DEL: Straubinger 4:7-Pleite in Augsburg

Bärenstarker Bugl – doch am Ende „schenken“ Tigers wildes Elf-Tore-Spektakel ab

27.11.2022 | Stand 27.11.2022, 19:52 Uhr

Auch der starke Florian Bugl im Tigers-Kasten konnte am Ende die 4:7-Niederlage in Augsburg nicht verhindern. −Foto: Schindler

Sieben Tore allein im ersten Drittel, von 1:4 auf 4:4 herangekämpft, jede Menge Siegchancen ausgelassen und dem Gegner fahrlässig Kontertore „geschenkt“: Es war eine vogelwilde Partie, die die Straubing Tigers beim DEL-Gastspiel am Sonntag in Augsburg ablieferten – und die sie am Ende „verdient“ mit 4:7 verloren.

Verdient deshalb, weil die zweitbeste Offensive der Liga nicht nur beste Einschussmöglichkeiten im Dutzend ungenutzt ließ, sondern im Gegenzug die schwäbischen Panther mit leichtsinnigen Querpässen im eigenen Angriffsdrittel zu Kontertoren geradezu einlud.

„Wir kriegen allein im ersten Drittel vier Alleingänge gegen uns, das geht gar nicht“, monierte Tim Brunnhuber nach dem ersten Drittel, das mit 3:4 einem Tag der offenen Tore glich. Nach dem vierten Gegentreffer – drei davon „durch die Hosenträger“, räumte Tigers-Goalie entnervt den Kasten für Florian Bugl.

Der 20-jährige Backup-Torhüter hielt seinen Kasten bis weit ins letzte Drittel sauber hielt, parierte dabei in „Hexer“-Manier sogar ohne Schläger einige Schüsse der Panther – aber am Ende konnte auch der junge Landshuter die unnötige Niederlage nicht verhindern, weil seine Vorderleute in entscheidenden Situationen viel zu leichtsinnig agierten.

Die Straubinger Tore erzielten vor knapp 5300 Zuschauern JC Lipon, Taylor Leier, Travis St. Denis und Joshua Samanski. Für Augsburg trafen Trevelyan/2, Leblanc, Kuffner, Saponari, Barinka und Wännström.