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Ramspau schafft den Durchmarsch: 1200 Zuschauer sehen 2:1-Sieg gegen Willmering-Waffenbrunn

02.06.2024 | Stand 02.06.2024, 19:55 Uhr |
Markus Schmautz

Ramspaus Matchwinner Nico Sturm: Ein Tor bereitete er vor, das andere erzielte der schnelle Offensivspieler selbst. Foto: Schmautz

Die SpVgg Ramspau tritt kommende Saison in der Bezirksliga Süd an. Der Elf von Willi Petz gelang nach dem 2:1-Sieg gegen Ränkam am Sonntag vor 1200 Zuschauern auf dem Sportgelände in Wald ein hart umkämpfter 2:1-Erfolg gegen die SpVgg Willmering-Waffenbrunn, dem Vizemeister der Kreisliga Ost aus dem Fußballkreis Cham/Schwandorf. Die WiWa hat am Freitag in Dürnsricht um 18.30 Uhr noch eine weitere Aufstiegschance gegen den ASV Haidenaab-Göppmannsbühl.

Als nach der Saison 2021/22 der Abstieg in die Kreisklasse feststand, wurde mit Willi Petz ein Trainerfuchs verpflichtet. Auf Anhieb gelang als Meister der Kreisklasse 1 die direkte Rückkehr in die Kreisliga 2. Dort hielt Ramspau lange Zeit Schritt mit dem späteren Meister SV Breitenbrunn. Letztlich reichte es zur Vizemeisterschaft. In der ersten Runde warf Ramspau den FC Ränkam, der die letzten sieben Jahre allesamt auf Bezirksebene spielte, durch Tore von Nico Sturm und Andreas Metz aus dem Rennen.

Am Sonntag gelang nun gegen die WiWa der finale Schritt. In der Anfangsformation wartete Petz mit einer Überraschung auf. „Patrick Eberl begann sehr offensiv. Gegen Ränkam standen wir defensiv stabil. Mit nur einem Sechser wollte ich mehr Druck entfachen“, so Petz, dessen Taktik aufging. In der 13. Minute bereitete Sturm mustergültig für Eberl vor, der zum 1:0 einköpfte. Kurz vor der Pause glich Jonas Göttlinger (43.) aus. Dann lenkte Keeper Martin Bleicher einen Freistoß gerade noch an die Latte. Den Nachschuss setzte Fischer über das Gehäuse (45.+2).

Zwei Sechser in Halbzeit zwei



Im zweiten Spielabschnitt stellte Petz auf zwei Sechser um. „Wir wollten gegen die technisch versierten und schnellen Gegner noch kompakter stehen und setzten auf Konter. Einer unserer Vorstöße führte zum Ziel“, freute er sich. In der 77. Minute vollendete Sturm nämlich einen schnell vorgetragenen Angriff zum 2:1. In der Schlussphase hielt das Bollwerk der Ramspauer stand und brachte den 2:1-Vorsprung über die Zeit.

Göttlinger kämpferisch



„Willmering-Waffenbrunn präsentierte sich als sehr starke Mannschaft, die uns alles abverlangt hatte. Wir setzten unsere Nadelstiche und gewannen mit 2:1. Unsere Taktik ist voll aufgegangen“, resümierte Petz. Martin Göttlinger, der sportliche Leiter und Co-Trainer der WiWa blickte zurück und voraus: „Wir haben unsere Chancen nicht verwertet, trafen zweimal nur das Aluminium. Zwar waren wir über 90 Minuten hinweg das spielbestimmende und bessere Team, aber Ramspau war in der Chancenverwertung wesentlich effektiver. So ist der Fußball.“

Den Aufstieg hat Göttlinger aber noch lange nicht abgeschrieben: „Wir werden gegen Haidenaab nochmal alles in die Waagschale werfen!“ Nach dem Abpfiff feierte die SpVgg Ramspau nicht nur den Sieg, sondern auch ihre Effektivität, ihre Laufbereitschaft und die vielen mitgereisten Fans.

Willmering-Waffenbrunn – Ramspau
SpVgg Willmering-Waffenbrunn: Bindl – Fischer, Ederer, T. Schneider (66. Reisch), S. Schneider – Süsser, Hyseni (85. Hammer), Weindler (66. Fischer), Weindl, Neumeier – Göttlinger
SpVgg Ramspau: Bleicher – Karl (67. Ostermayr), Hofmann, Haimerl (90.+4 F. Humbs), M. Humbs – Metz, Weiß (75. Rothe), Plaumann (61. Proske), Sturm, Eberl - Fritz
SR: Andreas Stolorz (DJK Irchenrieth); Zuschauer 1200; Tore: 0:1 Eberl (13.), 1:1 J. Göttlinger (43.), 1:2 Sturm (77.).