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Sweep für Peiting ist perfekt | 29.03.2021 | 14:21 Uhr

Draxinger-Zusammenbruch schockt Starbulls: Spieler auf gutem Weg – Gibbons schießt Team im Halbfinale

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Die Entscheidung in der Verlängerung: Rosenheims US-Boy Kyle Gibbons (rechts) trifft zum 5:4 gegen den Peitinger Torhüter Florian Hechenrieder und reißt die Arme hoch. −Foto: Butzhammer

Die Entscheidung in der Verlängerung: Rosenheims US-Boy Kyle Gibbons (rechts) trifft zum 5:4 gegen den Peitinger Torhüter Florian Hechenrieder und reißt die Arme hoch. −Foto: Butzhammer

Die Entscheidung in der Verlängerung: Rosenheims US-Boy Kyle Gibbons (rechts) trifft zum 5:4 gegen den Peitinger Torhüter Florian Hechenrieder und reißt die Arme hoch. −Foto: Butzhammer


Das Halbfinale der Playoffs der Oberliga Süd ist fast komplett. Mit dem VER Selb, den Starbulls Rosenheim und den Höchstadt Alligators stehen drei der vier Teilnehmer fest. Nachsitzen muss Hauptrundenmeister EV Regensburg: Die Eisbären ließen die Memmingen Indians am Sonntag noch am Leben und führen die best-of-5-Serie mit 2:1 an.

Die Starbulls Rosenheim haben die Play-off-Serie gegen den EC Peiting im Viertelfinale der Eishockey-Oberliga Süd für sich entschieden. Das 5:4 nach Verlängerung im Rofa-Stadion am Sonntagabend bedeutete den dritten Sieg im dritten Spiel und damit den Einzug ins Halbfinale. Der Gegner dort steht noch nicht fest, entweder spielt man am Karsamstag zunächst bei den Selber Wölfen oder – falls sich ECDC Memmingen noch gegen die Eisbären Regensburg durchsetzt – vor heimischer Kulisse gegen den Höchstadter EC. Die Entscheidung in dieser Serie fällt am Dienstag oder spätestens am Gründonnerstag.



Draxinger bleibt nach Check die Luft weg – dem Spieler geht es gut

Die wohl wichtigste Nachricht aus dem Rosenheimer Eisstadion war aber: Tobias Draxinger geht es gut! Der Starbulls-Verteidiger war in der 7. Minute nach einem Check noch bis zur Spielerbank gefahren, hatte dann aber keine Luft mehr bekommen. Den Schmerzenslauten folgten hektische Bemühungen der Rosenheimer Betreuer, dem 36-Jährigen durch Öffnen des Brustpanzers wieder Luft zu verschaffen.

Der erfahrene Starbulls-Spieler war derweil zu Boden gegangen und im nächsten Moment umringt von Betreuern, Sanitätern sowie der medizinischen Abteilung der Gastgeber, die ihn mit Sauerstoff versorgten. Als sich Draxinger, der während der dramatischen Minuten stets bei Bewusstsein war, wieder stabilisiert hatte, waren die Mannschaften zunächst in ihren Kabinen verschwunden. Und noch bevor der Spieler auf der Trage zum Krankenwagen gebracht wurde, brandete von Ordnern, Offiziellen und den verletzten Spielern auf der Tribüne noch zwei Mal Applaus auf. Zunächst für Peitings Ty Morris, der aus der Kabine wieder aufs Eis gefahren war, um sich bei Draxinger über das Befinden zu erkundigen, dann für den Starbulls-Verteidiger selbst, der mit "Daumen hoch" für die Anwesenden im Stadion schon einmal Entwarnung gab.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Rosenheimer mit 1:0 geführt, weil Maxi Vollmayer im Powerplay erfolgreich war. Nach der rund 20-minütigen Unterbrechung kam Peiting besser rein und setzte auch offensiv mehr Akzente. Das 1:1 fiel ebenfalls in Überzahl und war von Morris schön herauskombiniert. Im zweiten Drittel legte Peitings durch Alexander Winkler nach. Und weil Rosenheims Alex Höller gleich drei gute Möglichkeiten hintereinander ausließ und dabei einmal den Pfosten traf, konnten die Gäste mit ihrem nächsten erfolgreichen Abschluss sogar das 1:3 erzielen. Diesmal nahm Martin Hlozek ganz genau Maß. Immerhin schaffte Kyle Gibbons in doppelter Überzahl nur 70 Sekunden später den Anschluss.

Hatten die Starbulls zunächst noch Glück, als Thomas Heger das Gestänge traf, so fiel im dritten Abschnitt doch der vierte Peitinger Treffer, neuerlich durch Morris in Überzahl. "Kompliment an Peiting und Trainer Sebastian Buchwieser, sie haben uns das Leben brutal schwer gemacht", meinte Starbulls-Trainer John Sicinski. Seine Truppe musste nun die Schlussoffensive starten und kam durch Höller aus kurzer Distanz heran. Der Türöffner zum 4:4 war eine Strafzeit des EC, die Enrico Henriquez 98 Sekunden vor dem Ende per schöner Direktabnahme nutzte. "Im letzten Drittel war die Kraft etwas mehr auf unserer Seite", meinte Sicinski, der seine Schützlinge lobte: "Die Mannschaft hat Charakter bewiesen."

Wie schon am Freitag in Peiting ging es in die Verlängerung – und wieder behielten die Starbulls die Oberhand. Waren es am Freitag vier Minuten und 24 Sekunden, ehe Kevin Slezak einnetzte, so dauerte es diesmal ganze zwölf Sekunden länger, dann hatte Gibbons die Rosenheimer ins Halbfinale geschossen. Draxinger saß zu diesem Zeitpunkt schon wieder auf der Tribüne und bejubelte den Sieg seiner Kollegen. − tn












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