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3:5-Niederlage gegen SC Riessersee | 22.11.2020 | 19:06 Uhr

Schwarze Woche für den DSC: Deggendorf verliert erneut – Thom: "Emotionslose Kacke im 1. Drittel"

von Roland Rappel

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Mehr als ein "Check" war nicht drin: Der Deggendorfer SC mit Chase Schaber konnte einen starken SC Riessersee mit Dreifach-Torschützen Benjamin Kronawitter nicht stoppen. −Foto: Roland Rappel

Mehr als ein "Check" war nicht drin: Der Deggendorfer SC mit Chase Schaber konnte einen starken SC Riessersee mit Dreifach-Torschützen Benjamin Kronawitter nicht stoppen. −Foto: Roland Rappel

Mehr als ein "Check" war nicht drin: Der Deggendorfer SC mit Chase Schaber konnte einen starken SC Riessersee mit Dreifach-Torschützen Benjamin Kronawitter nicht stoppen. −Foto: Roland Rappel


Trauriger Höhepunkt einer schwarzen Woche für den Deggendorfer SC. Im dritten Oberliga-Spiel innerhalb von fünf Tagen unterlagen die Deggendorfer zuhause dem SC Riessersee mit 3:5 (0:2, 3:0, 0:3). Damit bleibt man nach fünf Spielen mit vier Punkten und erst einem Sieg weiter hinter den eigenen Erwartungen. Das Team von Trainer Henry Thom drehte einen 0:2-Rückstand, leistete sich dann aber erneut zu viele Unkonzentriertheiten und musste das Eis als Verlierer verlassen. Und der DSC-Coach war nach den 60 Minuten richtig bedient: "Im ersten Drittel habe ich gar nichts gesehen. Das war, nett ausgedrückt, emotionslose Kacke. Wir waren überhaupt nicht da. Wir dachten, heute wäre Dienstag, Feierabendhockey."
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Den besseren Auftakt in die Partie hatte der SC Riessersee. Nach gut drei Minuten erzielte Benjamin Kronawitter mit einem platzierten Schuss in den Winkel die Führung für die Gäste. Tobias Kircher erhöhte in der elften Minute gar auf 0:2 aus DSC-Sicht. Deggendorf kam in diesem Abschnitt kaum in Schwung, die Offensive blieb bis dato blass.

Im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren verbessert aus der Kabine. Das 1:2 durch Manuel Wiederer brachte Aufschwung in das DSC-Spiel. Plötzlich lief die Scheibe, der Körper wurde eingesetzt, die Körpersprache war verbessert. Zwei Powerplaytreffer durch Andrew Schembri (30.) und Chase Schaber (35.) brachten die vorübergehende Wende, 3:2 stand es für die Hausherren. Auch der DSC-Trainer fand lobende Worte für den Auftritt seines Teams im zweiten Abschnitt: "Im zweiten Drittel, nach ein paar lauteren Worten, haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle."

Den Schwung konnte man allerdings nicht in das Schlussdrittel mitnehmen. In diesem traf Robin Soudek zunächst zum 3:3-Ausgleich (47.). Für die Vorentscheidung sorgte Kronawitter sieben Minuten vor Schluss mit einem erneut platzierten Schuss durch die Hosenträger von Niklas Deske. Gut eine Minute vor Spielende machte der Garmischer mit dem 3:5 seinen Dreierpack komplett.

Für Trainer Thom ist es letztlich ein mentales Problem, dass seine Mannschaft, wie gegen den SCR, im Schlussdrittel den Faden verliert. "Seit dem Spiel gegen Selb, es passiert irgendein merkwürdiges Tor, und auf einmal ist das gesamte Selbstbewusstsein weg, das wir uns bis dahin aufgebaut haben. Wir müssen einen Weg finden, um weiter an uns zu glauben und solche Sachen schnell abschütteln." Auch in Füssen hätten die teilweise glücklich gefallenen Gegentore schon zur Verunsicherung geführt. "Ein Patentrezept, um das Team wieder aufzubauen, gibt es nicht, da müssen wir individuell ansetzen."

Besser machen kann es das Team von Henry Thom schon am Mittwoch (20 Uhr), beim Niederbayern-Derby bei den Passau Black Hawks. − fed/mis













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