„Bayerische“ der Ü40-Kicker
Club löst FC Bayern als Meister ab – Kareth wird Gruppenzweiter

10.06.2024 | Stand 10.06.2024, 18:30 Uhr |
Gerd Winkler

Die Ü40-Senioren des TSV Kareth-Lappersdorf (hier im lilafarbenen Trikot Andreas Lell) schlugen sich in der Gruppenphase höchst respektabel. Foto: Brüssel

Bei der Bayerischen Meisterschaft der Ü40-Fußballer auf Kareths Höhen hat der 1. FC Nürnberg den (noch) amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München mit einem 2:0 (2:0)-Sieg im Finale ausgeschaltet.

Der Club, Bundessieger 2022, hat sich somit für die süddeutsche Endrunde am letzten Wochenende im Juli in Karlsruhe qualifiziert. Dort ermitteln die Mannschaften aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen den Teilnehmer für die Deutsche Meisterschaft am 24. und 25. August in Berlin. Martin Steininger vom Spielausschuss des Bayerischen Fußballverband befand: „Auf den Weg nach Berlin ist die Bayerische Meisterschaft die höhere Hürde.“

In der Vorrundengruppe A setzten sich die Münchner ohne Gegentor vor den SF Kondrau und der SG Johannis Nürnberg/ASC Boxdorf durch. Es waren nur zwei Spiele zu bestreiten, Unterfranken hatte keine Mannschaft nach Lappersdorf geschickt. In der Gruppe B blieb der 1. FC Nürnberg ebenfalls ohne Gegentreffer: Dem 1:0 über den TSV Abensberg folgte ein 2:0 über Kareth und ein 0:0 gegen den FC Fürstenfeldbruck.

Die Hausherren landeten angeführt vom künftigen Trainer der Landesliga-Truppe, Serkan Aygün, und Ex-Jahnprofi Nico Beigang, künftig Coach von Bezirksligist FSV Prüfening, auf dem zweiten Platz in der Gruppe. Sie schlugen Fürstenfeldbruck mit 2:1 (Doppel-Torschütze: Beigang) und Abensberg mit 2:0 (Tore: Andreas Lell und Beigang).

Die Spieldauer in der Vorrunde betrug 30 Minuten, das Finale ging mit zweimal 20 Minuten über die Bühne. Kareths Abteilungsleiter Anton Brunnbauer stellte klar, dass „diese 90 Minuten mit herkömmlichen nicht zu vergleichen sind.“ Weil dreigeteilt sei die Intensität größer.

In Bayern nehmen übrigens bei der Ü40 93 Teams am Spielbetrieb teil, davon acht Mannschaften in der Oberpfalz. Weitere Vereine im Bezirk tragen nur Freundschaftsspiele aus, so Steininger.

owi