Jakub Urbisch (27) kommt
Sie wollen den Konkurrenzkampf anheizen: Black Hawks holen neuen Torhüter – Bangen um Blackburn

06.11.2023 | Stand 08.11.2023, 9:49 Uhr

Neue bei den Black Hawks: Keeper Jakub Urbisch.  − Foto: Verein

Einen Tag nach der bitteren 3:5-Heimpleite gegen den Letzten Stuttgart haben die Passau Black Hawks nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Der Eishockey-Oberligist verpflichtete den 27-jährigen Torhüter Jakub Urbisch.

Der in Opava, Tschechien, geborene Urbisch ist in Deutschland kein Unbekannter. Urbisch spielte bereits für die Eisbären Regensburg, Rostock Piranhas, die Saale Bulls Halle sowie die Hannover Scorpions in der Eishockey Oberliga. Glänzen konnte Urbisch insbesondere bei den Top-Teams aus Halle und Hannover, wo er sich für einen Try-Out-Vertrag bei DEL2 Klub Kassel Huskies empfehlen konnte.

Vor Saisonbeginn hatten die Black Hawks mit einem Torhüter-Trio geplant. Nico Pertuch sollte ausgestattet mit einer Förderlizenz den Konkurrenzkampf im Passauer Tor anheizen. Nach dem Wechsel von Pertuch vom EV Landshut zu DEL-Club ERC Ingolstadt, war die Förderlizenz nichtig.

Mit der Verpflichtung von Jakub Urbisch setzen die Habichte nun ein Zeichen und wollen den Konkurrenzkampf um die Position im Black Hawks Tor anheizen. „Wir haben nach dem Wechsel von Nico Pertuch zum ERC Ingolstadt ständig die Augen offen gehalten und waren auf der Suche nach einem Torhüter der uns weiterhelfen wird. Dies ist uns nun mit der Verpflichtung von Jakub Urbisch gelungen. Wir erwarten nun einen motivierenden Kampf um die Torhüter Position“, erklärt der sportliche Leiter Christian Zessack. Jakub Urbisch ist ab sofort für die Passau Black Hawks spielberechtigt und kann bereits am Wochenende eingesetzt werden.

Vielleicht müssen sich die Passauer auch nochmals auf dem Transfermarkt umsehen: Grund: Liam Blackburn (27) droht nach seiner Hüft-Verletzung, die er sich vergangenen Mittwoch beim Spiel gegen den SC Riessersee zugezogen hat, länger auszufallen. Stand jetzt sei völlig unklar, wann der Stürmer wieder auf dem Eis stehen könne, sagt Trainer Thomas Vogl. Genaueres könne man erst nach weiteren ärztlichen Untersuchungen sagen, es steht ein MRT an. Doch Vogl merkt schon einmal an, dass man sich zur Not nochmals Gedanken über einen Ersatz machen müsste.

− czo/red


Hier gibt’s Bilder vom Spiel gegen Stuttgart.