Anstoß am Donnerstag um 18.30 Uhr
Gute Erinnerungen an den Austragungsort: FC Gerolsbach bestreitet Relegationsspiel gegen TSV Leitershofen in Ecknach

11.06.2024 | Stand 11.06.2024, 14:41 Uhr |

Stets ein sicherer Rückhalt: Auf die enormen Fangkünste von Christian Sturm (l.) baut der FC Gerolsbach auch in der Relegationspartie gegen den TSV Leitershofen. Foto: . H. Steurer

Die Fußballer des FC Gerolsbach starten am morgigen Donnerstag in die Relegation, um 18.30 Uhr geht es dann für die Mannen um Spielertrainer Roman Redl gegen den TSV Leitershofen. Austragungsort der Partie ist das Sportgelände des VfL Ecknach – und an jenes haben die Schwarz-Weißen durchweg positive Erinnerungen.

Fleißig Informationen über den Gegner gesammelt

„Ich bin mit der Platzwahl vollkommen zufrieden. Super Gelände, Spitzenrasen – und wir sind vor fast genau einem Jahr dort Meister der Kreisklasse Aichach geworden“,sagt FCG-Abteilungsleiter Korbinian Reiner. Eventuell reicht den Seinen sogar schon ein Sieg am Donnerstag, um auch in der kommenden Saison in der Kreisliga Ostschwaben kicken z dürfen. „Das hängt davon ab, ob der BC Aichach oder die SpVgg Lagerlechfeld in die Bezirksliga aufsteigen werden. Scheitern beide, würde es für uns trotz eines Sieges gegen den TSV Leitershofen weitergehen“, so Reiner, der vor dem Donnerstag nur eines mit absoluter Gewissheit sagen kann: „Wenn wir in Ecknach verlieren, denn sind wir definitiv in der Kreisklasse.“
Der Gegner aus Leitershofen, welcher in der Kreisklasse Augsburg Nordwest souverän den zweiten Tabellenplatz belegte und bis zum finalen Spieltag noch die Chance auf den Meistertitel hatte, ist grundsätzlich ein völlig unbeschriebenes Blatt für die Gerolsbacher – sollte man zumindest meinen. Mit Reiner hat der FCG aber einen Spartenchef, der über ein umfangreiches Netzwerk verfügt – und dieses bis auf den letzten Kontakt auch nutzt. „Mittlerweile habe ich tatsächlich einiges an Informationen gesammelt“, verrät der Abteilungsleiter. Und mit einem breiten Grinsen fügt er an: „Der TSV Leitershofen ist nun praktisch decoded.“

Laut Reiner warter am Donnerstag „eine sehr erfahrene Truppe“ auf seine Gerolsbacher. Und es gebe im Team von Trainer Manuel Lorenz zwei Dreh- und Angelpunkte: „Co-Spielertrainer Bajram Gocevic ist als linker Innenverteidiger der Mann für die Spieleröffnung, im Mittelfeld führt dann Fabian Zimmermann Regie. Beide dürfen wir nicht aufdrehen lassen. Wenn einer der beiden etwas Platz bekommt, dann entstehen daraus laut meiner Informanten fast immer gute Situationen für den TSV“, erzählt Reiner. Zudem verfüge die Elf aus Leitershofen über pfeilschnelle Außenspieler. „Dieses Team hat also schon was auf dem Kasten, besaß in seiner Liga mit 67 Saisontoren die zweitbeste Offensive und hat jedes dritte Spiel ohne Gegentreffer beendet“, berichtet Gerolsbachs Fußballboss.

Desweiteren hat er in Erfahrung gebracht, dass sich die Leitershofener Fußballer in der abgelaufenen Saison oft schwer taten, in Partien hineinzufinden, und zudem gleich mehrmals früh eine Rückstand kassierten. „Das könnte ein Ansatz für uns werden. Allerdings hat diese Truppe dann auch einige Matches in der Schlussphase für sich entschieden, was wiederum für ihre Abgezocktheit spricht“, so Reiner.

Wir sind der Kreisligist, so sollten wir auch auftreten“

Ein großes Plus für den FCG könnte am Donnerstag das Tempo werden. „Generell ist die Abwehrreihe des TSV nicht die schnellste – und auf diesem Wege also anfällig“, erzählt der Gerolsbacher Abteilungsleiter, der von den Qualitäten seines eigenen Teams überzeugt ist: „Wir sind der Kreisligist, und exakt so sollten wir gegen den TSV Leitershofen auch auftreten.“

Daher werde die Redl-Truppe keinen defensiven Ansatz wählen, sondern gleich zu Beginn versuchen, die Kontrolle zu übernehmen. Personell sieht es hierfür ausgesprochen gut aus, lediglich die langzeitverletzten Lennart Fuhrmann und Elias Leitner werden dem FCG in Ecknach fehlen. „Wir haben für die Relegation einen Kader, der sich absolut sehen lassen kann“, freut sich Gerolsbachs Abteilungsleiter. Oder, ein bisschen anders ausgedrückt: Die Schwarz-Weißen sind sehr zuversichtlich, das VfL-Sportgelände als Sieger verlassen zu können.

SZ