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Passau vor schwerer Oberliga-Saison  |  08.10.2021  |  22:28 Uhr

Was gut läuft – und wo es hakt: Hawks-Sportchef Zessack spricht Klartext – 1:6-Pleite zum Start

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"Wir werden sehen, in welche Richtung die Reise geht", sagt Black Hawks-Sportleiter Christian Zessack. −Foto: Sigl

"Wir werden sehen, in welche Richtung die Reise geht", sagt Black Hawks-Sportleiter Christian Zessack. −Foto: Sigl

"Wir werden sehen, in welche Richtung die Reise geht", sagt Black Hawks-Sportleiter Christian Zessack. −Foto: Sigl


Leer gingen zum Auftakt der Eishockey-Oberliga die Passau Black Hawks aus. Beim Höchstadter EC unterlagen die Dreiflüssestädter am Freitagabend 1:6 (0:2, 0:2, 1:2).

"Wir hatten einen schlechten Start ins Spiel, waren im zweitem Drittel konkurrenzfähig, aber am Ende hat es nicht gereicht" resümierte Trainer Ales Kreuzer nach dem Spiel.

Die 712 Zuschauer im Eisstadion Höchstadt sahen von Beginn an druckvolle Hausherren die sich in den ersten Minuten noch ihre Zähne an Hawks Goalie Leon Meder ausbissen. Doch in der 11. Spielminute war auch er machtlos. Jannik Herm legt die Scheibe in den Slot, dort konnte Michail Guft-Sokolov den Schläger rein halten und der Puck ging zum 1:0 ins Passauer Gehäuse. Rund vier Minuten später bekam Anton Seewald zu viel Platz im Angriffsdrittel, seinen Schuss kann Meder noch parieren, gegen den Nachschuss von Vojcak war er dann machtlos.

In das zweite Drittel starteten die Hausherren noch mit einer Überzahl, die der HEC auch nutzte. Austin Albrecht mit dem Querpass und Guft-Sokolov traf per Direktschuss zum 3:0. Passau gab sich aber nicht auf und die "laute Kabinenansprache" von Trainer Ales Kreuzer zeigte Früchte. Den Passau kam besser ins Spiel und so entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Weitere Tore gab es aber erstmal nicht. Es dauerte bis zur 55 Minute bis die Hausherren wieder jubeln durfte, Albrecht erhöhte mit einem Schuss ins kurze Eck auf 4:0 und setzte den Startpunkt für vier Tore in drei Minuten. Denn rund 90 Sekunden später verkürzte zunächst Jeffrey Smith, ehe Albrecht und Neugebauer mit einem Doppelschlag das Ergebnisse auf 6:1 hochschraubten.

Die Chance auf einen besseren Start ins Spiel und damit auf ein besseres Ergebnis, haben die Hawks bereits am Sonntag beim Heimauftakt gegen den EC Peiting. Spielbeginn ist bereits um 16:30 Uhr.

Doch schon jetzt ist klar: Wiederum steht den Black Hawks eine harte Saison bevor. Ein bescheidener finanzieller Rahmen, den man sich traditionell setzt, erlaubt keine sportlich größeren Sprünge. Darum steht neuerlich die Liga-Verbleib im Vordergrund der Bemühungen. Sportlicher Leiter Christian Zessack (53) sprach mit der Heimatsportredaktion vor dem Start über Vorbereitung, Personalia und die Aussichten.

Herr Zessack, der Donaupokal ist abgeschlossen und die Black Hawks blieben – wohl nicht unerwartet – ohne Erfolgserlebnis. Welche wichtigsten Erkenntnisse nehmen Sie mit?
Christian Zessack: Es waren gute Gegner, mit denen wir uns nicht messen können. Die Kaderzusammenstellung ist ja auch ein Kostenfaktor. Aber die Gegner haben uns unsere Schwächen aufgezeigt und uns damit weitergeholfen.

Gibt es Verletzte aus der Vorbereitung?
Zessack:
Aaron Schwarz hat sich an der Schulter verletzt. Die genaue Diagnose fehlt noch, aber er wird sicher länger ausfallen.

Der Spieleraustausch im Vergleich zum letzten Jahr war rekordverdächtig umfangreich... Wie viele Neuzugänge hatten Sie?
Zessack:
Das hatte damit zu tun, dass wir mit 36 Spielern einen zu großen Kader hatten. Wir hätten zwei, drei gerne behalten, aber wir wurden uns mit ihnen entweder finanziell nicht einig oder sie mussten sich berufsbedingt verabschieden. Wir haben rund 15 neue Spieler bekommen, zuzüglich der Förderlizenzler. Ich hoffe, dass wir am Freitag zwei, drei von ihnen einsetzen können. Am Sonntag geht da nichts, das wissen wir.

Hier lesen Sie: Heim-Premiere mit "Piks": Am Sonntag impfen lassen und dafür gratis den Black Hawks zuschauen

Apropos Förderlizenzler: Der Altersdurchschnitt liegt im Tor bei 19, in der Verteidigung bei 20 Jahren, im wichtigsten Mannschaftsteil. Kann der zur Achillesferse werden?
Zessack:
Nein, die Jungen sind schnell und gut ausgebildet. Ich glaube, die Verteidigung ist stärker als im letzten Jahr. Im Sturm hat bisher nur die erste Reihe getroffen. Die anderen müssen jetzt mehr Gas geben.

Sie haben vor einiger Zeit gesagt, die Mannschaft ist schon ein verschworener Haufen. Das allein wird nicht reichen im prognostizierten Abstiegskampf...
Zessack: Sie ist richtig verschworen. Die Kameradschaft wird auch ganz wichtig sein. Wir waren im letzten Jahr zur gleichen Zeit lange nicht soweit. Grundsätzlich sind wir mit der Vorbereitung zufrieden.

Welche Erwartungen haben Sie zum Start gegen Höchstadt, Peiting und Lindau und für die Saison allgemein?
Zessack: Wir müssen schaun, dass wir aus den ersten Spielen etwas mitnehmen, das wäre auch fürs Selbstvertrauen ganz wichtig. Es wird generell nicht einfach, das wissen wir. Der 10. Platz wäre ein Erfolg. Wir werden heuer sehen, wo die Reise hingeht. Es kann aber nicht sein, dass du jedes Jahr nur gegen den Abstieg spielst. Das zermürbt dich und dir laufen die Zuschauer weg.
Gespräch: Bernhard Rössler












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