kürze der Zeit viele positive Impulse mitgegeben hat, hat uns in dieser Annahme noch einmal bestärkt“, lässt Grlic verlauten.

Wittmann mit Schnitt von 2,0 Punkten

Die interne Erwartungshaltungshaltung bei den Schanzern ist mit Blick auf die kommende Saison riesig. „Der FC Ingolstadt gehört in die 2. Bundesliga“, forderte Vereinsgründer Peter Jackwerth jüngst im Interview mit unserer Zeitung. Wittmann, die mit bislang 2,0 Punkten pro Spiel (vier Partien) in der internen Rangliste nur hinter Tomas Oral liegt (2,11/9 Spiele bei dessen zweiter Amtszeit 2019) wird sich diesem Druck bewusst sein. Sie sagt voller Selbstbewusstsein: „Wir werden den Weg, den wir im Mai eingeschlagen haben, mit absoluter Begeisterung, hoher Konsequenz und maximaler Intensität fortsetzen.“