TSV Neustadt ist gerüstet
Kreisligist spielt eine tadellose Frühjahrsrunde und gewinnt eine Verstärkung für die Defensive hinzu

08.06.2024 | Stand 08.06.2024, 18:38 Uhr |

Kreisligist TSV Neustadt (schwarze Trikots) schloss die Staffel Donau/Laaber mit Platz vier als bestes Team aus dem Landkreis Kelheim ab. Foto: Nicole Seidl

In der Kreisliga Donau/Laaber gab es für die Kicker des TSV Neustadt in der Frühjahrsrunde kaum ein Halten. Einzig die zur Winterpause vorhandene Lücke von neun Punkten zum zweiten Platz ließ sich letztlich nicht gänzlich schließen.

Das i-Tüpfelchen auf eine starke Saison – die Relegation – blieb auf Platz vier, zwei Zähler hinter Vizemeister FC Dingolfing II, verwehrt. Fußballabteilungsleiter Daniel Neubaur stuft die Saison 2023/24 dennoch als außerordentlich bemerkenswert ein und blickt der neuen Spielzeit zuversichtlich entgegen. „Seit 2015/2016 war das die erfolgreichste Kreisligasaison des TSV“, so Neubaur. Damals scheiterte Neustadt als Vizemeister der Kreisliga Landshut in der Aufstiegsrelegation. „Heuer haben wir unser Saisonziel weit übertroffen.“

Neues Trainergespann entwickelt das Team weiter

Vor der Saison wurden mit Andreas Kremer und Valjmir Aljilji ein neues Trainergespann installiert. Möglichst rasch den Klassenerhalt eintüten, das hatten sich die TSV-Kicker auf die Fahnen geschrieben. Anfangs zeichnete sich ein harter Kampf zur Realisierung des Ziels ab. Aber das neu zusammengestellte Team nahm Fahrt auf schaffte zur Winterpause mit 25 Punkten den Sprung in die gesicherten Gefilde. Im Frühjahr zog die Truppe das Tempo an: Nach acht Siegen und zwei Unentschieden schielte das Team am letzten Spieltag noch auf Platz zwei. Für zehn Minuten hatten die TSV-Kicker die Hände sogar dran am Vizetitel. „Am Ende sind wir mit Team eins knapp am Relegationsplatz vorbeigeschrammt und Meister mit der Reserve geworden“, so Neubaur. Er zieht ein Fazit: „Diese Saison war ein absoluter Erfolg für die Mannschaft um Andreas Kremer und Valjmir Aljlilji. Wir haben die letzten Jahre stets um den Abstieg gespielt und bis zum letzten Spieltag zittern müssen.“ Heuer habe sich die Situation komplett anders dargestellt: Trainer Kremer habe „jeden einzelnen Spieler besser gemacht“. Eine durchweg hohe Trainingsbeteiligung über die gesamte Saison habe die Grundlage gebildet, dass die Mannschaft bis auf den vierten Platz nach vorne marschierte. Hasan Ibric sicherte sich zudem die Torjägerkrone (17 Treffer).

Erfolgreiches Team bleibt zusammen

Bereits im Herbst stand fest, dass die Zusammenarbeit mit Kremer und Aljilji verlängert wird: „Beide Trainer leisten spitzen Arbeit. Abteilungsführung, der Verein und die Mannschaft sind rund um zufrieden“, so Neubaur.
Bis auf Jürgen Vogl (Karriereende) bleibt das Team zusammen. Mit Filip Krnjaic vom FC Geisenfeld steht ein erster Neuzugang fest. Der Verteidiger zeichne sich durch Beidfüßigkeit aus und habe sein Können bereist im Training unter Beweis gestellt. „Er ist auf alle Fälle eine Verstärkung.“ Niko Thoma, Dario Skvorcevic, Gani Gjurkovic und Andreas Geretshauser werten die TSV-Verantwortlichen als weitere „Neuzugänge“. Das Quartett stand aufgrund von Verletzungen über weite Teile der Saison nicht zur Verfügung. Der Kader sei demzufolge auch in der Spielzeit 2024/25 wieder schlagkräftig. „Sollte sich aber noch jemand dem TSV anschließen wollen – werden wir nicht Nein sagen.“