A-Junioren-Bundesliga
FC Ingolstadt kann gegen den Zweiten TSG Hoffenheim eigene Chancen nicht nutzen

26.10.2023 | Stand 26.10.2023, 15:55 Uhr

Trotz Niederlage positiv gestimmt: FCI-Cheftrainerin Sabrina Wittmann. Foto: DK-Archiv

Nach dreiwöchiger Länderspielpause unterlagen die U19-Junioren des FC Ingolstadt 04 im Heimspiel der Bundesliga Süd/Südwest dem neuen Tabellenzweiten TSG 1899 Hoffenheim mit 0:2. Die Schanzer rangieren trotz der Niederlage in der 14er-Liga mit elf Punkten weiter auf Tabellenrang acht.

Insgesamt betrachtet ging der Erfolg der Gäste in der temporeichen und intensiv geführten Begegnung in Ordnung. Ungeachtet dessen war FCI-Cheftrainerin Sabrina Wittmann nicht unzufrieden: „Wir haben zweifelsohne gegen eine Topmannschaft gespielt, die uns alles abverlangt hat, und haben uns sehr gut aus der Affäre gezogen.“

Die mit Abstand beste Offensive der Liga – die Sinsheimer erzielten in den bisherigen acht Spielen 30 Tore – zeigte auch im ESV-Stadion ihre Qualität. Insbesondere TSG-Stürmer Max Moerstedt, mit zehn Treffern Führender der Torjägerliste, ließ seine Gefährlichkeit immer wieder aufblitzen und war von der FCI-Defensive kaum in den Griff zu bekommen. So auch in der fünften Spielminute: Nach einem Eckball von der linken Seite brachten die Jungschanzer den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Moerstedt nutzte die unübersichtliche Situation aus kurzer Distanz zur frühen Gäste-Führung.

Die Heimelf ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und versuchte ihrerseits, mit druckvollem Spiel über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über Kurt Pestel und Ognjen Dakulic flankte dieser den Ball nach innen, Deniz Zeitler verpasste allerdings knapp (15.). Auf der anderen Seite musste FCI-Keeper David Klein nach 18 Minuten sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Ricardo Wagner zu entschärfen. Im Gegenzug blieb der erhoffte Strafstoßpfiff des Unparteiischen nach einem Foulspiel des TSG-Torhüters am einschussbereiten Zeitler aus. Ungenauigkeiten im Spielaufbau bremsten im Weiteren immer wieder die Angriffsbemühungen der Heimelf. Erneut machten es die Gäste besser. Nach einem sehenswerten Angriff über die linke Seite überwand Wagner mit einem Lupfer FCI-Torhüter Klein zum 0:2 (35.).

Nach dem Wechsel änderte sich an der intensiven Spielweise beider Teams nichts, Torchancen blieben jedoch zunächst Mangelware. Nach 68 Minuten fasste sich Zeitler ein Herz, scheiterte mit seinem Schuss allerdings an der Querlatte. Die letzte Chance für die Donaustädter vergab Alexander Seifert, der knapp am TSV-Gehäuse vorbeischoss.

„Ich bin insgesamt wirklich stolz auf die Leistung der Jungs, wenn auch etwas wehmütig, dass es nicht für einen Punkt gereicht hat“, meinte Wittmann abschließend.

Nun geht der Fokus auf das bevorstehende Derby am kommenden Samstag beim Tabellenzwölften 1. FC Nürnberg (12.30 Uhr). „Wir freuen uns auf die Partie beim Club und werden uns sicher nicht von irgendeiner Tabellensituation blenden lassen“, kündigt die Trainerin an.

kuk