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Regensburg vorm Oberliga-Finale | 14.04.2021 | 06:00 Uhr

"Für Erfolg gibt’s keine Abkürzung": Eisbären-Coach Kaltenhauser im Playoff-Interview

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"Wir haben keine Grabenkämpfe", sagt Trainer Max Kaltenhauser über seine Eisbären-Truppe. −Foto: Sigl

"Wir haben keine Grabenkämpfe", sagt Trainer Max Kaltenhauser über seine Eisbären-Truppe. −Foto: Sigl

"Wir haben keine Grabenkämpfe", sagt Trainer Max Kaltenhauser über seine Eisbären-Truppe. −Foto: Sigl


Mit Macht sind die Eisbären Regensburg durch die Eishockey-Oberliga-Saison marschiert und stehen zurecht im Süd-Finale gegen die Selber Wölfe (Spiel 1 am Freitag). Im Vorfeld hat sich die Heimatzeitung mit Trainer Max Kaltenhauser (39) unterhalten.

Der Diplom-Sportwissenschaftler hat eine Passauer Vergangenheit, spielte 2009/10 für die EHF Black Hawks und stand als Aktiver mehrmals in Finals – mal als Underdog, mal auf Augenhöhe. Nun steht das erste Finale seiner jungen Trainerkarriere an – ein Gespräch über Erfolg und Charakter.

Herr Kaltenhauser, mit welchem Gefühl gehen Sie ins Finale?
Max Kaltenhauser: An sich mit einem guten, aber ich habe als Spieler schon einige Playoffs und auch Finalserien erlebt – da weiß ich, dass alles passieren kann.

Ihre Erfahrung als Trainer sind schlanke zwei Jahre, trotzdem haben Sie auf Anhieb zweimal in Folge die Hauptrundenmeisterschaft geholt. Wo liegt Ihr Erfolgsgeheimnis?
Kaltenhauser: Die Spieler arbeiten unheimlich hart, auch Off-Ice. Nicht nur von den Gesellschaftern und der Geschäftsführung werden wir super unterstützt. Wir arbeiten auf allen Ebenen sehr akribisch, beispielsweise im medizinischen Bereich oder in der Videoanalyse. Für Erfolg gibt es keine Abkürzung. Ich versuche, moderne Ansätze mit Altbewährtem zu kombinieren. Die Jungs sind bereit, hart zu arbeiten und hören mir auch zu. Das gilt auch für unsere "Stars" – die sich selbst nie als solche bezeichnen oder sich so verhalten würden –, obwohl ich noch ein so junger Trainer bin und bei meinem Amtsantritt überhaupt nichts vorzuweisen hatte.

Welche Spielertypen braucht man denn Ihrer Meinung nach, um eine Oberliga-Meisterschaft zu holen?
Kaltenhauser: Wenn wir einen Spieler holen, sind mir drei Basics wichtig, und nichts davon hat mit seinem Spiel auf dem Eis zu tun, das kann ich mir ja eh anschauen. Die ersten Fragen sind immer die: Ist der Spieler ein guter Teamkamerad oder stellt er sein Ego vor die Mannschaft? Hört er zu, und will er hart arbeiten? Das ist der Nährboden, eine funktionierende Gruppe braucht diese Zutaten. Das führt dazu, dass alle alles geben und bereit sind zu lernen und nicht nach Ausreden suchen – mehr kann man nicht verlangen. Wenn der Einsatz passt und der Charakter auch, dann kann etwas Gutes dabei herauskommen.

Am Freitag beginnt die Serie, Ihre Mannschaft hat Heimrecht. Vieles deutet auf einen Süd-Meister aus Regensburg hin.
Kaltenhauser: Dass es bisher gut gelaufen ist, ist keine Garantie. In den Playoffs brauchst Du Glück, und jeder, der etwas anderes sagt, lügt meiner Meinung nach. Natürlich sind wir in guter Form, aber das ist Selb auch.

Wie sieht die Zukunftsvision aus?
Kaltenhauser: Die DEL2 wird von der GmbH nicht vorgeben. Aber wir waren schon mal in der zweiten Liga, und mit unserem Stadion, Infrastruktur und der Wirtschaftskraft der Region Regensburg muss Zweitliga-Eishockey in dieser Stadt möglich sein. Erfolg ist aber nicht planbar, daher bereiten wir uns natürlich parallel auf beide Ligen vor. Wir wollen aber so gut sein, wie es geht – und vor allem wollen wir Sieger sein.

Das Gespräch führte Sebastian Lippert. Das gesamte Interview lesen Sie in der Mittwochsausgabe Ihrer Heimatzeitung (Sport Niederbayern) oder nach kostenloser Registrierung hier auf PNP Plus.












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