So lief das Debüt der SG Unterwössen
Teammanager Voit: „Unsere Jungs haben sich wirklich nicht schlecht verkauft“

08.07.2024 | Stand 08.07.2024, 13:37 Uhr |

Die neu gegründete SG Unterwössen/Schleching (rechts) bestritt am Sonntag (7. Juli) in Unterwössen ihr erstes Spiel. Zu Gast war Regionalligist SV Wacker Burghausen (ein Teil der Truppe links im Bild). − Fotos: privat

„Auch wenn das Ergebnis nicht darauf schließen lässt: Unsere Jungs haben sich wirklich nicht schlecht verkauft“: Thomas Voit, Teammanager der neu gegründeten SG Unterwössen/Schleching, fand das 0:12 (0:4) in der Premiere der Spielgemeinschaft gegen den Fußball-Regionalligisten SV Wacker Burghausen „eine runde Sache, zumal ja auch knapp 300 Fans da waren“. Ein Lob zollte Voit auch den beiden SG-Keepern Franz Xaver Peikert (Kapitän) und Korbinian Schlaipfer, auch wenn die Goalies es nicht verhindern konnten, dass das Resultat in der Schlussviertelstunde zweistellig wurde.

Im Vorfeld dieses Fußball-Schmankerls im Achental lief definitiv nicht alles nach Plan beim „Fusionsteam“: Ein schon fix geplantes Spiel von heimischen „Allstars“ gegen Legenden des TSV 1860 München musste kurzfristig abgesagt werden, auch in der Führungsetage gab es einen Wechsel von Thomas Busse zu Philipp Weißenbacher, wobei Letzterer nun kommissarisch auf Unterwössner Seite die Geschicke lenkt. Auch die Zusammenarbeit im SVU-Jugendbereich mit dem TSV Marquartstein soll auf der Kippe stehen, hieß es aus dem Umfeld.

So sah Philipp Schützingers erste Startformation aus

Trotz dieser Probleme freuten sich viele Fans auf den Auftritt des Viertligisten – und sie waren auch gespannt auf die SG-Startformation bei diesem Debüt. Coach Philipp Schützinger schickte schließlich neben Keeper Peikert folgende zehn Mann gegen das Robert-Berg-Team auf den Rasen: David Wachinger, Simon Pletschacher, Richard Döllerer, Anian Tatzel, Wolfgang Zaiser, Niklas Weiß, Simon Eisenberger, Michael Scheck, Florian Zauner und Johannes Bachmann.

„Schade, dass nur wenige Schlechinger gespielt haben“

Dass diese A-Klassen-Kicker gegen den früheren Zweitligisten von der Salzach (2002 bis 2007) als Verlierer vom Platz gehen würden, war zwar von Vornherein klar, doch freilich wäre der „Kombo“ aus Unterwössen und Schleching ein knapperes Ergebnis als dieses Dutzend lieber gewesen. Ein wenig schade sei gewesen, so Voit, „dass nur wenige Schlechinger Spieler bei diesem Highlight dabei waren“.

Doch aller Anfang ist eben schwer – und vielleicht wachsen die beiden Klubs ja bis zum Saisonstart in der A-Klasse 6 am Samstag, 17. August, gegen den FC Reit im Winkl (dann wird übrigens in Schleching gespielt) schon ein wenig zusammen.