Kreisliga Neumarkt/Jura West:
Befreiungsschlag auf Kunstrasen

06.11.2023 | Stand 06.11.2023, 20:29 Uhr
Johannes Schleissheimer

Im Mittelfeld der Tabelle stehen Jonas Spiegl und die DJK Limes nach dem 0:0 zum Vorrundenabschluss in Dittenheim. Foto: Traub

Die Vorrunde in der Kreisliga Neumarkt/Jura West ist für die den SV Marienstein und die DJK Limes versöhnlich zu Ende gegangen. Der SVM bleibt durch einen Kantersieg oben dran, die DJK hielt den FV Dittenheim auf Distanz.

Nach drei sieglosen Spielen in Folge ist der SV Marienstein am Sonntag mit einem 6:1 gegen die SG Ramsberg/St. Veit in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Bei der Heimniederlage gegen den SV Alesheim (0:1) und nach dem Remis beim TSV 1860 Weißenburg II (0:0) war SVM-Coach Dominik Pfuhler zuletzt bereits zufrieden mit der Leistung seines Teams gewesen. Jetzt aber konnte sein SVM sich endlich wieder über einen ein Sieg freuen. Dabei platzte auch der Knoten in der Offensive – und zwar gleich mit einem Kantersieg.

Aufgrund der schlechten Platzverhältnisse im Hofmühl-Sportpark war das Spiel auf den Eichstätter Kunstrasen verlegt worden, und auf dem ungewohnten Geläuf hatten beide Mannschaften in der Anfangsphase so ihre Probleme. Dennoch gelang es den Vorstädtern, gleich den Grundstein für den klaren Erfolg zu legen. In der zehnten Spielminute kam Maximilian Lindermeier nach einer Hereingabe von Stefan Laumeyer an den Ball, und der anschließende Klärungsversuch von SG-Akteur Sven Egerer landete in den eigenen Maschen. Nur vier Minuten später brach Laurenz Heindl über die Außenbahn durch und brachte den Ball zur Mitte, wo ein Abwehrspieler über den Ball schlug, sodass Stephan Steib nur noch einzuschieben brauchte. In der 21. Minute stellten die Gäste den Anschluss her, als Marvin Petrenz nach einem Diagonalball aus spitzem Winkel erfolgreich war.

Bis zum Halbzeitpfiff erspielten sich die Blau-Weißen aber immer mehr Spielanteile, und dieses Kräfteverhältnis hatte auch im zweiten Durchgang Bestand. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff wurde Mirko Schröder im Strafraum gefoult und Kapitän Jonas Dorsch verwandelte den Strafstoß sicher. Mit dem 4:1 in der 67. Minute war die Partie dann endgültig entschieden: Maximilian Lindermeier köpfte nach einem Dorsch-Eckball am kurzen Pfosten ein. In den letzten zehn Spielminuten schraubte die Pfuhler-Elf das Ergebnis noch weiter in die Höhe. Zunächst war Steib nach Zuspiel von Florian Rehm mit einem Abschluss aus 16 Metern auf das lange Eck erfolgreich (81.), und in der Nachspielzeit staubte Maximilian Becker ab, nachdem der Torwart einen Schröder-Fernschuss nach vorne geklärt hatte.

Im letzten Spiel der Vorrunde trennten sich der FV Dittenheim und die DJK Limes torlos mit 0:0. Bei sehr stürmischem Wetter und nassen Platzverhältnissen entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem spielerische Elemente Mangelware blieben. In der ersten Hälfte war die DJK Limes die spielbestimmende Mannschaft, ein Tor aber wollte nicht gelingen. Weder Tobias Stark in der zehnten Minute, noch Sebastian Gutmann eine Viertelstunde später konnten den glitschigen Ball im Dittenheimer Tor unterbringen. Die Mannschaft von Ex-Profi Alex Maul beschränkte sich dagegen in der ersten Hälfte aufs Konterspiel. Die größte Chance hatte Maxi Kamm, doch DJK-Torhüter Wolfgang Scholz konnte seinen Schuss aus zehn Metern parieren (25.).

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die besseren Chancen aber hatte wieder die DJK Limes. Sebastian Gutmanns Schuss aus zehn Metern klärte ein Feldspieler auf der Linie (52.). Auch Jonas Schmidt und Tobias Stark verpassten nach einer guten Stunde die Möglichkeit zur Führung. Dittenheim wurde nur durch Freistöße gefährlich, als DJK-Torhüter Wolfgang Scholz entschärfen konnte. „Trotz der vergebenen Chancen bin ich mit dem Unentschieden zufrieden“, so Trainer Stefan Birngruber, der sich ebenso wie Scholz freute, „endlich wieder einmal zu Null gespielt zu haben.“ Durch das 0:0 beendet die DJK Limes die Vorrunde mit dem achten Tabellenplatz.