Nach einem Jahr bei den Frankfurt Löwen
Vom Main an die Mangfall: Neuöttinger Gnyp wechselt zu den Starbulls Rosenheim

18.06.2024 | Stand 18.06.2024, 11:01 Uhr |

Für Simon Gnyp geht’s von den Frankfurt Löwen zu den Starbulls Rosenheim. − Foto: imago images

Neue Aufgabe für Simon Gnyp: Nach einem Jahr bei den Löwen Frankfurt (DEL) wechselt der 22-jährige Neuöttinger zu den Starbulls Rosenheim. Das teilte der Eishockey-Klub der DEL2 in einer Pressemitteilung mit.



Gnyp hat bereits in seiner Jugend auf sich aufmerksam machen können, als er die Nachwuchsabteilungen des EV Landshut und der Kölner Haie durchlief. In der Domstadt konnte der junge Verteidiger bereits einiges an DEL-Erfahrung sammeln. Gerade für sein noch sehr junges Alter kann der Linksschütze auf bereits 129 Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse zurückblicken. Aber auch in der DEL2 ist der Oberbayer kein unbeschriebenes Blatt. Hier bestritt er schon 132 Duelle und kam mit zehn Toren und 31 Vorlagen auf starke 0.31 Punkte im Schnitt pro Partie.

„Bereits ein sehr erfahrener Spieler“

„Simon ist trotz seiner jungen Jahre ein bereits sehr erfahrener Spieler“, erklärt Rosenheims Headcoach Jari Pasanen. „In seinen drei DEL-Stationen hat er es nicht geschafft, seine Rolle zu finden. In der DEL2 hingegen, für Bayreuth und Ravensburg, hat er seine Fähigkeiten als Top-4-Verteidiger unter Beweis gestellt und kann das bei uns hoffentlich auch erfüllen. Er ist ein spielstarker Verteidiger, der über ein gutes Auge und gute Pässe verfügt.“

Starbulls-Vorsitzender Christian Hötzendorfer freut sich über die Verpflichtung: „Das DEL2-Reglement sieht ja bekanntlich vor, dass man pro Spiel nur maximal 15 Spieler auf den Spielberichtsbogen schreiben darf, die über 24 Jahre alt sind. Der Torwart zählt dabei mit dazu. Deshalb waren wir schon in der alten Saison perspektivisch auf der Suche nach einem spielerfahrenen deutschen Verteidiger, der unter 24 Jahre alt ist und heuer voll mit uns mitspielen kann.“ Das sei auf dem deutschen Spielermarkt nicht so einfach, weil junge Talente sehr rar seien. „Darum freut es mich jetzt umso mehr, dass wir mit Simon einen Verteidiger gefunden haben, der diese Anforderungen erfüllt.“ In der zurückliegenden Saison stand Gnyp durchschnittlich zehn bis 15 Minuten pro Spiel auf dem Eis und absolvierte 36 Partien. Das zeige, „dass man mit ihm rechnen darf“, so Hötzendorfer.

− red