Kother in Galaform
Ein Auftritt als Mutmacher: Beim 2:2 gegen Wiesbaden zeigt der Jahn ein anderes Gesicht

25.05.2024 | Stand 25.05.2024, 18:26 Uhr

Wirbelwind: Dominik Kother (r.) war der große Aktivposten bei den Regensburgern. Foto: Nickl

Es war das perfekte Unterhaltungsprogramm am Freitagabend für die 13378 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Jahnstadion. Zur Prime Time kredenzte Fußball-Drittligist SSV Jahn Regensburg, der sich zuvor formschwach präsentiert hatte, mal wieder eine durchaus ansehnliche Leistung. Eine, die Mut macht, dass aus dem Drittligisten vielleicht am Dienstag (20.30 Uhr) doch noch ein Zweitligist werden könnte.



Dass die Chancen dafür ordentlich sind, das haben die Oberpfälzer allen voran Dominik Kother zu verdanken. Der beste Scorer der Regensburger war beim 2:2 (1:0) gegen Wehen Wiesbaden Spieler des Spiels. Den Führungstreffer von Noah Ganaus hatte er vorbereitet und in der 80. Minute dann selbst den glanzvollen Schlusspunkt gesetzt. „Das hat sich unheimlich gut angefühlt“, sagte er zu seinem Treffer. „Das 2:2 war wichtig. So ist die Relegation weiter offen. Das wird nun ein Endspiel.“

Fans als zwölfter Mann

Was auf dem Spiel steht, das ist den Regensburgern bewusst. „Heute war wieder die Mentalität da, die wir in der Hinrunde hatten“, lobte Kother. Dabei mitgeholfen haben sicher auch die Fans. „Die waren heute unser zwölfter Mann“, schwärmte Rasim Bulic. Bevor sie auf der Hans-Jakob-Tribüne alles gaben, standen sie Spalier, als der Mannschaftsbus 90 Minuten vor Anpfiff am Jahnstadion vorfuhr. „Da hatten wir im Bus schon Gänsehaut“, berichtete Andreas Geipl.

Der Kapitän weiß, worauf es in Relegationen ankommt. „Wir haben uns überlegt, was anders zu machen. Das mit dem Bus war eine gute Idee.“ Es war den Spielern deutlich anzumerken, wie beeindruckt sie von diesem Empfang waren. „Man muss ein Riesen-Lob an die Fans aussprechen, weil es sensationell ist, was die auf der Tribüne leisten“, schwärmte Geipl. Der Funke sprang aufs Feld über. „Wir sind heute zum Teil sehr dominant gewesen“, analysierte Kother. Von Minute eins an sei jeder da gewesen. „Jeder war heiß!“ Der Jahn habe sich nicht mehr so viele Passfehler wie zuletzt geleistet – und Chancen kreiert.

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